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Welche Nebenwirkungen hat Moringa?

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen

Die Blätter des Moringa sind weder für Mensch noch Tier giftig. Wenn man die Werte aus Tierversuchen hochrechnet, sollte eine Dosis von 70 frischen Blättern (umgerechnet ca. 8 g) für einen Menschen mit 60 kg sicher sein. Es kann jedoch zu Durchfall kommen.

Menschen mit Diabetes sollten ihren Blutzucker engmaschig kontrollieren, da hier eine senkende Wirkung erwartet wird.

Anders sieht es bei hoch konzentrierten Extrakten aus. Während geringe Mengen im Tierversuch die Leber vor Schäden schützen, führen Extrakte in hohen Mengen bei Versuchstieren zu Blutbildveränderungen und veränderten Leber- und Nierenwerten. Sorgfältige Untersuchungen zur Giftigkeit der konzentrierten Extrakte am Menschen liegen nicht vor. Klinische Studien haben nur Blattpulver verwendet. Rinde und Wurzelrinde gelten durch den Alkaloidgehalt als giftig. Auch die Wurzel sollte nicht regelmäßig verzehrt werden.

Gegenanzeigen

Bei einer Schwangerschaft darf keine Moringawurzel verwendet werden, das könnte eine Fehlgeburt auslösen.

Da insgesamt zu wenige Daten über die Pharmakologie vorliegen, können derzeit keine Angaben zu den Gegenanzeigen gemacht werden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit anderen Stoffen und Medikamenten sind nicht auszuschließen. Allerdings liegen bisher keine Daten vor.