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Nebenwirkungen von Pfefferminze

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Bei Pfefferminzblättern sind keine Nebenwirkungen bekannt. Pfefferminzöl kann bei empfindlichen Personen Magenbeschwerden auslösen. Auch Pfefferminztee kann bei zu häufiger Anwendung empfindliche Mägen reizen. In seltenen Fällen löst Pfefferminzöl (auch der Inhaltsstoff Menthol) allergische Reaktionen aus. Überdosierungen führen zu Vergiftungserscheinungen, die hauptsächlich das Zentralnervensystem betreffen: Kältegefühl, rauschähnliche Zustände, Koordinationsstörungen (Ataxie) und Benommenheit. Bei Gallensteinleiden dürfen sowohl Pfefferminzblätter bzw. deren Zubereitung als auch Pfefferminzöl nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Weitere Gegenanzeigen bei der Anwendung von Pfefferminzöl sind Verschluss der Gallenwege, Gallenblasenentzündung und schwere Leberschäden.
Warnung: Bei Säuglingen und Kleinkindern darf Pfefferminzöl nicht in der Gesichtsregion aufgetragen werden, da dies zu Krämpfen und Atemstillstand führen kann.
Das ätherische Öl darf – wie alle ätherischen Öle von Heilpflanzen – nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden.
An Ratten hemmt Pfefferminztee die Aufnahme von Eisen und verringert dessen Konzentration im Serum. Dies sollte besonders bei Kindern und blutarmen Patienten bedacht werden.