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Nebenwirkungen von Mäusedorn

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen

Eingenommene Präparate können Magenbeschwerden oder Übelkeit verursachen. Wenn sich Durchfall einstellt, sollte das Präparat abgesetzt werden. Im Allgemeinen ist Mäusedorn recht verträglich. Für Patienten, die mit Rosskastanie Probleme hatten, ist Mäusedorn eine Alternative.

Eine mögliche Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem wird diskutiert. Bisher gibt es aber keine Anhaltspunkte, die auf eine Erhöhung des arteriellen Blutdrucks hinweisen. An Patienten mit Herzkreislauferkrankungen wurden bisher keine Untersuchungen zur Sicherheit durchgeführt.

Für ein Präparat mit Mäusedorn, Hesperidin-Methylchalcon und Vitamin C wurden als Nebenwirkungen gelegentlich Übelkeit, Ödeme und Bauchschmerzen erfasst.

Gegenanzeigen

Systematische Untersuchungen zur Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es aber nicht. Mäusedorn sollte daher zur Sicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Wechselwirkungen

Es sind keine Wechselwirkungen beschrieben worden.

Da Mäusedornextrakt auf das α-adrenerge Nervensystem eine stimulierende Wirkung ausübt, wären theoretisch Wechselwirkungen mit ähnlich wirkenden Medikamenten möglich (was Studien noch prüfen müssten):

Verstärkung verschiedener α-adrenergen Medikamente gegen

  • niedrigen Blutdruck (Phenylephrin, Oxedrin, Midodrin)
  • Schleimhautschwellung der Nase, Bindehautentzündung (Phenylephrin, Oxymetazolin und Naphazolin)

Abschwächung von α-blockenden Medikamenten gegen

  • Bluthochdruck (Prazosin, Doxazosin, Terazosin, Alfuzosin und Urapidil)

Mäusedorn könnte theoretisch außerdem zusammen mit Monoaminoxidase-Hemmstoffen (bestimmte, seltener verwendete Antidepressiva) zu Bluthochdruck-Krisen führen.