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Nebenwirkungen von Mönchspfeffer

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Gründliche Untersuchungen zur Giftigkeit der Pflanze gibt es zwar nicht, Vergiftungen durch Mönchspfeffer sind jedoch nicht bekannt.

Gelegentlich treten juckende Ausschläge auf. Bei Anzeichen auf allergische Hautausschläge oder Bläschenbildung ist das Mittel abzusetzen und ein Arzt/Ärztin aufzusuchen.

Da Mönchspfeffer auf die Sexualhormone wirkt, soll das Produkt nicht während der Pubertät oder Schwangerschaft eingesetzt werden. Auch in der Stillphase soll Mönchspfeffer nicht eingenommen werden, da er die Milchproduktion senken könnte. Dies ist in Tierversuchen belegt.

Bei Geschlechtshormon-abhängigen Krankheiten wie z.B. Endometriose und bestimmten Krebserkrankungen (Brustkrebs, Tumoren der Hirnanhangsdrüse) wird ebenfalls von einer Einnahme abgeraten.

Stellen sich nach der Einnahme Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie Störungen der Regelblutung ein, sollte ein Arzt/Ärztin aufgesucht werden.

Wechselwirkungen

Tierversuche lassen vermuten, dass das Medikament zu einer Wirkungsabschwächung von bestimmten Medikamenten führt. Diese gehören zu den so genannten Dopamin-Rezeptorantagonisten. Sie werden gegen Erbrechen eingesetzt und als Psychopharmaka gegen Psychosen und Schizophrenie ("Neuroleptika"). Wenn Sie solche Präparate einnehmen, fragen sie Ihren Arzt, bevor Sie Mönchspfeffer einnehmen.

Im Steckbrief erfahren Sie mehr über die Herkunft des Namens Mönchspfeffer.