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Lavendel bei Schlafstörungen

Lavendel – Das "blaue Gold"

Lavendelblüten: Wie uns das "blaue Gold der Provence" helfen kann.

Von: Prof. Dr. Schilcher

Beruhigende Wirkung des Lavendels

Auch wenn Lavendel im Allgäu nicht wie in den Bergen der Haute-Provence wild vorkommt, so besitzen die Lavendelblüten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts auch hierzulande eine große Bedeutung, nicht nur als Schmuckpflanze (nicht nur die Blütchen sondern auch die Kelche sind blau), sondern auch als „Hausmittel“ mit entspannender und beruhigender Wirksamkeit sowie neuerdings als Geschmacksnote in der Gourmet-Küche, sofern die Zugabe sparsam dosiert wird.

Verschiedene Lavendelarten

In Gärtnereien und im Samenhandel sind bis zu 25 Arten der Gattung Lavendel erhältlich. Wer eine nachgewiesene Heilwirkung erwartet, muss sich Stecklinge oder Samen von Lavandula angustifolia MILLER besorgen. Bis zur ersten Ernte vergehen 3 Jahre und bei günstigen Umständen – steiniger Kalkboden und viel Sonne – kann die Pflanze bis zu 30 Jahre beerntet werden. Für das Binden von Lavendel-Buketts, die in Kleiderschränken aufgehängt werden, verwendet man am besten die Lavendelsorte „Super-bleue“. Zur Anwendung bei Unruhezuständen, Schlafstörungen, speziell Einschlafstörungen, nervösem Reizmagen und funktionellen Kreislaufstörungen müssen Arzneibuch-Lavendelblüten von Lavandula angustifolia MILL. verwendet werden.

Man trinkt mehrmals täglich einen Aufguss aus jeweils 2 Teelöffeln Lavendelblüten pro Tasse oder verwendet sie als Bad vor dem Schlafengehen (30 – 80 g Blüten mit heißem Wasser aufgießen, zugedeckt ziehen lassen und nach dem Abseihen dem Badewasser zugeben).

Informieren Sie sich hier über das stärker wirksame ätherische Lavendelöl.