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Pflanzenprofil von Kapuzinerkresse

Gast aus Peru

Die Kapuzinerkresse kommt ursprünglich aus Peru, sie ist aber schon seit dem 17. Jahrhundert in Europa eine beliebte Gartenpflanze; mittlerweile sind viele gezüchtete Sorten verbreitet. Die Pflanze ist nicht winterhart, manchmal überstehen aber einigen Samen einen milden Winter. In ihrer peruanischen Heimat aber ist Kapuzinerkresse eine ausdauernde Pflanze.

Aussehen und Herkunft

Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist eine einjährige, weitkriechende mitunter auch kletternde Pflanze aus der Familie der Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae). Sie hat runde, schildförmige Blätter mit einem exzentrischen Nabel und speichenartiger Äderung. Die Blätter zeigen den bekannten „Lotoseffekt“: sie sind mit Wachs imprägniert, so dass Wasser sofort tropfenförmig abläuft. Das Blatt bleibt immer trocken und sauber.

Die auffälligen Blüten der Kapuzinerkresse mit den gestielten Blütenblättern sind häufig orangerot, oft auch gelb oder dunkelrot. Drei der Kelchblätter bilden einen gekrümmten Honigsporn, welcher süß-scharfen Nektar enthält. Die dreiteiligen, rundlichen und gerippten Früchte schwimmen wegen des schwammigen Gewebes. So können sie auch über Gewässer verbreitet werden.

Gewinnung

Die oberirdischen Bestandteile erntet man von Mai bis zum Frost im Oktober.

Aus dem zerkleinerten frischen Kraut isoliert man das ätherische Öl durch Wasserdampfdestillation mit anschließendem Aussalzen und Ausschütteln des Destillats. Benzylisothiocyanat macht den größten Teil davon aus (90%).

Eine Fermentation der zerkleinerten Krauts (Autolyse) erleichtert die Freisetzung des Öls in der Wasserdampfdestillation.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen