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Pflanzenprofil von Hafer

Sowohl Nahrungs- als auch Heilmittel

Hafer(Avena sativa L.) ist ein Getreide, das als Tierfutter und in der menschlichen Ernährung eingesetzt wird. Er zählt zu den nährwertreichsten Getreidesorten. In der menschlichen Ernährung werden meist Haferflocken und Haferschleim verwendet. Aber auch für Heilzwecke eignet sich der Hafer: Dabei werden die oberirdischen Pflanzenteile verwendet, die u.a. Bestandteil homöopathischer Präparate sind. Haferkraut kann als Tee getrunken werden, andere Teile des Hafers finden sich im schmerzlindernden Badezusatz sowie in Form von Kapseln und Tabletten.

Aussehen und Herkunft

Ursprünglich kommt der Hafer (Avena sativa L.) aus dem Mittelmeergebiet (Südeuropa und Nordafrika bis Äthiopien). Seit 100 v. Chr. wird die einjährige Pflanze vorwiegend in den nördlichen Breiten angebaut. Die Pflanze wird bis zu 1 m hoch und besitzt hohle Stängel und nickende Ährchen. Er dient hauptsächlich als Futterpflanze. In der menschlichen Ernährung spielen überwiegend Haferflocken und - als Diätnahrung - Haferschleim eine Rolle.
Für Heilzwecke werden die oberirdischen Teile der Pflanze verwendet: Haferkraut, Haferstroh und die reifen, getrockneten Haferfrüchte.

In entsprechender Verdünnung ist Hafer auch Bestandteil homöopathischer Präparate. Das Stroh wird auch zur Linderung von entzündlichen Hautleiden als Badezusatz verwendet.

Gewinnung

In den hiesigen Regionen wird Winterhafer angebaut. Die oberirdischen Pflanzenteile werden kurz vor der Vollblüte geerntet.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen