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Pflanzenprofil von Thuja

Zur Zierde

Ursprünglich stammt die Thuja aus dem östlichen Nordamerika; als Zierbaum und Holzlieferant wird sie aber weltweit genutzt. Der Lebensbaum verträgt Schnitt sehr gut und ist eine beliebte sichtdichte Heckenpflanze. Er kann in der Höhe beliebig gekürzt werden, jedoch nicht in der Breite: Die Zweige innen verkümmern und wachsen niemals mehr nach. Die Indianer stellten aus dem strapazierfähigen Holz der Thuja ihre Bögen her.

Aussehen und Herkunft

Der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis), besser bekannt unter dem Namen Thuja, ist ein immergrüner Baum aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae).

Unter günstigen Umständen wird er bis zu 20 Meter hoch. Die Zweige sind flach und in einer Ebene verzweigt, auf der Oberseite dunkelgrün, auf der Unterseite hellgrün. Der Lebensbaum hat keine Blätter oder Nadeln sondern Schuppen. Die Thuja entwickelt unscheinbare männliche und weibliche Zapfen, sie bestehen aus nur wenigen Fruchtschuppen. Die Rinde ist rotbraun und löst sich in papier-streifigen Fetzen ab.

Vorsicht Gift

Verwendet werden die jungen noch weichen und saftigen Zweigspitzen (Lebensbaumspitzen – Thujae summitates). Auch das ätherische Öl aus den grünen Teilen findet als Reizmittel Anwendung (Thujae aetheroleum). Die Thuja - vor allem aber das ätherische Öl - ist giftig.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten

Das Öl findet zur Parfümierung von Seifen, Kosmetika und anderen Toilettenartikeln Verwendung.

Wegen der antiseptischen Wirkung nutzt man es in Desinfektionsmitteln. Thuja-Öl soll auch als Insektizid gegen Fliegen und Zecken nützlich sein.

Gewinnung

Der Wirkstoffegehalt ist im Spätfrühjahr optimal. Die geernteten Zweige werden im Schatten getrocknet.

Das Öl gewinnt man durch Wasserdampfdestillation aus den günen Zweigen. Dieses Produkt enthält die höchste Thujonmenge.

Extrakte für Medikamente werden mit 30%iger alkoholischer Lösung gewonnen. Durch eine entsprechende Extraktionsmethode lassen sich die giftigen Thujone abreichern. Am wenigsten Thujon geht in wässrigen Extrakten in Lösung.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen