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Zitronenstrauch

© C. Heyer/PhytoDoc

Zitronenstrauch: Beliebt als Tee

Die Pflanze gilt als krampflösend, wirksam gegen Bakterien und Viren, fiebersenkend, beruhigend und als Magenmittel.

Von: PhytoDoc-Redaktion

Wer die Blätter zerreibt, wird den Zitronenduft niemals vergessen

Der Zitronenstrauch hört auf sehr viele Namen wie Zitronenverbene, Verbene oder – besonders in der Schweiz und Frankreich – Verveine. Heimisch ist die Zitronenverbene in Südamerika, wächst aber auch bei uns hervorragend als Kübelpflanze, wenn sie im Wintergarten überwintern kann. Der Zitronenstrauch weist einen wunderbaren, intensiv-fruchtigen Zitronenduft auf, weshalb die Verbene vor allem als Kräutertee oder in der Küche geschätzt wird. Die beruhigende und angstlösende Wirkung des Tees ist zwar nicht durch klinische Studien belegt, aber sehr plausibel, da andere Pflanzen mit ähnlichen Inhaltsstoffen (z.B. Melisse) ähnlich wirken.

Heilwirkung von Zitronenstrauch

Die Pflanze gilt als krampflösend, wirksam gegen Bakterien und Viren, fiebersenkend, beruhigend und als Magenmittel; man schätzt sie daher bei Nervosität, Erkältung, Fieber, Asthma und bei geringfügigen Verdauungsbeschwerden (z.B. Koliken, Blähungen und Durchfall). Die Wirksamkeit beruht vermutlich auf den in der Pflanze enthaltenen ätherischen Ölen und Flavonoiden.

Die beruhigende und angstlösende Wirkung von Zitronenstrauchtee ist zwar nicht durch klinische Studien belegt, aber sehr plausibel, da andere Pflanzen mit ähnlichen Inhaltsstoffen (z.B. Melisse) ähnlich wirken.

Die getrockneten Blätter sind auch als Bestandteil von kommerziellen Teemischungen begehrt.

Medizinische Anwendungsgebiete

Anerkannte Anwendungsgebiete, die durch Studien belegt sind

Maßgebliche Bewertungskommissionen: Kommission E, ESCOP, HMPC, WHO.

  • keine

Traditionelle Anwendungsgebiete in der ärztlichen Erfahrungsheilkunde und Volksmedizin

  • keine

Anwendungsgebiete mit nicht gesicherter Wirksamkeit

  • Fieber, Erkältung
  • Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit: beruhigend
  • Verdauungsbeschwerden, Krämpfe, Bauchschmerzen, Durchfall
  • Verstopfung

Praktische Anwendung: Produkte & Hausmittel

Die beliebteste Art, den Zitronenstrauch zu nutzen, ist der Käutertee. Auch ätherische Öle finden in der Aromatherapie Verwendung. Die frischen, zitronigen Blätter schmecken sehr gut im Obstsalat, zu Fruchtsorbets oder Fruchtsäften.

Hausmittel: Tee

Für eine Tasse Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel frische oder getrocknete Blätter mit kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.

Anschließend abseihen und täglich ein bis drei Tassen davon trinken.

Wirkstoffe

  • ätherisches Öl
  • Monoterpene: Neral und Geranial (das Gemisch wird als Citral bezeichnet) sowie Photocitral A
  • weitere Terpene:
    Monoterpene: Borneol, Limonen, Geraniol, Nerol und Terpineol
    Sesquiterpene: Caryophyllen, β-Curcumen, Myrcenen und Isovaleriansäure
  • Flavonoide: Apigenin, Luteolin, 6-hydroxylierte Flavone und ihre Methylester (Eupafolin, Hispidulin, Eupatorin und Salvigenin)