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Steckbrief von Vitamin A

Der Begriff Vitamin A bezeichnet alle Substanzen die eine Vitamin A-Wirkung zeigen. Die biologisch wirksamste Form des fettlöslichen Vitamins A ist Vitamin A1, das all-trans Retinol. In Pflanzen kommt Vitamin A als Provitamin in Form des Beta-Carotins vor, das in der Leber zu Retinol umgewandelt wird. Nach dem heutigen Wissensstand sind 12-24 µg Carotine äquivalent zu 1 µg Retinol.

Worin ist Vitamin A enthalten?

Natürliche Vitamin A-Quellen sind Fisch, Leberprodukte, Butter, Eigelb und Milchprodukte.

Bei gemischter Kost stellt die Versorgung mit Vitamin A in Mitteleuropa prinzipiell kein Problem dar. Nach Schätzungen aber nimmt etwa 1/4tel der Bevölkerung zu wenig Vitamin A auf. Ein behandlungsbedürftiger Vitamin-A-Mangel kann vor allem bei Störungen der Aufnahmefunktion des Darms entstehen (z.B. Morbus Crohn und Sprue, Pankreaserkrankungen, künstlicher Ernährung und von Alkoholmißbrauch).

Bisher war der Zusatz von Vitamin A zu Lebensmitteln des allgemeinen Verzehrs - abgesehen Margarine und Mischfetterzeugnisse nicht erlaubt. Nach einer neuen Europäischen Richtlinie (2002/46/EG) darf Vitamin A in Zukunft als Nahrungsergänzungsmitteln in Lebensmitteln des allgemeinen Verzehrs zugesetzt werden.

Der Begriff "Vitamine" stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals wurde immer klarer, dass einige schwere Erkrankungen nicht auf eine Infektion oder eine Vergiftung zurückgingen, sondern auf das Fehlen lebenswichtiger Nahrungsfaktoren. Wurde dieser Mangel ausgeglichen, ließ sich die Krankheit heilen. Die Mehrzahl der bis heute bekannten Vitamine wurde zwischen 1925 und 1940 entdeckt. Das erste Vitamin, das isoliert wurde, war Vitamin A.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen