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Pflanzenprofil von Eibisch

Die Althaéa officinalis

Der Echte Eibisch (Althaéa officinalis), auch Arznei-Eibisch genannt, gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Der botanische Name "althaea" leitet sich von dem griechischen Wort "altho" ab und bedeutet soviel wie "heilen". Eibisch wird als Zier- oder Arzneipflanze angebaut und war schon vor Christi Geburt bei den Griechen bekannt. So beschreibt bereits Theophrastus die Wirkung der in süßem Wein eingenommenen Pflanze gegen Husten. Auch gegen Zahnschmerzen, bei Insektenstichen, Wunden und als Abführmittel wurde Eibisch verwendet.

Aussehen und Herkunft

Ursprünglich stammt der Eibisch aus Asien, heute ist er von Europa bis China verbreitet und auch in Amerika eingebürgert. Die mehrjährige Pflanze besitzt aufrechte, gelegentlich über 2 m hohe Stängel. Ihre Blätter sind weich und samtig behaart; dabei sind die unteren Blätter gelappt, die oberen im Umriss oft dreieckig. Zur Blüte entwickeln sich große weiße oder rosafarbene Malvenblüten mit der für die Familie typischen zentralen Säule aus Staubgefäßen.

Meist verwendet man die Wurzeln (Eibischwurzel – Althaeae radix), da sie mehr Schleim enthalten als die Blätter (Althaeae folium) und Blüten (Althaeae flos) des Eibisch.

Gewinnung

Die Pflanze wird im Spätherbst geerntet und mit kaltem bis lauwarmem Wasser oder Alkohol ausgezogen.

Was hat Eibisch mit Marshmallows zu tun?

Die in Amerika als Süßigkeiten bekannten Marshmallows hat man früher aus Eibischwurzelextrakten hergestellt. Die Blüten der Stockrose (Althaea rosea (L.) Cav.) werden gerne auch zur Schönung von Kräutertees genutzt.

Diabetiker müssen den Zuckergehalt des Eibischsirups beachten.

Quellen/Weitere Informationen

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