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Pflanzenprofil der Sägepalme

Zuhause an den Küsten Floridas

Die Sägepalme gehört zum Bild der Küsten Floridas, wo man sie an ihren großen, fächerförmigen Blättern leicht erkennt. Die Ureinwohner nutzten sie als Nahrungsmittel. Heute spielt sie eine wichtige Rolle in der Pflanzenheilkunde.

Aussehen und Herkunft

Die Sägepalme (Serenoa repens) wird selten höher als 1-2 Meter und gehört zu den Palmengewächsen (Palmae). Sie verbreitet sich buschartig über ihren kriechenden Spross (Rhizom). Die Palmenwedel sind groß, fächerförmig, am Rand gesägt und graugrün gefärbt. Die langen Blattstiele sind am Rand mit Zähnen besetzt. In den dichten kolbenartigen Blütenständen entwickeln sich eiförmige, etwa 3 cm große, einsamige Beerenfrüchte, die zur Reifezeit schwarz werden.

Die Zwergpalme bevorzugt karge Sandböden sowie trockenes und heißes Klima. Im Südosten der USA, beispielsweise in Florida, ist die Sägepalme in großen Beständen wild anzutreffen. Die Pharmazie verwendet die getrockneten Früchte (Sabalfrüchte – Sabal fructus) vorwiegend aus Wildsammlungen.

Gewinnung

Die olivenartigen Früchte werden reif geerntet und entweder frisch oder getrocknet verwendet. Nach dem Zerkleinern extrahiert man sie mit fettlösenden (lipophilen) Lösungsmitteln (Hexan, Ethanol oder flüssigem Kohlendioxid). Meist sind nicht die getrockneten Früchte, sondern die Extrakte Bestandteil zahlreicher Fertigpräparate.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen