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Welche Nebenwirkungen hat Meerrettich?

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Meerrettich sollte bei Magen- oder Darmgeschwüren, entzündlichen Darmerkrankungen und bei akuten oder chronischen Entzündungen der Nieren nicht angewendet werden.

Bei Kindern unter vier Jahren sollte man Meerrettich nicht anwenden.

Bei den Zubereitungen zur äußerlichen Anwendung sollte der Gehalt an Senfölen 2 % nicht überschreiten, da es sonst zu starken Hautreizungen kommen kann.

Allylisothiocyanat ist giftig und kann zu Schleimhautreizungen führen. Das unverdünnte ätherische Öl wird als Gefahrstoff angesehen. Meerrettich sollte auch als Gewürz nur mäßig verwendet werden. Es wird empfohlen, keine größeren Mengen zu verzehren (5-20g).
Vereinzelt sind allergische Reaktionen auf Senföle bekannt geworden.

Wechselwirkungen

Bestimmte Abbauprodukte der Glucosinolate können beim Menschen die Bildung eines Kropfes begünstigen. Denn diese Substanzen konkurrieren mit Jod um eine Aufnahme in die Schilddrüse. Außerdem wurde eine Hemmung der Thyroxinbildung in der Schilddrüse beschrieben. Thyroxin ist das wichtigste Hormon der Schilddrüse und lebensnotwendig.

Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die Hormontherapie einer Schilddrüsenunterfunktion beeinträchtigt wird bzw. sich eine leichte vorhandene Schilddrüsenunterfunktion verstärkt.