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Welche Nebenwirkungen hat Mistel?

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Mistelpräparate gelten als sicher und nebenwirkungsarm. Mistelinjektionen können jedoch in Einzelfällen Schüttelfrost, hohes Fieber, Kopfschmerzen, Brustenge, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Schwäche, Abgeschlagenheit, Muskel- und Gliederschmerzen sowie Kreislaufstörungen beim Aufstehen und allergische Reaktionen auslösen.

Bei der Injektion unter die Haut entstehen lokale Entzündungen, die bis zum Absterben von Gewebe führen können (Nekrosen). Mäßige lokale Reaktionen sind erwünscht, bei größeren Entzündungen sollte die Dosis verringert oder das Präparat gewechselt werden.

Mistelpräparate sollten nicht bei akuten Leukämien, Lymphomen und Gehirntumoren eingesetzt werden. Akute und entzündliche sowie fieberhafte Erkrankungen mit einer Körpertemperatur über 38°C sind eine weitere Kontraindikation für die Anwendung von Mistelpräparaten. Bei einer Behandlung mit den Immunstimmulantien Interleukin und Interferon sowie bei fieberproduzierenden Immuntherapien sollte der behandelnde Arzt über die zusätzliche Anwendung von Mistelpräparaten entscheiden.