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Pflanzenprofil von Lein

Die Kulturpflanze Lein

Denn Lein ist eine alte Kulturpflanze und wurde vielseitig genutzt: die reifen, getrocknete Samen (Leinsamen, Lini semen), das Öl der Samen und die Fasern. Früher wurde Leinöl zur Herstellung von Ölfarben und Buchdruckerschwärze verwendet, denn es reagiert mit Sauerstoff zu einem festen transparenten Film. Aus dem fasrigen Stängel des Leins wurde auch Flachs gewonnen, der Grundstoff für die Leinwandherstellung.

Die Geschichte der Flachskultur lässt sich bis ins 13. und 14. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen.

Aussehen und Herkunft

Gemeiner Lein (Linum usitatissimum), auch Saat-Lein oder Flachs genannt, ist eine aufrechte, bis zu 1 m hohe einjährige Pflanze mit schlanken Stängeln, die kleine unbehaarte Blätter und hübsche blaue Blüten tragen. Die Fruchtkapseln enthalten rötlichbraune, glatte, glänzende Samen. Es wurden verschiedene Sorten zur Flachsfaser- und zur Samengewinnung gezüchtet.

Lein kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und Westeuropa und gehört zur Familie der Leingewächse (Linaceae). Der Namenszusatz "usitatissimum" bedeutet so viel wie "sehr nützlich".

Gewinnung

Der Lein wird beim Eintritt der Samenreife geerntet und die reifen Samen aus den Kapseln ausgedroschen.

Gehandelt werden ganze, leicht gequetschte sowie geschrotete Leinsamen oder Leinsamenmehl.
Beim gequetschten Leinsamen ist die Samenschale angebrochen, wodurch er im Wasser schneller quillt ("aufgeschlossene" Form).

Leinöl in der Veterinärmedizin

Leinöl wird ebenfalls in der Veterinärmedizin als Abführmittel für Pferde, Schafe und Rinder eingesetzt.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen