Ihr Portal für Gesundheit,
Naturheilkunde und Heilpflanzen

natürlich gesund

Pflanzenprofil von Frauenmantel

Heilpflanze und Pflanze der Alchemisten

Der Frauenmantel verdankt seinen Namen den schwach gelappten und gezähnten Blättern, die an einen gefältelten Mantel erinnern. Die Blüten sind unscheinbar, gelblich bis grünlich. Früher verwendete man den Frauenmantel in der Alchemie. Der lateinische Name Alchemilla erinnert daran.

Aussehen und Herkunft

Der Frauenmantel zählt zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine mehrjährige Rosettenpflanze mit kriechendem Wurzelstock. Seinen Namen verdankt die Pflanze den schwach gelappten und gezähnten Blättern, die an einen gefältelten Mantel erinnern. Die Blüten sind unscheinbar, gelblich bis grünlich gefärbt und sitzen in endständigen Rispen. Genutzt werden neben dem Gewöhnlichen Frauenmantel auch die alpinen Arten (A. alpina L. und A. conjuncta Bab.) mit gefiederten Blättern und der gerbstoffreiche Ackerfrauenmantel (Aphanes arvensis L., früher Alchemilla arvensis Scop.). Dazu werden zur Blütezeit die oberirdischen Teile (Alchemillae herba) gesammelt.

Der Gewöhnliche Frauenmantel (A. vulgaris) kommt in Europa, Nordamerika und Asien vor. In Mittel-, West- und Nordeuropa findet man auch A. alpina. Als Heilpflanze verwendet man meist den Gewöhnlichen Frauenmantel (A. vulgaris). Das Pflanzenmaterial wird aus Osteuropa importiert.

Früher verwendete man den Frauenmantel in der Alchimie. Der lateinische Name Alchemilla erinnert daran. Der Grund: Die Pflanze gibt in der Nacht kleine Wassertröpfchen ab (Guttationstropfen), denen man früher mythische Wirkungen zusprach. Man glaubte auch, die Tröpfchen könnten ältere Frauen in den Zustand der Jungfräulichkeit zurückversetzen.

Gewinnung

Das Kraut wird zur Blütezeit gesammelt und getrocknet.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen