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Pflanzenprofil von Sonnenhut

Naturheilmittel aus Nordamerika

Ursprünglich stammt Echinacea aus Nordamerika. Seit Jahrhunderten wird Echinacea angustifolia von den Indianern zur Wundbehandlung bei Schlangenbissen und eitrigen Wunden eingesetzt. Im 19. Jahrhundert wurde die Pflanze als „Blutreinigungsmittel“ eingesetzt, später auch bei Gelenkerkrankungen (Rheuma), Migräne, Verdauungsbeschwerden, Syphilis oder Hämorrhoiden. Im 20. Jahrhundert führte man die Pflanze in Europa ein, in den letzten 50 Jahren avancierte sie zu einem der bedeutendsten Arzneimittel in der Selbstmedikation (USA und Europa).

Aussehen und Herkunft

Der Sonnenhut gehört zur Familie der Korbblüter (Asteraceae). Für medizinische Zwecke werden drei Arten verwendet: Der Schmalblättrige Sonnenhut (E. angustifolia (D.C.) Hell), der Blasse Sonnenhut (E. pallida (Nutt.) Nutt.) und der Purpurne (rote) Sonnenhut (E. purpurea (L.) Moench).

Der Sonnenhut ist eine mehrjährige Pflanze mit einer Höhe von 50-120 cm. Die Blätter sind borstig behaart, dreinervig und ganzrandig. Charakteristisch für die Gattung ist der kegelförmig aufgewölbte Blütenboden, der neben den kleinen Röhrenblüten mit steifen, langen Spreublättern besetzt ist, die wie Stacheln eines Igels abstehen (grch. "Echinos" = Igel). Der Blütenboden wird von purpurfarbenen Randblüten eingefasst. Zur Rohstoff-Gewinnung wird die Pflanze heute vorwiegend in Nordamerika, Deutschland, Schweiz, Italien und den Niederlanden kultiviert.

Gewinnung

Zur Herstellung der Zubereitungen werden die Wurzeln oder die frischen, zur Blütezeit geernteten, oberirdischen Teile der Pflanze verwendet. Das blühende Kraut wird von Juli bis Oktober, die Wurzeln von März bis April oder im Oktober geerntet. Es sind zahlreiche verschiedene Zubereitungen erhältlich: Tinkturen, Tabletten, Tees, Kapseln, Injektionslösungen.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen