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Nebenwirkungen von Myrrhe

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen

Die Myrrhetinktur kann auf der Mundschleimhaut vorübergehend brennen oder den Geschmackssinn beeinträchtigen. Bei Anwendung auf der Haut wurden in seltenen Fällen Hautentzündungen (Kontaktdermatitis) beobachtet. Generell gilt Myrrhe aber als ungiftiges, nicht sensibilisierendes und nicht reizendes Mittel. Ernste toxische Nebenwirkungen wurden bisher nicht registriert. Bei Einnahme von größeren Mengen im Grammbereich fehlen aber sorgfältige Erhebungen der Nebenwirkungen. Das Harz der verwandten Myrrhe Commiphora mukul („Falsche Myrrhe“) kann bei höheren Dosierungen (3g pro Tag) zu Durchfall und Darmkrämpfen führen.

Gegenanzeigen

Schwangere und stillende Frauen sollten Myrrhe nicht verwenden. Die Pflanze gilt als abortiv.

Auch für Kinder liegen keine Daten vor. Da Myrrhe den Blutzuckerspiegel senken kann, ist bei Diabetikern eine sorgfältige Kontrolle des Zuckerspiegels notwendig, um Unterzuckerung zu vermeiden.

Wechselwirkungen

Myrrhe könnte mit Warfarin und anderen Cumarinen wechselwirken, indem es deren Abbau beschleunigt und die Wirksamkeit reduziert.