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Pflanzenprofil von Gelée Royale

Aussehen und Herkunft

Gelée Royale, auch Weisel- oder Bienenköniginnen-Futtersaft genannt, dient zur Ernährung der Bienenkönigin und der jungen Arbeiterinnenlarven im Alter von 1 bis 3 Tagen. Die Substanz wird aus den Schlund- und Oberkieferdrüsen von bestimmten Arbeiterbienen, den Ammenbienen, abgesondert. Werden die Larven über den dritten Lebenstag hinaus mit Gelée Royale gefüttert, entwickeln sich daraus Bienenköniginnen. Die Königinnenlarve wird fünf volle Tage mit Gelée Royale gefüttert und vergrößert dabei ihr Gewicht um etwa das zweitausendfache. Die Nährkraft dieser biologischen Substanz auf Bienen erweckte das Interesse Gelée Royale für therapeutische Zwecke beim Menschen anzuwenden. Es wurde festgestellt, dass Gelée Royale einen positiven Einfluss auf den Gesamtstoffwechsel und auf die Blutbildung hat. Es wurde (parenteral) bei der Behandlung von Altersbeschwerden verwendet; äußerlich (mit unbewiesener Wirkung) auch als Kosmetikum zur Förderung der Hautdurchblutung und besseren Versorgung mit Hautfett.

Gewinnung

Gelée Royale kann nur aus Königinnenwaben gewonnen werden, da diese reichlich über ihren Bedarf hinaus mit dieser Nahrung versorgt werden. Wenn die Bienenkönigin stirbt, bauen die Arbeiterinnen sofort neue Königinnenwaben, um eine neue Königin heranzuziehen. Genau dieses Verhalten nutzt der Imker zur Gewinnung von Gelée Royale aus. Er entfernt zunächst die Königin aus dem Bienenstock und fügt künstliche Waben in den Stock ein, in die Larven transplantiert werden. Diese entwickeln sich dann zu jungen Königinnen, da die Ammenbienen sie mit reichlich Gelée Royale versorgen. Zur Ernte werden die Larven mit einer Pinzette aus den Waben entfernt und das Gelée Royale mit einer Pipette abgesaugt. In einer Bienensaison (Mai bis August) kann ein Imker ca. 500 g Gelée Royale gewinnen.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen