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Welche Nebenwirkungen hat Ginkgo?

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen sind sehr selten. Beschrieben wurden leichte Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und allergische Hautreaktionen. Nach neueren Daten ist eine Störungen der Gerinnungsfähigkeit des Blutes durch Ginkgoprodukte nicht mehr anzunehmen.

Ginkgotoxin und Ginkgosäuren werden bei der Extraktherstellung wegen ihrer giftigen und allergenen Eigenschaften weitgehend entfernt. Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ginkgo biloba-Zubereitungen ist von einer Einnahme abzusehen.

Die akute als auch die chronische Toxizität der Extrakte sind außerordentlich gering. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Ginkgo die Erbsubstanz schädigt oder Krebs auslöst.

Es ist nicht bekannt, ob Inhaltsstoffe des Extraktes in die Muttermilch übergehen.

Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es sollte deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Bei depressiven Verstimmungen und Kopfschmerzen, die nicht im Zusammenhang mit dementiellen Syndromen auftreten, wird zur Vorsicht geraten, da dies bisher nicht ausreichend untersucht worden ist.

Wechselwirkungen

Gelegentlich wurde von einer Verminderung der Blutgerinnung und über spontanes Bluten berichtet. In der Tat konnte man in Laborversuchen diesen Effekt bei Ginkgoliden nachweisen. Bei einer Studie mit 50 männlichen Freiwilligen waren jedoch 29 verschiedene Blutgerinnungs- und Blutungsfaktoren unverändert. So konnten die Bedenken, dass Ginkgo-Extrakte zu Hirnblutungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder Blutungen im Auge führen könnten, nicht bestätigt werden.

Einige Hersteller schließen jedoch aus Vorsicht nicht aus, dass Ginkgo-Extrakt die Wirkung von Gerinnungshemmern verstärken kann (z.B. Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure und andere nichtsteroid. Antirheumatika). In diesen Fällen sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.