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Steckbrief von Kümmel

Ein besonderes Gewürz

Kümmel ist seit der Antike beliebt und wird auch heute noch zum Würzen von Brot, Kohlgerichten, Käse und Likör genutzt. Sein intensiver Geschmack ist ist einzigartig, weswegen er nicht jedermans Sache ist.

Einer Sage nach wächst Kümmel besser, wenn man ihn unter Flüchen aussät.

Aussehen und Herkunft

Kümmel (Carum carvi) ist eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae = Umbelliferae). Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Rosette und wächst im zweiten Jahr zu einer 30 bis 100 cm hohen Pflanze aus. Die verzweigten Stängel sind gerieft und die Blätter doppelt und dreifach gefiedert. Sie tragen am Ende eine aus vielen weißen Einzelblüten zusammengesetzten doldigen Blütenstand. Die kleine eiförmige Frucht spaltet sich bei der Reife in zwei Teilfrüchte.

Der Kümmel ist vermutlich eine einheimische Pflanze, kommt aber auch im Mittelmeergebiet und Asien vor. Als Gewürz wird er in vielen Teilen der Welt angebaut.

Verwendet werden in der Pharmakologie die getrockneten Früchte (Kümmel – Carvi fructus) sowie das ätherische Öl (Kümmelöl – Carvi aetheroleum).

Gewinnung

Kümmel wird kulturmässig angebaut und vor der Vollreife geerntet. Die Samen reifen etwa drei Wochen nach und werden dann ausgedroschen. Aus den gereiften Samen gewinnt man durch Destillation das ätherische Öl. Verunreinigungen wie beschädigte Früchte, Schalen und Stengelanteile beeinträchtigen die Qualität.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen