Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse

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Die Griechen im Altertum haben die Leber und Galle als den Sitz der Gefühle und des Temperaments angesehen und das Wort für „Choleriker“ als Bezeichnung für einen jähzornigen Menschen, leitet sich von chole = Galle ab. Und auch im deutschen Sprachgebrauch hat sich diese Sichtweise niedergeschlagen, indem wir sagen: „Ihm läuft die Galle über“ oder „Ihm ist etwas über die Leber gelaufen“.

Die alternative Medizin bringt die Leber weiterhin mit Gefühlen – einer autoaggressiven Neigung – in Verbindung. Neben Magen, Darm, Galle und Bauchspeicheldrüse ist die Leber an der Verdauung beteiligt. Dabei arbeiten diese Organe eng zusammen. Die Leber ist aber mit Abstand das Organ mit den vielfältigsten Aufgaben.

Erkrankungen der Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse
Die Leber kann durch Viren (z.B. Hepatitis Viren A, B, C, D, E) oder durch giftige Substanzen (Medikamente, Alkohol) geschädigt werden. Im Spätstadium tritt dann eine Leberzirrhose mit einer Zerstörung der Leberstruktur und -funktion auf.  Viele Viren sowie Giftstoffe sind außerdem an der Entstehung von Leberkrebs beteiligt.

Die Galle ist besonders anfällig für Steinleiden sowie Entzündungen der Gallenblasenwand und der Gänge.

Durch virale und bakterielle Infekte kann sich die Bauchspeicheldrüse entzünden, ferner durch Gallensteine, eine Bauchverletzung sowie Gifte und Medikamente.

Heilpflanzen
Mariendistel schützt die Leber vor Giftstoffen und fördert die Regeneration. Natürliche Bitterstoffe (Amara) aus Artischockenblättern, Löwenzahnwurzel, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Wermut und Hopfen stimulieren die Sekretion der Galle und Bauchspeicheldrüse sowie die Verdauung.

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