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Steckbrief von Vitamin B2

Vitamine - lebenswichtig

Der Begriff "Vitamine" stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals wurde immer klarer, dass einige schwere Erkrankungen nicht auf eine Infektion oder eine Vergiftung zurückgingen, sondern auf das Fehlen lebenswichtiger Nahrungsfaktoren. Wurde dieser Mangel ausgeglichen, ließ sich die Krankheit heilen. Die Mehrzahl der bis heute bekannten Vitamine wurde zwischen 1925 und 1940 entdeckt. Damals bemühten sich weltweit rund 20 Forschergruppen neue Substanzen mit Vitamincharakter aus Obst und Gemüse, Lebern und Nieren, Hefen, ja selbst aus Schmetterlingsflügeln zu isolieren, um dann deren physiologische Funktion und chemische Struktur zu bestimmen.

Was sind Vitamine?

Der Begriff Vitamine bezeichnet eine Gruppe von lebenswichtigen, vorwiegend von Pflanzen (aber auch Mikroorganismen) gebildeter Wirkstoffe, die in kleinsten Mengen biologische Lebensvorgänge „regulieren“ können. Man unterscheidet wasserlösliche und fettlösliche Vitamine. Die wasserlöslichen Vitamine, z. B. die Vitamine der B-Gruppe (außer B12) und Vitamin C werden vom Körper nicht gespeichert und müssen deshalb täglich ersetzt werden. Die fettlöslichen Vitamine (A, D, E und K) können im Körper vor allem in der Leber gespeichert und bei Bedarf an die Zellen abgegeben werden. Da der menschliche und tierische Organismus Vitamine nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst synthetisieren kann, muss er sie mit der Nahrung oder über Vitaminpräparate aufnehmen. Die Vitamineigenschaft bezieht sich nicht auf eine bestimmte chemische Struktur, sondern allein darauf, ob der betreffende Stoff von einem Mensch / Tier gebraucht wird. Vitamine sind niedermolekulare Substanzen, die als Coenzyme wichtige Funktionen in der Zelle und im Stoffwechsel der Kohlenhydrate, Aminosäuren, Fette, Proteine und Nukleinsäuren steuern.

Vitamine sind empfindliche Substanzen. Sie können durch äußere Einwirkungen (Licht, Luft, Erhitzung) leicht zerstört werden. Tatsächlich ist nachgewiesen, dass z. B. Kantinen und vorverarbeitete Kost nur noch 60% der ursprünglichen Vitamine enthält. Davon geht dann über die Zubereitung nochmals gut die Hälfte verloren und der geringe Rest gelangt auch nur dann in die Zellen, wenn die Enzyme und Schleimhäute im Darm richtig arbeiten und die Darmflora intakt ist.

Quellen/Weitere Informationen

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