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Pflanzenprofil von Grünem Tee

Die Sage über die Entdeckung des Grünen Tees

Grüner Tee stammt ursprünglich aus China und wurde dort vor ca. 4700 Jahren zum ersten Mal erwähnt. Einer Sage nach machte der damalige chinesische Kaiser Shen Nung in seinem Palastgarten Rast unter einem Baum und wollte heißes Wasser trinken, das in einem Kessel bereitstand. Dabei fielen einige Blätter von einem darüber hängenden Ast in den Kessel, und das sprudelnde Wasser färbte sich hellgrün. Der Herrscher kostete, und das Getränk belebte und erfrischte ihn.

Aussehen und Herkunft

Grüner Tee stammt von derselben Pflanze wie schwarzer Tee

Sowohl der Schwarze als auch der Grüne Tee stammt von der Pflanze Camellia sinensis, die in den Hochländern von Südwestchina, Nordbirma und Oberassam beheimatet ist. Die bedeutendsten Anbauländer sind Indien, Sri Lanka, China, Japan und Russland. Schwarzer und Grüner Tee unterscheiden sich durch die unterschiedliche Verarbeitung in der Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe: Bei Grünem Tee wird nach dem Pflücken der Teeblätter der natürliche Fermentationsprozess durch Hitzeeinwirkung verhindert. Dadurch behält der Grüne Tee sowohl seine grüne Farbe als auch seine ursprünglichen Inhaltsstoffe. Im anderen Fall nehmen die Teeblätter durch die Oxidation mit Luftsauerstoff eine rotbraune Färbung an. Es entsteht Schwarzer Tee.

Teezeremonie nicht nur für die Seele

Tee ist nicht nur anregend, eine tägliche kleine Teezeremonie ist eine stimulierende Ruheinsel inmitten eines hektischen Tages. Ganz nebenbei pflegt Grüner Tee nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Zähne: Er reduziert das Wachstum von Kariesbakterien. Übrigens: Echte Teegenießer trinken ihren Tee auch noch gänzlich ohne Zucker.

Tee als Medizin?

Natürlich weiß man durch die Überlieferung alten Wissens schon lange über die positiven Wirkungen des Grünen Tees. Seit Anfang des Jahrhunderts wird außerdem in Asien über den Grünen Teeextrakt lebhaft geforscht. Zunächst waren es nur Vermutungen auf Grund von Labor- und Tierversuchen, zunehmend folgen auch klinische Studien am Menschen. Pro Jahr erscheinen etwa 400 neue Publikationen zum Thema. Leider lassen sich nicht immer die optimistisch stimmenden Effekte des Grünen Teeextrakts auf den Menschen übertragen.

Gewinnung

In den Hauptanbaugebieten werden die Teeblätter das ganze Jahr hindurch etwa alle 7 bis 10 Tage gepflückt. Dabei werden bestimmte Ruhezeiten eingehalten. Der Gehalt an Koffein und Gerbstoffen fällt von den jüngsten Endknospen zu den tiefer gelegenen Blättern ab. Daher liefern die Triebspitzen mit den obersten 2-3 Blättern (Feinpflücke) hochwertigeren Tee als die unteren Blätter (Grobpflücke).

Zur Hemmung der Enzyme erhitzt man nach der Ernte die Teeblätter entweder in rotierenden Zylindern mit Wasserdampf oder in flachen eisernen Pfannen. Anschließend werden die Blätter gerollt und getrocknet.

Zur Herstellung des Tee-Extrakts werden die Inhaltsstoffe der getrockneten grünen Teeblätter mit geeigneten Lösungsmitteln extrahiert.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen