Augen

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Von den fünf Sinnesorganen des Menschen – Augen, Ohren, Nase, Zunge und Haut – sind die Augen die wichtigsten. Für 70 Prozent der täglichen Wahrnehmungen sind sie verantwortlich.

Die Sinnesorgane ermöglichen Orientierung im Raum und sind für Kontakt und Kommunikation unerlässlich. Wer war nicht schon mal von schönen Augen oder einem Zwinkern entzückt? Dabei haben sich die Augen in erster Linie als Lichtsensoren entwickelt. Drei Komponenten arbeiten hier eng zusammen: Der optische Apparat, die lichtempfindlichen Sinneszellen sowie die Nervenzellen.

Funktion des Auges

Das Licht wird im Auge kontrolliert geführt. Zunächst tritt es durch die Hornhaut ein, die Regenbogenhaut (Iris) dahinter, sorgt dafür, dass nicht zu viel Licht einfällt. Die Linse schließlich erzeugt ein winziges, scharfes Bild auf der Netzhaut (Retina). Hier wird das Licht mit Hilfe der Sinneszellen, den Photorezeptoren, wahrgenommen. Die daran anschließenden Nervenzellen verarbeiten die Reize und leiten sie in das Gehirn weiter, wo schließlich das wahrnehmbare Bild entsteht.

Häufige Erkrankungen
Erkranken können fast alle Teile des Auges. Besonders häufig sind die Netzhaut (Makuladegeneration, Grüner Star) und die Linse (Grauer Star) betroffen. Viele der Krankheiten treten vermehrt mit zunehmendem Alter auf. Infektionen von Auge und Lidrand jedoch betreffen jedes Lebensalter.

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