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Pflanzenprofil von Spargel

Ein besonders gesundes Gemüse

Spargel kommt in Europa, Asien und Nordafrika vor und wird in den gemäßigten Klimaregionen als Gemüse kultiviert.

Schon im 17. Jahrhundert beschrieb Jacobus Theodorus eine äußerliche Anwendung von Spargel gegen Hautgrind, Aussatz, Zahn- und andere Schmerzen, und eine innerliche Anwendung für Leber, Milz und Niere, zur Entwässerung und gegen Nierenschmerzen.

Aussehen und Herkunft

Die mehrjährige, bis zu 1,5 m hohe aufrechte Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) überdauert den Winter mit Hilfe des unterirdischen Wurzelstocks. Im Frühling treibt dieser Sprosstrieb aus und man erntet die unterirdischen Teile als weißen oder die oberirdischen Teile als grünen Spargel von Anfang Mai bis zum 24. Juni. Die ungeschnittenen Triebe wachsen zu verzweigten grünen Stängeln heran, die nadelförmige Blätter tragen. Meist sind die Pflanzen eingeschlechtlich und es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Aus den winzigen weißlichen Blüten entwickeln sich an weiblichen Pflanzen kleine rote Beeren. Die heute überwiegend angebauten Hybridsorten sind übrigens männlich und haben daher keine oder nur noch sehr wenige beerentragende Pflanzen.

Man verwendet vom Spargel für medizinische Zwecke den getrockneten Wurzelstock (Rhizom mit Wurzeln, Spargelwurzel – Asparagi radix).

Gewinnung

Im Herbst werden die Wurzelstöcke samt Wurzeln gesammelt und an der Luft getrocknet.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen