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Welche Nebenwirkungen hat Eisenhut?

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

In größeren Mengen ist der Blaue Eisenhut tödlich (giftig ab 0,2 g, geschätzte tödliche Dosis 1 bis 2 g). Er aktiviert zunächst die Nerven, indem Natriumkanäle geöffnet werden und lähmt sie dann, da sich die Kanäle nicht wieder schließen können. Neben Taubheitsgefühlen führt die Vergiftung zu Herzrhythmusstörungen, Sensibilitätsstörungen der Nerven, Erbrechen, Schwindel, Muskelkrämpfen, Unterkühlung, langsamem Herzschlag und Tod durch Atem- und Herzstillstand. Da die therapeutische Breite niedrig ist, werden keine konzentrierten Präparate mehr angewendet.

Das Mittel darf bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Eisenhut nicht eingesetzt werden.

In sehr seltenen Fällen (< 0,01 %) kann es bei äußerlicher Anwendung dieses Arzneimittels zu Hautrötungen und -ausschlägen kommen.

Wechselwirkungen

Für homöopathische Zubereitungen mit Eisenhut sind keine Wechselwirkungen beschrieben.