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Nebenwirkungen von Hagebutte

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen

Die Dosis von 5 g Hagebuttenfruchtpulver pro Tag wurde in Studien gut vertragen. Nebenwirkungen waren nicht häufiger als bei Placebo-Behandlung. Die Frucht könnte aber in seltenen Fällen Magen-Darmbeschwerden auslösen, vor allem bei sehr hohen Dosierungen (45 g).

Im Gegensatz zu einigen herkömmlichen Arthrosemedikamenten (NSAR) reduziert die Hagebutte die Blutgerinnung nicht. Damit besteht nicht die Gefahr für gefährliche Magen-Darmblutungen.

An sensiblen Hautstellen können die Härchen in den Hagebuttenfrüchten Reizungen hervorrufen. Kinder nutzen die Härchen in den Hagebuttenfrüchten als Juckpulver.

Gegenanzeigen

Es sind seltene Überempfindlichkeitsreaktionen bekannt. Allergien auf Rosengewächse können sich auch auf Hagebutten beziehen.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Dosis, die in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln üblich sind, nicht überschritten werden, denn es fehlen Daten zur Sicherheit.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen sind nicht untersucht, erscheinen aber bei den üblich verwendeten Mengen an Fruchtpulver eher als unwahrscheinlich. Hagebuttenfruchtpulver wirkt weder blutverdünnend noch auf das Enzymsystem, das viele Medikamente abbaut (Cytochrom P450 3A). Es dürfte daher den Abbau von anderen Medikamenten nicht behindern. Dennoch sollten Medikamente nicht zusammen mit Hagebutte eingenommen werden. Es besteht der Verdacht, dass sie die effektive Aufnahme anderer Wirkstoffe reduzieren könnte.

Das Tilirosid aus den Samenextrakten könnte Wechselwirkungen mit dem Abbau anderer Medikamente bewirken.