Ihr Portal für Gesundheit,
Naturheilkunde und Heilpflanzen

natürlich gesund

Botanischer Steckbrief von Luzerne

Aussehen und Herkunft

Die Luzerne (Medicago sativa L.) stammt ursprünglich aus dem südwestlichen Asien und ist hauptsächlich als Futterpflanze bekannt. Bereits etwa 500 v. Chr. wurde sie von den Persern als Pferdefutter genutzt und später von den Griechen und Römern übernommen. Unter dem Namen „Alfalfa“ verbreiteten die Araber die Pflanze in Spanien. Im 18. Jahrhundert führten dann Mönche des Klosters Ebrach in Franken den Luzerneanbau ein.

Die Luzerne liebt heißes und trockenes Klima. Die mehrjährige Pflanze hat dreiteilige Blätter und kleine Blüten in Traubenform, die gelblich, bläulich oder violett gefärbt sind. Für Heilzwecke werden die oberirdischen Teile der Pflanze, Samen und Keimsprossen verwendet. Alfalfa ist auf dem Markt als Nahrungsergänzungsmittel und in entsprechender Verdünnung auch als homöopathisches Arzneimittel erhältlich.

Die Luzerne ist heute weltweit der wichtigste Rohstoff für die Produktion von heißluftgetrocknetem Futter. Pulverisiertes Luzernenmehl wird v.a. als Futtermittelzusatz für Mastgeflügel verwendet.

Gewinnung

Eine Möglichkeit ist die Entwässerung der Blätter bei niedriger Temperatur nach der Ernte und eine Lagerung unter Sauerstoffentzug. Dadurch bleiben die Inhaltsstoffe weitgehend erhalten.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen