Ihr Portal für Gesundheit,
Naturheilkunde und Heilpflanzen

natürlich gesund

Welche Nebenwirkungen hat Gelbwurz?

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Als Gegenanzeigen werden Überempfindlichkeit gegen Kurkuma und die Verstopfung der Gallenwege genannt. Bei Gallensteinen darf Kurkuma nur nach ärztlicher Rücksprache angewendet werden, denn Curcumin stimuliert die Kontraktion der Gallenblase. In der Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern sollte Kurkuma, außer nach ärztlicher Verordnung, nicht angewendet werden, da dazu noch keine verlässlichen Daten vorliegen. Als unerwünschte Reaktion wurde von allergischen Hauterkrankungen (allergischer Dermatitis) berichtet. In hohen Dosen (0,5-3,5 g/Tag) und über längere Zeit kann Kurkuma selbst Magen-Darmstörungen (milden Durchfall) hervorrufen.

Wechselwirkungen

Gelbwurz-Präparate können den Metabolismus von Medikamenten verändern, wodurch sich der eingestellte Medikamentenspiegel im Körper verändern kann. Fragen Sie daher einen Arzt oder Pharmazeuten, wenn Sie zu Ihrer Medikation zusätzlich Kurkuma-Produkte einnehmen möchten.

Curcumin hemmt in Zellkulturen den durch Chemotherapeutika ausgelösten Zelltod von Krebszellen. Bei Nacktmäusen mit transplantiertem Brustkrebs wurde durch Curcumin-haltiges Futter die Wirkung des Chemotherapeutikums Cyclophosphamid abgestumpft. Die Befunde müssen noch weiter untersucht werden. Möglicherweise sollten Krebspatienten, die mit Chemotherapie behandelt werden, Curcumin-haltige Nahrung vermeiden.

In Laboruntersuchungen und Tierversuchen hat sich gezeigt, dass Curcumin die Blättchenaggregation vermindert und die Blutungsneigung steigern kann. Bei Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen (wie Warfarin oder Heparin) sollte ein Arzt befragt werden. Auch bei der Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, wie Ibuprofen und Aspirin, ist Vorsicht geboten.