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Lexikon - die Abbildung zeigt einen Menschen, der fragend guckt

Antiphlogistisch? HDL-Cholesterin? Phytopharmaka?

Wir sagen Ihnen, was die Fachwörter bedeuten. Die alphabetische Reihenfolge in diesem umfassenden Lexikon erleichtert Ihnen die Suche.

Fachwörter-Lexikon von A-Z

  • Buchstabe a (92)
    • Abort

      Fehlgeburt, verfrühte Ende einer Schwangerschaft durch spontanen oder bewusst verursachten Verlust des weniger als 500g wiegenden Fetus.

    • Absorption

      Aufnahme einer Substanz durch die Haut oder Schleimhaut (s. Resorption).

    • Acetylcholin

      Ein wichtiger Neurotransmitter des Nervensystems, der bei Erregung an den Nervenenden ausgeschüttet wird. Er ist an der Übertragung der Erregung im Gehirn und im vegetativen Nervensystem beteiligt. Außerdem wird Acetylcholin zur Anregung der Muskeln be

      Durch das Enzym Acetylcholinesterase wird Acetylcholin nach seiner Wirkung gespalten und inaktiviert.

    • Acetylcholinesterase Hemmer

      Ein Wirkstoff, der die Inaktivierung des Neurotransmitters Acetylcholin durch das Enzym Acetylcholin-Esterase (AChE) hemmt (Abbau des Acetylcholins zu Cholin und Essigsäure).

      Das hat zur Folge, dass die Erregung nicht abklingen kann. Acetylcholinesterase Hemmer sind Insektizide, Kampfgifte aber auch Medikamente z.B. gegen Alzheimer.

    • Adaptogen

      Substanz mit unspezifischer Wirkung. Es erhöht die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegenüber verschiedener schädigender Faktoren wie Hitze, Kälte, Stress, Lärm, Schadstoffe etc.

    • Adenom

      Gutartige Tumore mit Ursprung im drüsenbildenden Gewebe (Epithel), die bösartig entarten können.

    • Adjuvant

      Eine Substanz, welche die Wirkung anderer Komponenten eines Arzneimittels fördert oder verstärkt.

    • Adrenalin

      Hormon des Nebennierenmarks; wichtig bei Flucht und Verteidigungsverhalten. Es steigert die Herzfrequenz, den Blutdruck und die Atmung, sorgt für die Bereitstellung von Energie und inaktiviert nicht benötigte Funktionen (z.B. den Magen-Darmtrakt).

    • Adstringenzien

      Schleimhäute und Wunden zusammenziehende Substanzen (oft Gerbstoffe). Sie reagieren mit Proteinen von Zelloberflächen und haben verdichtende Wirkung. Dadurch bilden sich schützende Filme aus und Gefäße ziehen sich zusammen.

      Die Wirkung ist blutstillend, antibakteriell, schweißhemmend und juckreizstillend.

    • adstringierend

      durch Reaktion mit Proteinen von z.B. Wunden reagierend und dadurch schützende Filme ausbildend

    • Aetheroleum

      ätherisches Öl

    • Aglycon

      Viele Pflanzeninhaltsstoffe bestehen aus einem Alkohol und einem Zuckeranteil (Glykosid). Nach Abspaltung des Zuckers bezeichnet man den Rest als Aglykon oder Genin.

    • Agonist

      Wirkstoff, der an Rezeptoren bindet und diese dadurch aktiviert.

    • AIDS

      Erworbene Immunschwäche (Acquired Immunodeficiency Syndrome); auch Bezeichnung der Symptome, welche durch eine Infektion mit dem HIV-1 Virus hervorgerufen werden (fortschreitende Zerstörung des Immunsystems, Infektionen, Kaposi-Sarkom ect.).

    • Akinese

      hochgradige Bewegungsarmut bis Bewegungslosigkeit

    • Akne

      Chronische Hauterkrankung, die durch eine verstärkte Talgproduktion und eine Verhornungsstörung am Ausgang des Haarbalgs zu Mitessern führt. Bei Entzündung entstehen aus Mitessern Pickel.

      Akne ist auch hormonell bedingt und tritt häufig in der Pubertät auf.

    • Akupunkturmassage nach Penzel

      Grundlage der Therapie ist die Sichtweise der Traditionellen Chinesischen Medizin. Während der Therapie streicht der Therapeut mit einem Massagestäbchen entlang der Meridiane. Auf diese Weise sollen Blockaden im Energiekreislauf gelöst werden.

      Zusätzlich können spezielle Akupunkturpunkte mit behandelt werden.

      Wie auch bei der Akupunktur ist die Wirkungsweise im Wesentlichen nicht geklärt.

    • Akut

      Eine Störung oder Erkrankung, die plötzlich auftritt (und meist nur kurz andauert). Das Gegenteil von „chronisch“.

    • Albumin

      Ein kleines Eiweißmolekül, dass in Körperflüssigkeiten vorkommt. Ist der Gehalt an Albumin im Blut zu gering deutet es auf eine Leberschädigung hin, wird es mit dem Urin ausgeschieden, ist es ein Zeichen für eine beginnende Nierenschädigung.

      Tritt Albumin in die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit über, besteht ein Verdacht auf eine Störung der Blut-Gehirn-Schranke. Zu den Albuminen gehören auch das Lactalbumin aus der Milch und das Ovalbumin aus dem Ei.

    • Alkaloide

      Alkalisch reagierende, schwer in Wasser lösliche, stickstoffhaltige Naturstoffe. Man findet sie meist in Pflanzen, seltener in Tieren (z.B. Kröten, Fröschen, Tausendfüßlern); sie werden seit Urzeiten als Rauschmittel, Genussmittel und Arzneimittel ve

      (z.B. Koffein, Kokain, Nikotin).

    • Alkoholischer Extrakt

      Eine lösliche Substanzfraktion aus Heilpflanzen (Drogenmaterial), die durch Extraktion mit Alkohol (Ethanol) gewonnen wird. (Konzentrierte und gegebenenfalls auf einen Wirkstoff eingestellte Zubereitung.)

    • Alkylierung

      Eine Reaktion in der organischen Chemie, bei der eine aliphatische Alkylgruppe an ein Molekül angelagert wird. Im Körper des Menschen können alkylierende Substanzen Bindungen mit DNA und Proteinen eingehen.

    • Allergen

      Eine Substanz, die Allergien auslösen kann. Man unterscheidet: Inhalationsallergene (z.B. Pollen, Pilzsporen), Ingestionsallergene (z.B. Kuhmilch, Nüsse), Kontaktallergene (z.B. Nickel, Duftstoffe) und Injektionsallergene (z.B. Bienengift, Medikamente).

    • Allopathie

      Heilmethode der Schulmedizin, welche eine Krankheit mit Medikamenten behandelt, die eine zu den Symptomen entgegengesetzte Wirkung hervorrufen.

    • Alopezie

      Haarverlust, angeboren oder erworben (z.B. durch Medikamente, Hormone, Infektionskrankheiten)

    • Alzheimer Krankheit

      Eine degenerative Hirnerkrankung bei der Neurone absterben. Sie führt zu Verlust des Gedächtnisses, der Fähigkeit zu lernen und zu zunehmender Demenz.

    • Amara

      Überbegriff für alle Pflanzendrogen mit bitterem Geschmack, die die Sekretion von Verdauungssäften anregen und dadurch den Appetit und die Verdauung steigern und zugleich meist Verdauungsbeschwerden lindern.

    • Aminosäure

      Eine organische Verbindung mit mindestens einer Carboxylgruppe und einer Aminogruppe. Im engeren Sinne versteht man darunter die 20 Aminosäuren aus welchen Peptide und Proteine aufgebaut sind.

    • Analeptikum

      Wirkstoff, der Atem-, Kreislauf- und Reflexzentren im ZNS (Zentralen Nervensystem) anregt.

    • Analgetikum

      Ein schmerzstillender Wirkstoff, welcher das Bewusstsein nicht ausschaltet.

    • Anämie

      Blutarmut: Eine verringerte Anzahl an Erythrozyten (rote Blutkörperchen) im Blut.

    • Anaphrodisiakum

      Wirkstoff, der den Geschlechtstrieb dämpft.

    • anaphylaktischer Schock

      Eine allergische Reaktion vom Soforttyp. Alarmsymptome: Juckreiz auf Kopfhaut und Zunge, großflächige Hautrötung, Atemnot, Erbrechen, Stuhlabgang, Schweißausbruch, Pulsbeschleunigung und abrupter Blutdruckabfall mit Ohnmacht.

      Ein anaphylaktischer Schock kann zum Versagen des Herz-Kreislaufsystems führen.

    • Anästhetikum

      Eine lokal (Lokalanästhetikum) oder generell betäubend (Narkotikum) wirkende Substanz.

    • androgenabhängig

      abhängig von männlichen Steroidhormonen (= Sexualhormonen)

    • androgenunabhängig

      unabhängig von männlichen Steroidhormonen (= Sexualhormonen)

    • Angina pectoris

      Ein anfallsweiser Schmerz in der Herzgegend (meist auf den linken Arm ausstrahlende, häufig mit Atemnot, Beengungs- und Todesangst). Typische Symptome für eine akute Mangeldurchblutung der Koronararterien und des Herzmuskels.

    • Angiogenese

      (selten: Angionese) Gefäßbildung

    • Antagonist

      Ein Wirkstoff, der die Aktivität eines Liganden (Agonisten) an seinem Rezeptor hemmt.

    • Anthelmintikum

      (Antihelmintika) Wirkstoff, der Würmer (vor allem im Darm) tötet oder lähmt.

    • Antiarrhythmikum

      Wirkstoff, der Unregelmäßigkeiten des Herzschlags reguliert.

    • antiarteriosklerotisch

      vor Arteriosklerose schützend

    • Antiasthmatikum

      Ein Medikament gegen Bronchialasthma (Asthma bronchiale).

    • antiatherogen

      die Gefäßveränderung verhindern, gegen Arteriosklerose wirkend

    • antibakterielle Aktivität

      gegen Bakterien wirkend (abtötend oder Hemmung der Vermehrung)

    • Antibiotikum

      Ein Wirkstoff (meist aus Bakterien oder Pilzen), der Bakterien, Viren und Pilze abtötet oder deren Wachstum hemmt.

    • anticancerogen

      (meist: antikanzerogen) vor Krebserkrankung schützend

    • Antidepressivum

      Eine Substanz, die in der Therapie der Depression verwendet werden (antriebs-steigernd oder -dämpfend, stimmungsaufhellend, angstlösend).

    • Antidiabetikum

      Blutzucker-senkendes Medikament zur Therapie von Diabetes.

    • Antidot

      Ein Gegengift, das die Wirkung des Gifts direkt aufhebt.

    • Antidyspeptika

      Mittel zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden: Abführende Mittel (Laxativa), Mittel zur Unterstützung der Säuerung (Acida), Verdauungsenzyme, Pharmaka zu Behandlung von Diarrhö (Antidiarrhoika).

    • Antiemetikum

      Wirkstoff gegen Erbrechen und die vorhergehenden Übelkeit.

    • Antifebrilia

      (Antipyretika) Wirkstoffe, die das Fieber senken.

    • antifungale Aktivität

      Aktivität, die gegen Pilze gerichtet ist.

    • Antihelmintika

      Wirkstoff, der Würmer (vor allem im Darm) tötet oder lähmt.

    • Antihistaminikum

      Substanz, die die Freisetzung von Histamin oder die Bindung an seine Rezeptoren hemmt und dadurch gegen histaminbedingte, allergische Reaktionen bewirkt.

    • Antihydrotikum

      Ein Wirkstoff der starkes Schwitzen hemmt.

    • Antihypertonikum

      Wirkstoff gegen Bluthochdruck

    • Antiinflammatorisch

      entzündungshemmend

    • Antikoagulans

      Ein Arzneimittel zur Verzögerung bzw. Hemmung der Blutgerinnung.

    • antimikrobiell

      Die Eigenschaft, gegen Krankheitserreger (Mikroben wie beispielsweise Pilze und Bakterien) wirksam zu sein.

    • Antioxidantien

      Sie sollen die Oxidation (meist durch Luftsauerstoff) von empfindlichen Molekülen vermindern und eine Reaktion im biologischen Gewebe hin zu unerwünschten oder gefährlichen Molekülen verhindern. Meist als Radikalfänger bezeichnet (siehe Radikale).

    • antioxidativ

      radikalfangend; Vermeidung einer Reaktion im biologischen Gewebe hin zu unerwünschten oder gefährlichen Molekülen.

    • antiphlogistisch

      entzündungshemmend

    • antiproliferativ

      Das Zell- und Gewebewachstum hemmend

    • antipruritisch

      den Juckreiz stillend

    • Antipyretikum

      Fiebersenkendes Mittel

    • Antirheumatikum

      Ein Wirkstoff, der Rheumasymptome lindert.

    • Antiseptikum

      Wirkstoff, der unspezifisch Bakterien und Viren abtötet

    • Antispasmodisch

      siehe spasmolytisch

    • Antitussivum

      Wirkstoff, der den Hustenreiz stillt

    • Anxiolytika

      angstlösende Wirkstoffe

    • Aphrodisiaka

      Mittel zur Anregung und Stärkung des Geschlechtstriebs und der Potenz.

    • Apnoe

      Atemstillstand infolge einer Lähmung des Atemzentrums.

    • Apoptose

      programmierter Zelltod: Die Zelle führt eine reguliertes Programm durch, das mit dem Zelltod endet.

    • aromatische Verbindung

      Eine organische Verbindung mit Ringstrukturen und einer bestimmten elektronischen Struktur; aromatische Verbindungen aus Pflanzen sind oft gesundheitsfördernd.

    • Arrhythmie

      unregelmäßiger Herzschlag

    • Arteriosklerose

      Ablagerung von Fetten in den Schlagadern (Arterien), die zur Verkalkung und damit Einengung der Gefäße führt (Arterienverkalkung).

      Risikofaktor für Herzerkrankungen, zerebrale Durchblutungsstörung, Herz- und Gehirnschlag.

    • Arterioskleroseprophylaxe

      Vermeidung von Arterienverkalkung

    • Arthritis

      Gelenkentzündung

    • Asthenie

      schnelle Ermüdbarkeit, Kraftlosigkeit und Schwäche

    • Asthenisches Syndrom

      Ein schmächtiger, muskelarmer und knochenschwacher Körperbau.

    • Ataxia

      Bewegungskoordinationsstörung

    • Ätherisches Öl

      (=flüchtiges Öl) Gemisch flüchtiger Terpene, das durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird; verantwortlich für den Geschmack und den Geruch vieler Pflanzen, insbesondere der Gewürze

    • Atherosklerose

      (auch Atherosklerose, Arterienverkalkung) Ablagerung von Lipiden in den Blutgefäßen, die zur Einengung der Gefäßlichtung der Arterien und zu ihrer Verhärtung führen;

      Risikofaktor für Herzerkrankungen, zerebrale Durchblutungsstörung, Herz- und Gehirnschlag.

    • Atlastherapie

      Atlastherapie ist eine besondere Massagetechnik an den Querfortsätzen des ersten Halswirbels. Es gibt Befürworter und Kritiker der Methode.

    • Atopien

      Neigung mit allergischen Reaktionen vom Soforttyp auf sonst harmlose Substanzen aus der Umwelt zu reagieren.

    • Atopische Dermatitis

      Synonym für Neurodermitis oder endogenes Ekzem.

    • ATP

      Abkürzung für Adenosintriphosphat, ein energiereiches Molekül (Energiespender) in lebenden Organismen.

    • Autooxidation

      Oxidation eines Stoffes durch molekularen Sauerstoff.

    • Ayurveda-Medizin

      traditionelle indische Medizin

    • Azoospermie

      Das Fehlen reifer Samenzellen im Ejakulat.

  • Buchstabe b (16)
    • bakteriostatisch

      das Wachstum der Bakterien hemmend (im Gegensatz zu bakteriozid: die Bakterien abtötend)

    • bakteriozid (meist bakterizid)

      die Bakterien abtötend (im Gegensatz zu bakteriostatisch: das Wachstum der Bakterien hemmend)

    • Bakterium

      Organismen bestehen aus einer einfachen Zelle, die von einer Zellwand umgeben ist; die DNA liegt als ringförmiges Chromosom vor. Bakterien enthalten keine inneren Membransysteme.

    • benigne

      gutartig

    • benigne Prostatahyperplasie

      Gutartige Vergrößerung der Prostata, die zu Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsbeschwerden) führt.

    • Biomembran

      Eine Permeationsschranke, die jede Zelle und jedes zelluläre Kompartiment umgibt; die Zellmembranen bestehen aus Phospholipiden, Cholesterol und Membranproteinen.

    • Bitterstoff

      Substanz, die auf die Sekretion und Motorik des Verdauungstraktes fördernd wirkt.

    • Blutdruck, systolisch / diastolisch

      Blutdruck meint im engeren Sinn den in oder an den großen Schlagadern (z.B. Brachialarterie auf Herzhöhe des Oberarms) gemessenen arteriellen Blutdruck.

      Angegeben wird das Verhältnis zwischen systolischem Blutdruck ( = maximaler Wert in der Pump-Phase des Herzens) zu diastolischem ( = minimaler Wert in der Herzfüllungsphase). Der normale systolische Blutdruck bei körperlicher Ruhe liegt zwischen 100-130 mmHg und der diastolische Wert 60-85 mmHg.

    • Bluthirnschranke

      die Blutgefäße des Gehirns sind mit besonders dichten Zellschichten (Kapillarendothelien) ausgekleidet, über die nur ausgewählte Substanzen ins Gehirn gelangen können.

    • Blutkristallanalyse

      Bei diesem diagnostischem Verfahren werden Proben aus Körperflüssigkeiten wie Blut oder Urin genommen. Auf einem Objektträger werden damit Kristalle erzeugt. Sie werden zur Diagnose von Krankheiten herangezogen.

      Die Methode gilt als wissenschaftlich nicht anerkannt.

    • Blutsenkungs- geschwindigkeit

      Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, mit der sich rote Blutzellen in nicht gerinnbarem Blut absetzen. Sie kann beschleunigt oder verlangsamt sein und ist ein Hinweis auf verschiedene Erkrankungen.

      Bei Entzündungen oder Tumoren ist sie beschleunigt.

    • Bradykardie

      Eine Form der Herzrhythmusstörungen, bei der der Puls unter 60 Schläge pro Minute fällt.

    • Bronchitis

      Entzündung der Bronchialschleimhäute

    • Broteinheit (BE)

      in Broteinheiten werden die Kohlenhydrate verschiedener Lebensmittel berechnet. 10-12 g Kohlenhydrate entsprechen einer Broteinheit bzw. Kohlenhydrateinheit.

    • BSE

      Bovine Spongioforme Enzephalopathie, kurz Rinderwahn

    • Bulimie

      Ess-Brech-Sucht

  • Buchstabe c (26)
    • Candidose/Candidasis

      Eine Pilzinfektion durch die Pilzgattung Candida.

    • carcinogen

      (meist: karzinogen) Eine Substanz, die zur Entstehung von Krebs beiträgt.

    • Carcinom

      (meist: Karzinom) Eine bösartige Geschwulst, entstanden aus einem Oberflächengewebe wie Haut, Luftwege- oder Darmauskleidung (epithelialer Herkunft).

    • Carotin

      (Provitamin A); orangefarbenes Pflanzenpigment, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann.

    • Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. H. Kremer

      Die Therapie basiert auf einer optimalen Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Stoffen, Stärkung der Verdauungsfunktion, Schwermetallausleitung, Ausschluss von Elektrosmog sowie psychologisch-therapeutischer Betreuung.

      Im Zentrum stehen die "Energiekraftwerke" der Zellen - die Mitochondrien. Zur Erklärung der Methode werden wissenschaftlich anerkannte und weniger anerkannte Untersuchungen herangezogen.

    • Chelat-Therapie

      In der Komplementärmedizin werden so genannte Chelatbildner zur Behandlung von fortgeschrittener Arteriosklerose, von Herzerkrankungen, Raucherbeinen etc. eingesetzt.

      Die Chelatbildner werden in den Blutkreislauf gespritzt. Diese Komplexbildner binden verschiedene Salze und führen zu deren Ausscheidung. Die Medizin setzt diese Stoffe bei Schwermetallvergiftungen ein. Da die Komplexbildner auch wichtige Minerale wie das Calcium und wichtige Spurenelemente binden, lehnt die Medizin die Behandlung außer bei akuten Vergiftungen ab.

    • chemopräventiver Effekt

      die Krebsentstehung verhindernd, verlangsamend, rückgängig machend

    • Chemotherapeutikum

      Ein starkes Zellgift zur Tötung von Krebszellen oder Mikroorganismen.

    • cholagog

      galletreibend

    • Cholekinetika

      Mittel, die durch Kontraktion der Gallenblase und Gallenwege die Gallenentleerung fördern.

    • Cholerese

      die Ausscheidung von Gallensäuren (aus der Leber)

    • choleretisch

      die Gallebildung in der Leber anregend

    • Cholesterin (HDL)

      Lipoproteine im Blut mit hohem spezifischen Gewicht (= high density lipoproteins). Sie transportieren freies Cholesterin aus den Körperzellen zur Leber.

      Das HDL bezeichnet man Umgangssprachlich auch als "gutes" Cholesterin, denn ein erhöhter HDL-Spiegel scheint vor Arteriosklerose zu schützen.

    • Cholesterin (LDL)

      Lipoproteine im Blut mit niedrigem spezifischen Gewicht (= low density lipoproteins). Sie entstehen in der Leber und transportieren Cholesterin und dessen Ester in die Körperzellen.

      Es wird auch „böses“ Cholesterin genannt, da es sich an den Wänden der Arterien anlagern kann und gilt deshalb auch als Risikofaktor für Arteriosklerose.

    • Cholesterol

      auch Cholesterin: Eine Kohlenstoffverbindung (Steroid), die für die Fluidität von Biomembranen und als Hormonvorstufe wichtig ist; ein hoher Cholesterolspiegel ist häufig ein Risikofaktor für Herzerkrankungen.

    • Choloretika

      Arzneimittel zur Anregung der Gallebildung in der Leber.

    • Chorea Huntington-Krankheit

      Veitstanz, genetisch bedingte vererbbare Nervenkrankheit die zum Verlust der motorischen Kontrolle führt. Die Krankheit bricht um das 35-45. Lebensjahr aus.

    • Chronische Erkrankung

      Ein Gesundheitsproblem, das über einen längeren Zeitraum anhält.

    • Colitis ulcerosa

      Chronisch entzündliche, meist in Schüben verlaufende Darmerkrankung.

    • Connexine

      Proteine welche Kanäle zwischen Zellen bilden, über die Kommunikation und Synchronisation von Zellen erfolgen kann.

    • Crohn Krankheit

      Chronische Entzündung des Darmtrakts.

    • Cystitis

      Entzündung der Harnblase

    • Cytokin

      Zellbotenstoff

    • Cytopathie

      Unterversorgung der Muskelnzellen mit Nährstoffen, was zur Beeinträchtigung der Muskelfunktionen führen kann.

    • cytostatisch

      Ein Wirkstoff, der das Zellwachstum und die Zellteilung hemmt.

    • cytotoxisch

      Ein Wirkstoff, der Zellen schädigt.

  • Buchstabe d (19)
    • Diabetes mellitus Typ 1

      Das körpereigene Immunsystem zerstört selbst die insulinproduzierenden Betazellen und die Bauchspeicheldrüse kann somit kein Insulin mehr liefern („Zuckerkrankheit“).

    • Diabetes mellitus Typ 2

      im Volksmund „Altersdiabetes“ oder „Zuckerkrankheit“: Eine Stoffwechselkrankheit, die erst im höheren Alter einsetzt. Eine zunehmende Insulin-Resistenz mit chronisch hohem Insulinspiegel führt zu Erschöpfung der Insulin-produzierenden Zellen

      (Langerhans-Inseln). Neben einer genetischen Komponente spielen Umweltfaktoren eine Rolle. Risikofaktoren: Fettleibigkeit mit hohem Fettspiegel und Bluthochdruck.

    • diabetische Polyneuropathie

      Eine mit Diabetes assoziierte Erkrankung peripherer Nerven. Früh betroffen sind die Füße. Dies führt zu Mißempfindungen wie Kribbeln, Brennen oder Stechen aber auch zum Verlust der normalen Empfindungsfähigkeit (Taubheitsgefühl).

    • Diaphorese

      Der medizinische Ausdruck für Schweißsekretion.

    • Diaphoretikum

      Ein Wirkstoff, der Schwitzen fördert.

    • Diarrhö

      Durchfall; mehr als dreimaliges Absetzen von flüssigem Stuhl pro Tag, evtl. mit Schleim und Blut versetzt.

    • Diurese

      medizinisch für Harnproduktion

    • Diureticum/Diuretikum

      Ein Arzneimittel, das eine erhöhte Ausscheidung der Niere bewirkt.

    • doppelblinde klinische Studie

      Weder Arzt noch Patient weiß, ob gerade ein Placebo oder eine Wirksubstanz verabreicht werden.

    • Droge

      Mit pflanzlichen Drogen bezeichnet man Arzneipflanzen bzw. entsprechende Teile. Der Begriff wird pharmazeutisch nicht im Sinne von „Rauschdroge“ verwendet.

    • Dunkelfeld-Vitalblut-Mikroskopie

      Ein frischer Bluttropfen mit lebendigen Zellen wird in einem speziellen Dunkelfeld-Mikroskop untersucht. Daraus wird ein Befund über das Blutplasma, den Aufbau und die Funktionsweise der Blutkörperchen und die Tendenz zu Krankheiten erhoben.

      Im Blut sollen auch Mikroorganismen leben, die den jeweiligen Gesundheitszustand anzeigen würden. Die klassische Medizinisch hat die Methode nicht anerkannt.

    • Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp®

      Die Therapie arbeitet mit der Muskelkraft des Patienten um Wirbelkörperverschiebungen zu korrigieren und Blockaden zu lösen. Entscheidendes Element ist die Beckenstatik, die immer zuerst kontrolliert und korrigiert wird.

      Die Wirbelsäulen-Therapie ist von der Wissenschaft nicht anerkannt, da Studien fehlen.

      Die Dynamische Wirbelsäulentherapie® nach Popp führt zahlreiche Schmerzen und Beschwerden auf Verschiebungen, Blockaden oder Fehlstellungen von Wirbeln und/oder Gelenken zurück. Die Neuausrichtung der blockierten Wirbel erfolgt durch gezielten Muskelzug oder einer dynamischen Eigenbewegung des Patienten.

      Die DWP behandelt als erstes die häufigen Beckenschiefstände und funktionelle Beinlängendifferenzen.

      Bisher fehlen wissenschaftliche Studien.

    • Dysenterie

      Bakterienruhr durch Bakterien der Gattung Shigella. Das Gen für das Toxin stammt von einem Bakteriophagen. Die Erkrankung wird meist von Fieber, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall begleitet.

    • Dyslipidämie

      Verschiebung der Zusammensetzung der Fette im Serum: zuviel Fette (Triglyceride), zu wenig HDL und zu viel LDL.

    • Dysmenorrhö

      Menstruation mit kolikartigen Unterleibsschmerzen.

    • Dyspepsie

      Verdauungsstörungen (Erbrechen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen)

    • Dyspnoe

      Atemnot (z. B. bei Herzinsuffizienz)

    • Dyspnoe

      Atemnot

    • Dysurie

      schmerzhafter Harndrang mit Erschwernis des Wasserlassens

  • Buchstabe e (26)
    • Echokardiographie

      Die elektroakustische Prüfung und Aufzeichnung des Herzens und der Herzbewegungen mittels Ultraschallwellen.

    • ECIWO

      ECIWO bedeutet "embryo contains information of the whole organism" und ist enwickelt worden von dem chinesischen Biologen Prof. Zhang-Yingqin.

      Es handelt sich dabei um ein MAPS (= MIkroakupunktur-System), wie wir es auch von der Ohrakupunktur oder der Fußreflexzonentherapie her kennen. Der gesamte Organismus ist abgebildet auf einer bestimmten Zone des Körpers. Hinter der ECIWO steckt die Idee, daß die embryonale Fähigkeit zur Regeneration und Reparatur auch noch nach der Differenzierung der Zellen (z.B. in Handknochen etc.) teilweise erhalten bleibt und die Information für die Regeneration dem gesamten Körper zu Verfügung stellt. Die ECIWO benutzt den 2. Mittelhandknochen auf dem der gesamte Organismus abgebildet werden kann zur Therapie. Indikationen sind vor allem Schmerzzustände, Infekte und psychovegetative Störungen. Oft wird die Methode zusammen mit anderen Methoden angewendet, als Wirkungsverstärker.

    • Ekzem

      Ekzem ist der Sammelbegriff für entzündliche, meist juckende, nicht ansteckende Hauterkrankungen.

      Vor allem benutzt bei chronischen Verlaufsformen. >  mehr

    • Elektro- und Ultraschalltherapie

      Hiermit bezeichnet man therapeutische Anwendungen mit elektrischen Strömen, elektromagnetischen Wellen oder Schallwellen im Ultraschallbereich. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstromtherapie oder Feinstromtherapie benutzt.

      Meist werden bei der Behandlung Elektroden direkt auf der Haut angebracht. Seltener wird der elektrische Strom durch Wasser oder Öl geleitet.

      Je nach eingesetztem Gerät wirkt der Strom kräftigend auf geschwächte Mukulatur oder durchblutungsfördernd und schmerzlindernd auf das behandelte Gewebe.

      Dementsprechend findet die Elektrotherapie unter anderem Anwendung zur Schmerzbehandlung, bei Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Lähmungen und Muskelschwäche.

    • Elektroretinogramm

      Ein diagnostisches Hilfsmittel zur Untersuchung der Netzhautfunktion.

    • eluieren

      auswaschen

    • Emetikum

      Brechmittel

    • Emotional Freedom Techniques, EFT

      Grundlage ist das "Energiesystem" des menschlichen Körpers wie es von der Traditionellen Chinesischen Medizin verstanden wird. Die Methode soll durch eine Klopfstimulation von Akupressurpunkten zur Linderung von Stress und psychischen Störungen führen.

      EFT ist als Vertreter der „energetischen Psychologie“ ein umstrittenenes therapeutisches Konzept.

    • endogen

      aus dem Griechischen „im Inneren“. Wird häufig im übertragenem Sinne verwendet aus dem inneren kommend, im menschlichen Körper selbst oder im Körperinneren entstehende

    • endokrines System

      Bezeichnung für die Gesamtheit aller hormonbildender Organe und Zellen.

    • Endorphine

      körpereigene Peptide, die wie Morphin wirken

    • Endothelzellen

      Zellen zur Auskleidung von inneren (z.B. Blut-, Lymphgefäßen und serösen Höhlen) und Bedeckung äußerer Körperflächen (z.B. Haut); dienen als Barriere zum Gewebe.

    • Enteritis

      Eine Entzündung der Darmwände (meist Dünndarm).

    • Entspannungsverfahren

      Man geht davon aus, dass Entspannung zu einem gewissen Maße der bewussten Steuerung unterliegt und durch Übung erlernt werden kann. Dabei soll sowohl die körperliche als auch geistige Entspannung trainiert werden.

      Das Repertoire der Entspannungsverfahren ist sehr reichhaltig. Die Methoden beruhen in der Regel auf ritualisierten Vorgängen welche Vorstellung, Empfindung und Körper ansprechen. Sie werden intensiv geübt und oft wiederholt. Mit der Zeit kann man so eine Beschleunigung sowie Automatisierung der Entspannung erreichen.

      Beispiele: Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditative Verfahren, Yoga, Biofeedback, Körpertherapiemethoden…

      Die Krankenkassen leisten gelegentlich einen Zuschuss zu den Kursen.

    • Enzym

      biochemischer Katalysator: Enzyme erleichtern und beschleunigen biochemische Reaktionen und bleiben dabei unverändert. Enzyme (meist Eiweiße/Proteine) sind an fast allen biochemischen Stoffwechselreaktionen beteiligt.

    • epidemiologische Studien

      Studien an unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zur Beschreibung von Krankheitsentstehung, -verlauf und Modifikation.

    • Epilepsie

      Chronische Stoffwechselstörung des Gehirns, die durch charakteristische krampfartige Anfälle und Ohnmachtsanfälle gekennzeichnet ist.

    • Epithel

      Eine biologisch-medizinische Sammelbezeichnung für Deckgewebe und Drüsengewebe. Aufgabe Schutz, Stoffaustausch und Reizaufnahme. Das Epithel ist neben Muskel-, Nerven- und Bindegewebe eine der vier Grundgewebearten.

      Es handelt sich um ein- oder mehrlagige Zellschichten, die alle inneren und äußeren Körperoberflächen von vielzelligen tierischen Organismen bedecken.

    • ERCP

      (endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie) Darstellung der Gallenwege, Gallenblase und des Pankreasgangs mit Röntgenkontrastmittel während einer Endoskopie um z.B. Gallensteine oder Tumore zu sehen.

      Der Vorteil der ERCP liegt in der Möglichkeit, neben der Diagnostik gleichzeitig zu therapieren, z.B. mit Hilfe eines über den Arbeitskanal des Endoskopes vorgeschobenen Instruments zur Steinentfernung oder Zertrümmerung.

    • ESCOP

      Die "European Scientific Cooperative on Phytotherapy" (ESCOP) ist ein europäischer Zusammenschluss der nationalen Fachgesellschaften für Phytotherapie der Bundesrepublik Deutschland, der Niederlande, Belgiens, Frankreichs, Großbritanniens und der Schwe

      Das Ziel der ESCOP ist eine verbindliche Feststellung des Status der Phytopharmaka und die Harmonisierung der unterschiedlichen Beurteilungskriterien für die Zulassung von Phytopharmaka auf europäischer Ebene; diese Aufgaben erfüllen wissenschaftliche Fachgruppen. Bisher wurden über 80 ESCOP Monographien verabschiedet.

    • essentielle Fettsäure

      Lebensnotwendige Fettsäure, die vom Körper nicht selber synthetisieren werden kann und somit mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

    • Estrogen

      (Östrogen) weibliches Sexualhormon

    • extrahieren

      herauslösen

    • Extrakt

      Eine konzentrierte Zubereitung der löslichen Anteile aus Pflanzenmaterial.

    • Extraktionsmittel

      Lösungsmittel

    • Eye-Movement Desensitization and Reprocessing

      Methode speziell zur Behandlung von Trauma- Erlebnissen aus dem Bereich der Psychologie. Bei EMDR wird die belastende Situation während einer professionellen Therapie besprochen, dann regt der Therapeut den Patienten zu bestimmten Augenbewegungen an.

      Dadurch soll es möglich werden, traumatische Inhalte zu verarbeiten. Die EMDR - Methode wurde durch eine Vielzahl von Studien untersucht und ist zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen bei Erwachsenen wissenschaftlich anerkannt.

  • Buchstabe f (15)
    • Farbtherapie

      Als Farbtherapie fasst man verschiedene Therapien zusammen, die Farbe oder farbiges Licht nutzen um körperliche oder psychische Reaktionen auszulösen. Genauere Untersuchungen zur Wirkung gibt es allerdings nicht.

    • Faszie

      (lat. Band, Bündel, Verbund) Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, Sie sind im ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Geflächt vorhanden

    • Fermentation

      Stoffumwandlung durch Enzyme, speziell Gärung

    • fibrinlösend

      Lösen der bei der Blutgerinnung entstehenden Eiweißkörper.

    • Fibrinolyse

      Blutverflüssigung; Lösung von Fibrin (durch Plasmin) aus Gerinnseln (Thromben).

    • fibrinolytisch

      körpereigene Auflösung eines Blutgerinnsels

    • Fieber

      Erhöhung der Körpertemperatur über 38°C. Eine Begleiterscheinung zahlreicher Erkrankungen

    • Flatulenz

      Blähungen; erhöhte Produktion von Darmgasen

    • Flavonoid

      (lat. flavus = gelb) Wasserlöslicher, meist gelber (selten roter, blauer oder schwarzer) Pflanzenfarbstoff mit oft „chemischer Wirkung“. Flavonoide werden den sekundären Pflanzenstoffen zugerechnet.

      Ihre Aufgaben sind Lichtschutz, Abwehr, Antioxidantien und Radikalfang.

    • Focusing

      Focusing ist eine Therapieform aus der Psychologie. Ihr wichtigstes Element ist das achtsame Wahrnehmen körperlicher Empfindungen. Das soll ein Umdenken und eine Entwicklung Richtung Heilung ermöglichen.

      Focusing-orientierte Psychotherapie kann im Einzelfall sehr nützlich sein, hat aber keine allgemeine wissenschaftliche Anerkennung gefunden.

    • freie Radikale

      Teile von Molekülen mit sog. ungepaarten Elektronen, sind sehr reaktiv und können Kettenreaktionen auslösen und im Gewebe oxidativen Stress verursachen;

      entstehen im Körper durch Überlastung der Verbrennungsprozesse in Mitochondrien oder durch extreme äußere Einflüsse (extreme Hitze, Zigarettenrauch, UV-Strahlung, Röntgen-Strahlung etc.).

    • Fumarsäuretherapie

      Therapie zur Behandlung von Psoriasis. Dosierung und Therapie wurden von dem Arzt Dr. Gunther Schäfer in den 70er Jahren entwicklet.

      Die Fumarsäure-Therapie als Hilfe bei Psoriasis

      Bereits 1959 entdeckte der schwäbische Chemiker Walter Schweckendieck die entzündungshemmenden Eigenschaften der Fumarsäure, die in der Natur unter anderem im Erdrauch; einer zur Familie der Mohngewächse zählenden Feldpflanze vorkommt.

      Der in Bad Säckingen tätige Arzt Dr. Günther Schäfer griff die Erkenntnisse Schweckendiecks in den 70er Jahren auf und entwickelte aus seinen Erfahrungen mit Psoriasis-Patienten Dosierungen und Therapien. Schäfers Therapiekonzepte und seine Behandlungserfolge stießen bei der etablierten Schulmedizin jahrelang, wie nicht anders zu erwarten, auf große Skepsis. Der Durchbruch kam, als in den 90er Jahren groß angelegte medizinischen Studien renommierter deutscher Universitäten die Wirksamkeit der Fumarsäure wiederholt bestätigten.

      Die Fumarsäure ist Inhaltsstoff des Gemeinen Erdrauchs (Fumaris officinalis), einer in Mitteleuropa weit verbreiteten Heilpflanze. Sie wird oft als freie Fumarsäure bezeichnet um sie von ihren Salzen und Estern zu unterscheiden.

      Den meisten der Psoriatiker kann mit der FumarsäureTherapie geholfen werden, ist Dr. Schäfer überzeugt. Nach Ansicht des Wissenschaftlers ist das therapeutische Potenzial der Fumarsäure aber längst nicht ausgeschöpft. Durch die entzündungshemmende Wirkung im Bereich der Immunerkrankungen seien auch gute Therapieerfolge bei

      • Neurodermitis,
      • Rheuma,
      • Psoriasis bedingten Gelenkerkrankungen,
      • Multipler Sklerose und
      • Morbus Crohn zu erwarten.

      In einer Langzeitstudie an der Ruhr-Universität Bochum wird derzeit unter anderem die Wirkung von Fumarsäure-Ester gegen Morbus Bechterew untersucht. Die bisherigen Zwischenergebnisse der Studie bestätigen Dr. Schäfers Vermutung.

      (Quelle:deam.de)

    • fungistatisch

      Aktivität einer Substanz, die hemmend auf das Wachstum von Pilzen wirkt.

    • fungizid/fungicid

      Eine Substanz, die zur Abtötung von Pilzen verwendet wird/eine Substanz, die abtötend auf Pilze wirkt.

    • Furunkulose

      Eitrige Entzündung eines Haarfollikels und seiner Talgdrüse.

  • Buchstabe g (25)
    • Galactagog

      Ein Wirkstoff, der die Milchproduktion steigert.

    • Galenische Mittel

      Zubereitungen wie Salben, Pflaster, Tinkturen, Extrakte usw. aus natürlichen Wirk-, Grund- und Hilfsstoffen.

    • Galle

      Ein bitteres Körpersekret, das in der Leber produziert, und über die Gallenwege (Gallengänge, -blase) in das Duodenum geleitet wird. Die Galle dient der Emulgation von Fetten im Dünndarm.

    • Gallenkolik

      Plötzlich einsetzende krampfartige Schmerzen im rechten Oberbauch infolge Dehnung und/oder Verkrampfung der Gallenblase oder -gänge.

    • Gallenstein

      Steinartige Gebilde in der Gallenblase und -wege von einheitlicher oder uneinheitlicher Zusammensetzung.

    • Gastritis

      Entzündung der Magenschleimhäute.

    • Gastroenteritis

      Entzündung des Magendarmtrakts mit Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen.

    • Gefriertrocknung

      Trocknung von Objekten im gefrorenen Zustand mithilfe eines Vakuums.

    • Gegensensiblisierung nach Theurer

      Die Gegensensiblisierung nach Theurer ist eine Eigenbluttherapie zur Behandlung von Allergien. Hierbei wird während eines allergischen Reaktion Blut entnommen und homeopatisch aufbereitet.

      Der Körper soll so zur selbstständigen Entfernung der krankmachenden Stoffe angeregt werden. Da die Methode nicht bewiesen ist, bezahlt die Kasse die Behandlung nicht.

    • Gelbsucht

      Gelbliche Verfärbung der Haut und Schleimhäute durch Übertritt von Gallenfarbstoffen aus dem Blut in die Körpergewebe; auch umgangssprachlich für akute Leberentzündung.

    • genotoxisch

      erbgutverändernd und Krebs begünstigend

    • gerinnungshemmend

      Die Gerinnung (=Verklumpung) des Blutes hemmend.

    • gesättigte Fettsäure

      geradkettige (= unverzweigte) Carbonsäure ohne Mehrfachbindungen

    • Gicht

      Erhöhte Harnsäuremengen im Blut, die in Gelenken ausfallen und zu chronischen oder akuten Gichtanfällen führen können.

    • Gingivitis

      Eine oberflächliche Entzündung des Zahnfleischsaumes.

    • Glaucoma

      Glaukom, “Grüner Star”: Eine Augenerkrankung mit meist erhöhtem Augeninnendruck, der langfristig zu starken Sehstörungen oder Erblindung führt.

    • Glukose

      biochemischer Begriff für Traubenzucker: Glukose kommt in Früchten und Honig vor und ist Energieträger im Organismus. Glukose zirkuliert auch im Blut (Blutzucker).

      Bei zu hohen Blutzuckerwerten (Diabetes mellitus) kann ihn die Niere nicht mehr vollständig zurückhalten und man findet ihn im Urin (Urinzucker).

    • glykämischer Index

      (GI): Unterteilt kohlenhydrathaltige Lebensmittel nach ihrer blutzuckersteigernden Wirkung; Er wurde bereits in den 80ger Jahren im Rahmen der Diabetes-Forschung eingeführt.

      Die blutzuckersteigernde Wirkung von Traubenzucker dient dabei als Referenzwert (100). Gut ist ein GI > 50.

    • Glykogen

      Ein verzweigtes Polysaccharid (Vielfachzucker); die Speicherform der Kohlenhydrate bei Mensch und Tier.

    • GMP

      “good manufacturing practice”; Ein Herstellungsprozess, der die besten Hygiene-, Sicherheits- und Qualitätsstandards einhält.

    • goitrogen

      Substanzen, die die Funktion der Schilddrüsen unterdrücken. Bei dem Versuch dies auszugleichen kann sich die Schilddrüse vergrößern (Kropf).

    • GRAS

      Abkürzung von “generally regarded as safe”: Eine Klassifizierung der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) für Inhalts- und Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Mikroorganismen und pflanzliche Arzneidrogen die von Experten als sicher anges. we

    • Griess

      kleinste Gallen- und Nierensteinchen

    • Grimmdarm

      Hauptanteil des Dickdarms

    • Grundblätter

      die unteren Blätter einer Pflanze

  • Buchstabe h (36)
    • Halluzinogen

      Wirkstoff, der Sinnesempfindungen hervorruft, ohne das äußere Sinnesreize vorhanden sind (Sinnestäuschung).

    • Hämatokrit

      Anteil der zelluläreren Bestandteile pro Volumeneinheit Blut. Der Hämatokritwert gibt Aufschluss über den Erythrozytengehalt des Blutes und den Wasserhaushalt des Patienten.

      Ein hoher Hämatokritwert spricht für einen hohen Erythrozytenanteil (Polyzythämie) oder einen Mangel an Flüssigkeit und geht meist mit einer Störung der Blutsalzwerte (Elektrolyte) einher. Niedrige Hämatokritwerte sprechen für eine Überwässerung des Patienten (z. B. nach Ersatz von Blutverlusten durch reine Flüssigkeiten) oder einen Verlust/verminderte Bildung von Erythrozyten.Normale Werte liegen bei Männern zwischen 43 und 50% bzw. bei Frauen zwischen 37 und 45%.

    • Hämaturie

      Das Ausscheiden von Blut mit dem Harn.

    • Hämoglobin

      Der rote Blutfarbstoff, der verantwortlich für den Sauerstofftransport zwischen den Zellen ist.

    • Hämolyse

      Auflösung der roten Blutkörperchen

    • HDL-Cholesterin

      Lipoproteine im Blut mit hohem spezifischen Gewicht (= high density lipoproteins). Sie transportieren freies Cholesterin aus den Körperzellen zur Leber.

      Das HDL bezeichnet man Umgangssprachlich auch als "gutes" Cholesterin, denn ein erhöhter HDL-Spiegel scheint vor Arteriosklerose zu schützen.

    • Heileurythmie

      In der anthroposophischen Heileurythmie werden Sprachprozesse zu Heilzwecken genutzt. Beispielsweise werden Vokale gesprochen und unterstützende mit Handbewegungen begleitet. Dies soll den Stoffwechsel und rhythmische Organtätigkeiten stärken.

      Von der Schulmedizin ist dieses Verfahren nicht anerkannt.

    • Hepatitis

      Leberentzündung ausgelöst durch Viren, Infektionskrankheiten, Medikamente, Autoimmunerkrankung etc.

    • hepatoprotektiv

      die Leber schützend

    • Herpes simplex

      Eine akute, primäre oder sekundäre (wiederaufflammende) Viruserkrankung der Haut und der Schleimhäute, z.B. der Lippen und Genitalien.

    • Hildegard Medizin

      Die heilige Hildegard von Bingen war eine gelehrt Frau und Äbtissin des Mittelalters. Zu ihren Heilmitteln gehören neben Heilpflanzen auch Mineralien, Edelsteine, eine richtige Ernährung, Ausleitungsverfahren, ein geregeltes Leben und seelische Reinigu

      In ihren naturheilkundlichen Werken setzte sie sich mit Krankheitsentstehung auseinander und sammelte Wissen über Heilpflanzen. Die heutige Schulmedizin lehnt die Lehre als „überholt“ ab.

    • HIV

      “human immunodeficiency virus” Bezeichnung für das HIV-1 Virus, das AIDS verursacht

    • Hochfrequenztherapie

      Bei der Hochfrequenztherapie wird durch Mikrowellen oder Kurzwellen im Gewebe Wärme erzeugt.

      Eingesetzt wird die Methode in der Orthopädie und Rheumatologie, außerdem auch zur Akupunktur oder Reflexzonentherapie sowie zur Behandlung von Hauterkrankungen und Wundheilungsstörungen zur Anregung des Stoffwechsels. Von einem Vertragsarzt verordnete Anwendungen der Elektrotherapie werden von der Kasse in der Regel bezahlt.

    • Hodgkin Syndrom

      Morbus Hodgkin: Eine bösartig verlaufende Krebserkrankung des Lymphsystems, beginnend mit schmerzloser Schwellung der Lymphknoten, Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsabnahme (10% in 6 Monaten);

      Die Diagnose erfolgt durch die Untersuchung der Lymphknoten (Sternberg-Reed-Zellen und granulomatöse Reaktion der gesunder Zellen).

    • Holopathie

      Holopathie ist eine Variante der Bioresonanztherapie und basiert auf der chinesischen Meridianlehre. Es nutzt dabei elektronischen Diagnose- und Therapiegerät und Computertechnik. Heilung erfolgt durch „Schwingungsspektren“ bestimmter Substanzen.

      Eine naturwissenschaftliche Grundlage dafür gibt es bisher nicht.

    • Holotropes Atmen

      Holotropes Atmen ist eine Kombination aus Atemtechniken, Musik und Körperarbeit. Ziel ist ein besonderer tranceartiger Zustand, in dem Bereiche zugänglich seien, die dem Bewusstsein im normalerweise verborgen sind.

      Die Methode wird als therapeutische Selbsterfahrung gewertet und die Kasse bezahlt dafür nicht.

    • Homöosiniatrie

      Homöosiniatrie ist eine Weiterentwickling der Akupunktur. Die Haut wird aber nicht nur durch eine Nadel, sondern auch durch Quaddel aus Homöopathika sowie anderen Kombinationspräparaten gereizt.

      Die Homöosiniatrie vereint Komponenten der Traditionellen Chinesischen Medizin (insbesondere Akupunktur) und der Homöopathie von Samuel Hahnemann. Zum Beispiel werden homöopathische Mittel in Akupunkturpunkte gespritzt oder begleitend zur Akupunktur homöopathische Präparate eingenommen.

      Die Kassen erstatten nur klassische Akupunktur und dies auch nur teilweise.

    • Hormone

      Ein Wirkstoff, der von einer Hormondrüse produziert und in den Blutkreislauf entlassen wird, und der ein anderes Organ des Körpers in seiner Aktivität steuert.

    • HPV-Impfung

      Impfung gegen bestimmte Typen von humanen Papillomaviren (HPV). Einige Typen dieser Vieren sind Auslöser von Gebärmutterhalskrebs.

    • Humanplasma

      Der Teil des menschlichen Blutes, der von roten und weißen Blutkörperchen abgetrennt wurde aber immer noch Gerinnungseigenschaften hat.

    • Huntington-Krankheit

      Chorea Huntington, Veitstanz Genetisch bedingte Nervenkrankheit die zum Verlust der motorischen Kontrolle und zu zunehmender Demenz führt. Die Krankheit bricht um das 35-45 Lebensjahr aus.

    • Hydrolyse

      Spaltung einer chemischen Verbindung unter Anlagerung eines Wassermoleküls.

    • hygroskopisch

      wasserziehend

    • Hypercholesterolämie

      (meist: Hypercholesterinämie) erhöhte Konzentration von Cholesterin im (Blut-)Serum

    • Hyperglykämie

      Erhöhung der Glucosekonzentration im Serum (Überzuckerung, Blutzucker über 110mg/dl nüchtern bzw. über 140mg/dl zwei Stunden nach dem Essen). Die Hyperglykämie wird häufig von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Durst begleitet.

      Sie tritt meist in Verbindung mit Diabetes auf.

    • Hyperkeratose

      überschießende Verhornung der Haut

    • Hyperlipämie

      (meist: Hyperlipidämie) Erhöhung der Bluttfettwerte

    • Hyperlipidämie

      Oberbegriff für zu hohe Blutfettwerte Cholesterin, Fette und Lipoproteine

    • Hypertonie, Hypertension

      erhöhter Blutdruck (>140/90 mm Hg)

    • hypertonische Lösung

      Eine Salzlösung, die einen höheren osmotischen Druck aufweist als Blut oder eine andere Körperflüssigkeit.

    • Hypertriglyzeridämie

      erhöhte Konzentration von Triglyceriden (Fetten) im Serum

    • Hypertrophie

      Eine Größenzunahme eines Gewebes oder Organs durch Zellvergrößerung.

    • Hypervitaminose

      Erkrankung durch Vitaminüberversorung

    • Hypnotika

      Schlaf herbeiführende Mittel

    • Hypoglykämisch

      Erniedrigung der Glucosekonzentration im Serum (Unterzuckerung, Blutzucker unter 60 mg/dl). Die Hypoglykämie geht häufig mit Nervosität, Schweißausbrüchen, Konzentrationsstörungen und Hungergefühl einher.

    • Hypothermie

      erniedrigte Körpertemperatur

  • Buchstabe i (24)
    • Icterus, Ikterus

      Gelbsucht

    • Immunglobulin

      Immunglobuline sind Proteine, die als Reaktion auf körperfremde Proteine, sogenannte Antigene, vom Körper gebildet werden.

      IgE: Antikörper, die vorallem Parasiten abwehren, aber auch für Allergien verantwortlich sind. 

    • Immunstimulanz

      Ein Wirkstoff, der das Immunsystem anregen kann.

    • In vitro

      im Reagenzglas, außerhalb des lebenden Organismus

    • In vivo

      in einem lebenden Organismus, Tier oder Menschen

    • Infektion

      Das Eindringen von Mikroorganismen in einen Organismus mit der möglichen Folge einer Erkrankung

    • Inflammation

      Entzündung: örtliche Schwellung, Rötung, Überwärmung und Schmerzen infolge einer Infektion, Toxin, Allergen oder Verletzung.

    • Influenza

      echte Grippe: Eine akute und hoch ansteckende Infektionskrankheit, die von Influenzaviren hervorgerufen wird. Die Viren befallen die Schleimhäute des Respirationstrakts.

    • Inhibitor

      1. Hemmstoff, der chemische oder physiologische Vorgänge einschränkt oder verhindert 2. hemmendes Neuron.

    • insektizid

      Insekten und deren Entwicklungsstadien abtötend

    • Insomnie

      Schlaflosigkeit

    • Insulin

      Ein Hormon des Pankreas (B-Zellen der Langerhans-Inseln), das den Glucosekonzentration im Blut reguliert.

    • Insulinmangel

      Bei Insulinmangel ist nicht ausreichend Insulin vorhanden, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Bei Typ1-Diabetikern liegt ein absoluter Insulinmangel vor, die Bauchspeicheldrüse bildet kein Insulin mehr.

      Bei Typ2-Diabetikern liegt ein relativer Insulinmangel vor (d.h. Insulin ist vorhanden, kann aber wegen einer Insulinresistenz der Gewebe nicht wirken).

    • Insulinresistenz

      Bezeichnet die verminderte Ansprechbarkeit der Zellen des menschlichen Körpers auf Insulin.

    • Interzellularsubstanz

      Eine Struktur, die den Zwischenraum zwischen den Zellen ausfüllt.

    • intraperitoneal

      in der/in die Bauchhöhle z.B. injizieren

    • Intrinsic-Faktor

      Ein Glykoprotein, dass im Magen den Abbau von Vitamin B12 durch die Enzyme Pepsin und Trypsin verhindert.

    • Intrinsic-Faktor

      Ein Glykoprotein, dass im Magen den Abbau von Vitamin B12 durch die Enzyme Pepsin und Trypsin verhindert.

    • Ionenkanal

      Ein Membranprotein, das wässrige Poren bilden kann, so dass anorganische Ionen in die Zelle hineinkommen oder sie wieder verlassen können.

    • Ionenpumpe

      In der Zellbiologie und Physiologie ist Ionenpumpe die Bezeichnung für Transmembranproteine, die den aktiven Transport bestimmter Ionen durch eine biologische Membran regulieren; die Lipiddoppelschicht biologischer Membranen ist für geladene Moleküle

      also auch für Ionen, undurchlässig. Der Transport über Ionenpumpen ist einer der spezifischen Mechanismen, um einen regulierten Austausch von Ionen durch die Membran zu gewährleisten bzw. um die Konzentrationsunterschiede der Ionen zwischen den beiden Seiten der Membran aufrechtzuerhalten.

    • Irritable Bowel Syndrome

      (IBS) Reizdarm

    • Ischämische Herzkrankheit

      ischämisch = blutleer; Unterbrechen der Druchblutung im Herzen, unter Umständen kommt es zum Absterben von Herzmuskelzellen , z.B. Angina pectoris oder Herzinfarkt.

    • Isopathie

      Die Grundregel der Isopathie lautet: "Gleiches wird durch Gleiches geheilt“. Grundlage der isopathischen Medikamente sind Körperprodukte wie Eiter, Urin und Eigenblut.

      Nach dem Begründer der Isopathie, Günther Enderlein könne durch die Verabreichung von nicht krankmachenden „Keimen“ (den „Protiten“ oder „Endobionten“), die sich natürlicher Weise in Körpersekreten befänden, ein Abbau von Bakterien oder Pilzen in erkrankten Personen ausgelöst werden. Die Theorie gilt in der Schulmedizin als überholt. Präparate aus Mikroorganismen könnten jedoch durchaus eine Immunantwort auslösen und somit auch deren Bekämpfung.

    • Isopathische Arzneimittel

      Isopathie bedeutet Gleiches mit Gleichem behandeln.

      Medikamente zur Behandlung von Mikroben. Die Medikamente enthalten nicht-pathogene Stadien der Mikroben. Durch Anlagerung dieser an die Pathogene im Körper, so die Forschungen von Dr. Enderlein, werden die krankmachenden wieder in nicht-pathogene Stadien zurückgebildet.

  • Buchstabe j (1)
    • Jin Shin Jyutsu

      Jin Shin Jyutsu hat sein Wurzeln in China. Es kombiniert bewusste Atmung, bestimmte Hand- und Fingerhaltungen und ein sanftes Berühren der Energiezentren am Körper. Körperliche Blockaden der „Energieströme“ sollen dadurch gelöst werden.

      Ziel ist eine seelische, körperliche und geistige Balance. Die Methode ist im Westen nicht allgemein anerkannt.

  • Buchstabe k (31)
    • Kampo-Medizin

      traditionelle japanische Medizin

    • Kardiaka, Cardiaca

      Herzmittel; Wirkstoffe, die den Herzmuskel, Herzrhythmus und Koronargefäße beeinflussen.

    • kardial

      das Herz betreffend

    • kardioprotektiv

      das Herz schützend

    • kardiovaskulär

      Herz und Herzgefäße betreffend

    • Karminativum

      Ein Mittel gegen Blähungen. Karminativ wirksam sind vor allem Arzneidrogen mit ätherischen Ölen, wie z.B. Anis, Fenchel, Pfefferminzblätter und Kamillenblüten.

      Die Wirkung beruht auf einen spasmolytischen Effekt auf die glatte Darmmuskualtur und auf einen gärungshemmenden Effekt auf die Darmflora. Ein synthetischer Arzneistoff gegen Blähungen ist das Dimeticon (Dimethylpolysiloxan) bzw. Simethicon (Dimeticon, aktiviert mit Silicagel (Siliziumdioxid), der auf physikalische Weise entschäumend wirkt.

    • Karpaltunnel-Syndrom

      Eingeklemmter Nerv im Handgelenk

    • Karzinogen

      Eine Substanz, die zur Entstehung von Krebs beiträgt.

    • Karzinom

      Eine bösartige Geschwulst epithelialer Herkunft (aus einem Oberflächengewebe wie Haut, Luftwege- oder Darmauskleidung) .

    • katalytisch

      Ein Stoff, der auf eine chemische Reaktion beschleunigend wirkt ohne dabei verbraucht zu werden.

    • Katarakt

      (auch Katarakte) Grauer Star, eine Trübung der Augenlinse, die von außen als graue Farbe zu erkennen ist, daher der Name. Diese Trübung führt zu einer Abnahme der Sehschärfe und nachts bei Lichtquellen zu einem Blendungsgefühl.

      Die Krankheit tritt vor allem im Alter auf. Risikofaktoren Nierenfunktionsschwäche, Diabetes, Alter und Augenentzündung.

    • katathym

      (griech. kata = gemäß; griech. Thymos = Seele), „gemäß der Seele, der Emotionalität".

    • Ketosäure

      Ketocarbonsäure, eine organische Säure, die neben der Säurefunktion (COOH) eine Ketogruppe (-CO-) hat. Diese Säuren haben eine große Bedeutung im Grundstoffwechsel von Organismen und spielen eine wichtige Rolle bei organischen Synthesen.

    • Kirlianfotografie

      Bei der Kirlianfotografie wird durch eine hohe Stromspannung eine Koronaentladungen um Gegenstände erzeugt, welche mit einem fotografischen Verfahren abgebildet werden. Auf dem Photo werden strahlende Leuchterscheinungen sichtbar.

      Die Entladung wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst wie die Verteilung der elektrischen Leitfähigkeit und die Feuchtigkeit. Die Methode soll angeblich auch den Energiefluss in den Meridianen nach der Akupunkturlehre abbilden. Die Kirlianfotografie ist als Diagnoseverfahren nicht anerkannt und gilt als schlecht reproduzierbar.

    • Klangmassage

      Bei der Klangmassage werden Klangschalen durch Anschlagen oder Reiben zum Klingen gebracht. Der Schall der klingenden Schale überträgt sich über den Boden der Schale auf den Körper und breitet sich dort aus. Dies wird als Vibration im Körper wahrgeno

      Die Wirkung soll massierend, entspannend und energetisierend sein. Die Methode ist sicherlich in der Lage Wohlbefinden und ein differenziertes Erleben zu erzeugen. Über andere Heilwirkungen gibt es keine wissenschaftlichen Aufzeichnungen.

    • klimakterische Beschwerden

      Wechseljahr-Beschwerden

    • Klinische Studien

      Die Entwicklung neuer Arzneimittel umfasst 4 Stufen: 1. präklinische Studien, 2. klinische Studien Phase I (Verträglichkeit und Sicherheit), 3. klinische Studien Phase II (Konzept und Dosis)

      4. klinische Studien Phase III (Wirkungsnachweis und Marktzulassung). Studien der Klasse IV führt man nach der Zulassung sicherheitshalber durch.

    • Kohortenstudie

      Eine Patientengruppe mit einem gemeinsamen Merkmal (eine Kohorte, z.B. die Population einer bestimmten Region) wird über einen bestimmten Zeitraum beobachtet, um zu untersuchen, wie viele Personen eine gewisse Erkrankung entwickeln.

    • Kolik

      Krampfhafte Zusammenziehung der Muskulatur eines Bauchorgans mit Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbruch.

    • kolloidale Lösung

      Kleinsten Teilchen die keine Lösung bilden können und fein verteilt vorliegen. Sie können keine Biomembranen überqueren.

    • Kommission D

      Expertengremium für die homöopathische Therapie am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

      .

       

    • Kommission E

      Zur Beurteilung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Arzneipflanzen wurde 1978 die Kommission E gegründet. Ihre Aufgabe bestand darin, wissenschaftliches Erkenntnismaterial und gesammeltes Erfahrungswissen zu überprüfen.

    • kongestives Herzversagen

      Herzversagen durch verminderten Blutabfluss aus dem Herz.

    • Konjunktivitis

      Entzündung der Bindehaut im Auge.

    • Koreanische Handakupunktur

      Die Koreanische Handakupunktur (Koryo Sooji Chim) ist wesentlich jünger als die Chinesische Körperakupunktur. Sie postuliert, dass auf der Hand der ganze Körper repräsentiert sei.

      Die Kassen bezahlen nur die klassische Akupunktur und nur in bestimmten Situationen.

    • koronare Herzerkrankung

      Erkrankung der Herzkranzgefäße.

    • Krampfadern

      Stark geweitete Beinvenen (Varikose) meist infolge von nicht mehr schließenden Venenklappe oder gestörten Blutabfluß durch Thrombosen/Tumore. Die Folge sind Durchblutungsstörungen, Wasseransammlung im Gewebe, Mangelversorgung, Schmerzen und Beinschwer

    • Kräuterstempelmassage

      Verschiedenen Kräutern werden ist Stoffsäckchen gefüllt und durch Erhitzung mit Wasserdampf oder Massageöl erwärmt. Bei der Massage übertragen sich die Inhaltsstoffe und die Wärme auf die Haut.

       Die Kräuterstempelmassage ist eine Methode aus dem Bereich Wellness und wird überwiegend zur Gesunderhaltung, Entschlackung und Entspannung eingesetzt. Ob darüber hinaus therapeutische Effekte zu erzielen sind, ist nicht gesichert.

    • Kreatinin

      Ein Stoffwechselprodukt, das im Muskel gebildet und durch die Niere ausgeschieden wird. Die Bestimmung des Kreatininwertes im Blut eignet sich zur Schätzung der Filtrationsleistung der Niere.

      Hohe Blutwerte kann man aber erst feststellen, wenn die Filtrationsrate unter 50 Prozent fällt. Im Falle einer Muskeldystrophie, Unterernährung oder einer Schwangerschaft ist der Wert sehr niedrig.

    • Krebs

      Bösartige Geschwülste, deren Zellteilung meist schnell und unkontrolliert verlaufen.

    • Kryptokokkose

      Eine Pilzinfektion, Befall durch die Lungen, Streuung durch das Blut, in vielen Organen ohne Symptome, im Hirn Auslöser von Gehirnhautentzündung.

  • Buchstabe l (16)
    • Laktation

      Milchproduktion und -Ausschüttung durch die weibliche Brustdrüse.

    • Läsion

      Schädigung oder Störung eines Organs, einer Struktur oder Funktion

    • Laxans

      Ein Abführmittel zur Beseitigung der Stuhlverstopfung (Obstipation).

    • Laxativum

      Abführmittel

    • LDL-Cholesterin

      Lipoproteine im Blut mit niedrigem spezifischen Gewicht (= low density lipoproteins); siehe Cholesterin

    • Leukorrhö

      Die übermäßige Produktion von weiß-gelben Scheidensekret. (Auch Weißfluß oder Fluor albus (veraltet))

    • Leukozytopenie

      Leukopenie: Eine verminderte Anzahl an Leukozyten im peripheren Blut.

    • Lichttherapie

      Die Lichttherapie ist ein Verfahren zur Behandlung von Depressionen, Schlafstörungen, Jet-lag und damit verbundenem Stress. Der Patient wird dabei hellem Kunstlicht ausgesetzt („Lichtdusche“).

      Die Wirksamkeit ist bei bestimmten Lichtstärken im Rahmen einer Therapie gut nachgewiesen.

    • Lipid

      Fett oder fettähnliche Substanz

    • lipidsenkend

      Senkung des Serumlipidspiegels, Reduktion / Verminderung von Fetten und fettähnlichen Stoffen.

    • lipophil

      „fettliebend“, in Fett oder Öl löslich

    • lipophob

      nicht in Fett löslich

    • lipotroph

      1. in Fett oder Öl löslich, Affinität zu Fetten 2. den Fettstoffwechsel beeinflussend, insbesondere die Mobilisierung von Fetten in der Leber

    • Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

      Diese Therapie ist eine typische Gesprächstherapie. Im Zentrum der Behandlung stehen nicht die Probleme des Klienten sondern dessen Wünsche, Ziele und Möglichkeiten. Ausgehend vom Können des Klienten wird in kleinen Schritten sein Aktionsradius erweit

      Der Therapeut geht davon aus, was der Klinent kann, um dann in kleinen Schritten den Aktionsradius zu erweitern. Unberücksichtigt bleiben die Probleme und die Ursachen der Probleme. Dadurch liegt der Schwerpunkt auf dem konkreten Handeln. Diese Therapieform ist allgemein anerkannt.

    • lymphatische Konstitution

      Ein Begriff aus der Irisdiagnose. Sie wird mit blauen Augen, weißer - aufgedunsener Haut, blonden Haaren in Verbindung gebracht. Bei einer lymphatischen Konstitution liegen Schwächen und Erkrankungen hauptsächlich im Bereich der Lymphe vor.

      Oft sind ausscheidende Vorgänge (Niere und Harnwege, Lunge und Atemwege, Haut) gehemmt. Es besteht eine allergische und rheumatische Neigung.

    • lyophilisiert

      gefriergetrocknet, Trocknung von Objekten im gefrorenen Zustand

  • Buchstabe m (27)
    • Malaria

      Sumpffieber / Wechselfieber: In den Tropen und im südlichen Europa endemische, durch die Fiebermücke „Anopheles“ übertragene Infektionskrankheit mit hohem Fieber, Delirien und Anämie (Erreger Plasmodium vivax und Plasmodium falciparum).

    • maligne

      bösartig; z.B. Krebsgeschwulst

    • Marnitztherapie

      Die Marnitztherapie geht davon aus, dass in der Muskulatur so genannte Schlüsselzonen existieren, welche eine verspannungslösende und schmerzdämmende Wirkung auch außerhalb des Behandlungsgebiets haben.

      Die Methode soll das vegetative Nervensystem und die Funktion der inneren Organe durch reflexartige Reaktionen beeinflussen.

      Neben der Massage an den Schlüsselzonen gibt es mobilisierende manualtherapeutische Maßnahmen und für die Patienten individuell gestellte Hausaufgaben.

      Diese Behandlung ist keine Kassenleistung und muss vom Patienten selbst getragen werden.

    • Mastitis

      Eine Entzündung der Brustdrüse.

    • Matrix-Regenerationstherapie

      Basis dieser Therapie ist das Schröpfen, dabei werden durch Unterdruck Schlacken und Gewebegifte ausgeleitet. Daneben sollen die elektromagnetischen Informationen der Schlacken aufgezeichnet und mit Frequenzen aus dem Therapiegerät gelöscht werden.

      Die dritte Komponente stellt eine Gleichstrombehandlung mit schwacher Stärke dar, die regenerierend und antientzündlich wirken soll.

      Die AOK übernimmt die Kosten dafür nicht, da die Wirksamkeit und die theoretischen Grundlangen nicht erwiesen sind.

        

    • Melanom

      Gut- und bösartige Geschwulstbildungen der Haut und Schleimhäute, ausgehend von pigmentbildenden Zellen (Melanozyten).

    • Menopause

      bezeichnet bei der Frau das physiologische Aufhören der Menstruation, das Ende der Fruchtbarkeit (= Wechseljahre)

    • Metabolisierung

      „Verstoffwechselung“

    • Metamorphische Methode

      Die Metamorphische Methode eine Methode zur Selbstheilung und zur Förderung persönlicher Entwicklung. Ein leichter Kontakt mit den Fingerspitzen an den Zonen der Füße, der Hände und des Kopfes sollen als Reflexzonen die inneren Lebenskräfte anregen.

      Krankhafte Muster in Form von körperlichen oder geistigen Krankheit sollen dadurch gelöscht werden. Wegen der esoterischen Komponenten wird die Methode von Therapeuten der klassischen Therapieverfahren abgelehnt.

    • Metastase

      Absiedlung eines bösartigen Tumors, Tochtergeschwulst.

    • Methylende

      Teil eines Biomoleküls, der mit einer CH3-Gruppe endet.

    • Micelle, Mizelle

      Eine kugelförmige Zusammenlagerung von Fettsäuren (z.B. im Wasser ist der fett-liebender Teil innen, wasser-liebender Teil außen).

    • Migräne

      Anfallartige starke Kopfschmerzen mit Übelkeit und Sehstörungen.

    • Mikrostromtherapie

      Bei der Mikrostromtherapie werden über zwei Elektroden schwache Stromimpulse durch den Patienten geleitet. Behandelt werden hauptsächlich chronische Schmerzen.

      Es gibt kleinere Studien dazu, die Gesetzliche Krankenversicherung zahlt die Behandlung jedoch nicht.

    • Miktion

      natürliche Harnentleerung aus der Blase

    • Milchschorf

      krustenartiger Hautausschlag am Kopf. Der Ausschlag erinnert an "im Topf angebrannter Milch", daher der Name.

    • Mitochondrien

      Wichtiges Kompartiment höher entwickelter Zellen (Euzyten), in dem Energie und Reduktionskraft erzeugt wird, wichtige Reaktionen z. B. der Zitratzyklus und die Atmungskette (ATP-Synthese).

      Mitochondrien verfügen über eigene DNA, Replikations- und Transkriptionsenzyme sowie Ribosomen.

    • Mitose

      Zellteilung

    • Morbus Crohn

      Chronisch entzündliche, meist in Schüben verlaufende Darmerkrankung.

    • Morbus Hodgkin

      Bösartig verlaufende Krebserkrankung der lymphatischen Gewebe mit tumorartigen Wucherungen des reticuloendothelialen Systems und Granulombildung.

    • morphogenetisches Feld

      eigentlich morphisches Feld, vom britischen Biologen Rupert Sheldrake geprägter Begriff für ein hypothetisches Feld,

       das als „formbildende Verursachung“ für die Entwicklung von Strukturen sowohl in der Biologie, Physik, Chemie, aber auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll.

    • Multiple Sklerose

      Eine organische Erkrankung des Rückenmarks und des Gehirns, verursacht durch Entzündungsherde.

    • Musiktherapie

      Die Musiktherapie wird als aktive und rezeptive Therapie angeboten, gehört zu den künstlerischen Psychotherapien, setzt aber immer die Anwesenheit eines Musiktherapeuten voraus und findet in einem sogenannten "therapeutischen Setting" statt.

      Die aktive Musiktherapie

      ist ein Sammelbegriff für alle Arten der Musiktherapie, bei denen der Patient selbst mit Instrumenten oder Stimme aktiv ist. "Dabei nimmt die improvisierte Musik zwischen Patient und Therapeut im therapeutischen Prozeß eine zentrale Rolle ein. Die im Spiel gewonnenen Erfahrungen, Emotionen und Wünsche (z.B. Umgang mit Nähe und Distanz) werden im therapeutischen Gespräch bearbeitet und auf das gegenwärtige Lebenskonzept bezogen (Decker-Voigt, "Aus der Seele gespielt", Goldmann-Verlag)".

      Musik in der Medizin ist eine facettenreiche Disziplin und häufig sagt man landläufig Musiktherapie, wo eigentlich MusikMedizin gemeint ist - und umgekehrt. Deshalb an dieser Stelle eine Erklärung der verschiedenen Begriffe:

      Die rezeptive Musiktherapie stellt das gemeinsame Hören von bestimmten Musikstücken, die überwiegend der Therapeut auswählt, in den Mittelpunkt. Die rezeptive Musiktherapie besteht darin, daß durch das Anhören der Musik psychisch-emotionale und körperliche Prozesse gemeinsam in Gang gesetzt werden, um zur Linderung von Krankheiten oder Beschwerden zu führen. Im Anschluß an das gemeinsame Hören sprechen Therapeut und Patient über die auftretenden Assoziationen oder Emotionen, die ebenfalls die "Lebensfragen" des Patienten - für die Musik immer ein Symbol ist - thematisieren.

      (Quelle: deam.de)

    • Muskeldystrophie

      Eine erblich bedingte Muskelerkrankung, die zu einem fortschreitenden Schwund des Muskelgewebes führt.

    • mutagen

      Substanz, die Mutationen auslöst

    • Mykotherapie

      Die Mykotherapie nutzt vor allem asiatischer Heilpilze die auch durch die Traditionelle Chinesische Medizin genutzt werden. Man setzt sie zur Immuntherapie und Krebsbehandlung und auch gegen Zivilisationserkrankungen ein.

      Unbestritten enthalten Pilze wie auch andere Pflanzen viele nützliche Inhaltsstoffe, ob sie gegen die propagierten Leiden auch helfen, ist gegenwärtig nicht geprüft.

    • Myogelosen

      knotige oder wulstförmige Verhärtungen im Muskel

  • Buchstabe n (21)
    • Nahrungsergänzungsmittel

      Sehen häufig so aus wie Arzneimittel, gehören aber nach offizieller Definition zu den Lebensmitteln - eben weil sie nur die tägliche Nahrung ergänzen sollen.

      Für Arzneimittel darf indikationsbezogen geworben werden, also zum Beispiel mit dem Satz "Schützt vor Osteoporose" - eine solche Aussage ist für Nahrungsergänzungsmittel verboten.

    • Nanopartikel

      kleine Teilchen, Größenordnung 0,001-0,1-millionstel Meter (10-9 – 10-7m)

    • Narkotikum

      Wirkstoff, der eine Narkose hervorruft; bei richtiger Dosierung wird die Funktion lebenswichtiger Zentren nicht beeinträchtigt.

    • Nekrose

      Das Absterben von Zellen und Geweben.

    • neoplastische Erkrankung

      Die Neubildung von Gewebe in Form einer bösartigen Geschwulst.

    • neoplastische Läsion

      Schädigung durch Gewebeneubildung

    • Nephritis

      Nierenentzündung

    • nephrotisches Syndrom

      Eine Nierenerkrankung, bei der Plasmaproteine über den Urin verloren gehen.

    • Nervensystem

      Es gibt das periphere Nervensystem (PNS), welches den Teil des Nervensystems, der außerhalb des Gehirns und Rückenmarks gelegen ist umfasst und das zentrale Nervensystem (ZNS), welches das Gehirn und Rückenmark beschreibt.

    • Neuralgie

      starke Nervenschmerzen

    • Neuritis

      Entzündung der Nerven

    • Neurodermitis

      Eine zu den Ekzemen zählende, entzündliche, chronische Hautkrankheit, verursacht durch verschiedene Faktoren (u.a. Umveltfaktoren, vegetatives Nervensystem und einer erblichen, verminderten Produktion von Hautfett (y-Linolensäure)).

      Synonyme: Atopische Dermatitis, Atopisches Ekzem, Endogenes Ekzem.

    • Neuronale Organisations-Technik

      Durch die Neuronale Organisations-Technik soll eine Neuorganisation des Nervensystems erreicht werden. Behandelt werden sehr unterschiedliche Beschwerden wie Koordinationsstörungen, Lernprobleme, Rückenschmerzen und Allergien.

      Die Technik nutzt dazu verschiedene andere Verfahren, unter anderem Kinesiologie, Cranio-Sacral-Therapie, Akupunktur und Atemtherapie.

      Das Verfahren ist noch nicht wissenschaftlich geprüft.

    • neurotisches Syndrom

      an einer Neurose (emotionale Labilität, Schüchternheit) leidend

    • Neurotransmitter

      Ein Botenstoff zwischen (Nerven-)Zellen, Signalsubstanzen der Neuronen, die notwendig sind, ein elektrisches Signal von einer Nervenzelle zur nächsten zu übertragen.

      Wichtige Neurotransmitter sind Acetylcholin, Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin, Serotonin, Histamin, Glycin, GABA, Glutamat, Endorphine und andere Peptide.

    • Niereninsuffizienz

      Bezeichnung für die akute oder chronische Abnahme der Nierenfunktion.

    • Non-Ulcer-Dyspepsie

      Reizmagen

    • Nootropicum / Nootropika

      ein auf den Gehirnstoffwechsel anregend wirkendes Pharmaka

    • NPSO

      NPSO bedeutet "Neue punktuelle Schmerz- und Organtherapie". Sie ist von dem Neuraltherapeuten Siener entwickelt worden, der bei seinen Therapien entdeckt hat, dass entfernte Punkte wesentlich besser wirkten als Lokalpunkte.

      Dies ist auch aus der chinesischen Akupunktur her bekannt. Siener hat sein MAPS (=Mikroakupunktur-System) in den Bereich des Unterschenkels und Fuß gelegt. Das Gesicht wird auf der Kniescheibe abgebildet und die Wirbelsäule zieht mit dem Schienbein zum Fuß. Dies ist ein relativ großer Bereich im Vergleich zu anderen MAPS wie etwa das Ohr, die Nase, Handkochen o.ä. Die wirksamen Punkte sind dabei nicht unbedingt die von der chinesischen Meridiantheorie her bekannten, sondern spezifische, unter der Therapie gefundene Punkte.

    • Nykturie

      nächtlicher Harndrang

    • Nykturie

      nächtliches Wasserlassen

  • Buchstabe o (13)
    • Ödem

      Eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.

    • ORAC

      Der ORAC (= Oxygen Radical Absorbance Capacity)-Wert gibt Auskunft über die Fähigkeit eines Lebensmittels oder einer Substanz freie Radikale abzufangen.

      Mit den empfohlenen 5 bis 7 Portionen Obst und Gemüse pro Tag lassen sich im Durchschnitt etwa 3000-5000 ORAC-Einheiten pro Tag erreichen. Dieser Wert entspricht auch der Empfehlung von Forschungsgruppen, die sich seit Jahrzehnten mit den positiven Eigenschaften der Antioxidantien befassen.
      Literatur: Am. Soc. Clin. Nutr. 1998, 68, S. 1081 - 1087

    • Oral

      Aufnahme eines Arzneimittels über den Mund

    • Organisch (bio-organisch)

      Bezeichnung für Lebensmittel, die ohne synthetische Chemikalien kultiviert und verarbeitet wurden. Arzneipflanzen, die aus Wildsammlungen stammen, zählen in diese Kategorie.

    • Ortho-Bionomy

      Ortho-Bionomy gehört zu den manuellen Therapien, die über reflexartige Reaktionen eine natürliche Selbstregulation auslösen wollen.

      Schonhaltungen sind die Reaktion des Körpers auf eine Störung. Der Körper hat diese Haltung unter Berücksichtigung von Schmerz und Ökonomie entwickelt. Wenn der Auslöser verschwunden ist, wird die Fehlhaltung oft beibehalten.

      Hier greift Ortho-Bionomy ein, indem sie den Ist-Zustand übertreibt. Der Körper reagiert dann oft mit einem erlösenden Reflex. Behandelt werden neben Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates, funktionelle Störungen der inneren Organe sowie vegetative, hormonelle und immunologische Beschwerden.

      Eine reflexartige Beeinflussung innerer Organe wird zwar oft propagiert, die wissenschaftlichen Nachweise sind jedoch spärlich.

    • Osmotischer Druck

      Er ist abhängig von der Konzentration an gelösten Stoffen in einer Zelle. Je höher die Konzentration ist, desto mehr Wasser strömt von außen durch Osmose in die Zelle.

    • Osteoblasten

      Zellen, die für die Knochenbildung verantwortlich sind. Sie entwickeln sich aus undifferenzierten Zellen, lagern sich an den Knochen hautschichtartig an und bilden die Grundlage für neue Knochensubstanz.

      Entartete Osteoblasten können Osteoblastome, eine Art Knochentumor verursachen.

    • Osteoklasten

      Mehrkernige Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind.

    • Östrogen

      Weibliches Sexualhormon

    • OTC

      “over the counter”: Bezeichnung für Arzneimittel, die ohne Rezept verkauft werden.

    • Otitis

      Entzündung des Ohrs

    • Oxidationszahl

      auch Oxidationsstufe: Ist formal ein Maß zur Angabe der Verhältnisse der Elektronendichten um ein Atom in einer chemischen Verbindung.

    • Oxytocica

      Arzneimittel, die die Uterusmuskulatur zur Kontraktion anregen (Wehenmittel).

  • Buchstabe p (45)
    • Palmtherapie

      Die Palmtherapie beruft sich auf Erkenntnisse aus Akupunktur, Reflexzonentherapie und der alten Handlesekunst. Auf den Handlinien soll es Druckpunkte geben, über welche Emotionen verändert werden können.

      Die Kassen erstatten nur klassische Akupunktur bei bestimmten Leiden.

    • Pancytopenie, Panzytopenie

      Die gleichzeitige Verminderung der roten und weißen Blutkörperchen.

    • Pankreatitis

      Entzündung der Bauspeicheldrüse

    • Papillom

      Zottengeschwulst, ein gutartiger Tumor

    • Parästhesie

      Sensibilitätsstörung der Nerven.

      Diese kann sich als Kribbeln in den Fingern, als elektrisierende Missempfingung oder als schmerzhaft brennendes Gefühl äußern. Parästhesien können als Nebenfolgen von akuten Vergiftungen oder bei chronischen Krankheiten wie Zuckerkrankheit oder Alkoholsucht auftreten.

    • parasympathisches Nervensystem

      Teil des vegetativen Nervensystems, das den Herzschlag verlangsamt, die Koronargefäße kontrahiert, die Drüsentätigkeit, glatte Muskulatur und Darmperistaltik stimuliert.

    • parenteral

      Applikation eines Wirkstoffs unter Umgehung des Verdauungstrakts; intravenöse (i.v.), intramuskuläre (i.m.) oder subkutane Injektion (s.c.).

    • pathogen

      krankmachender Mikroorganismus

    • Peptid

      Eine organisch-chemische Verbindung aus mehreren Aminosäuren.

    • Periodontitis

      Wurzelhautentzündung der Zähne

    • Peripheres Nervensystem

      Das PNS umfasst den Teil des Nervensystems, der außerhalb des Gehirns und Rückenmarks gelegen ist. Letztere bilden das zentrale Nervensystem (ZNS).

    • Peristaltik

      Zirkulär einschnürende Kontraktion des Darms, die sich in Transportrichtung weiterbewegt.

    • Peroxy Radikale

      Radikale der Struktur -OOR, die eine unerwünschte Kettenreaktion im biologischen Gewebe auslösen.

    • Pharmakodynamik

      Teilgebiet der Pharmakologie, das sich mit der Frage beschäftigt, wie Arzneistoffe im Körper wirken, z.B. mit welchen Rezeptoren sie interagieren.

    • Pharmakognosie

      Lehre der Arzneipflanzen, d.h. ihrer Identifikation, Zusammensetzung, Eigenschaften und Anwendung.

    • Pharmakokinetik

      Teilgebiet der Pharmakologie, das sich mit der Frage beschäftigt, wie Arzneistoffe in den Körper aufgenommen, im Körper verteilt, metabolisiert und wieder aus dem Körper ausgeschieden werden. Ziel ist eine optimale Dosierung.

    • Pharmakologie

      Lehre von der Wirkung fremder und körpereigener Stoffe im Körper, sowie die Anwendung von Arzneimitteln.

    • Pharmakopöe

      Arzneibuch

    • Photosensibilisierung

      Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut.

    • Phototherapie

      Die Behandlung mit Licht nennt man Phototherapie. Bei Hauterkrankungen wie beispielsweise bei Neurodermitis und Psoriasis wird UV-Licht eingesetzt, bei Depressionen weißes Licht, zur intensiven Erwärmung bei Rheuma und Entzündungen Infrarot-Licht.

      Phototherapie wird auch bei Kindern mit Neugeborenenikterus eingesetzt. Die Wirkweise ist relativ gut belegt und die Kassen übernehmen in bestimmten Situationen auch die Kosten.

    • Phytochemie

      Teilbereich der Biochemie, der sich mit der Isolierung, Untersuchung und Bestimmung von Pflanzeninhaltsstoffen befasst.

    • Phytopharmaka

      Arzneimittel, die als arzneilich wirksame Stoffe Pflanzen, Pflanzenteile oder Pflanzenbestandteile in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand enthalten.

      Der Begriff leitet sich aus den griechischen Worten "phyton" für Pflanze und "pharmakon" für Arzneimittel ab. In der Regel werden Phytopharmaka nicht zur Behandlung akut lebensbedrohlicher Zustände eingesetzt, sondern in der Therapie leichter bis mittelschwerer chronischer Erkrankungen.

    • Phytotherapie

      Therapie mit pflanzlichen Arzneimitteln

    • Placebo

      Scheinmedikament, ohne eigentliche spezifische Wirkung.

      1. Verwendung in klinischen Studien um die Wirkung von Medikamenten zu überprüfen (eine Gruppe erhält das Medikament, die Kontrollgruppe ein Scheinmedikament (Placebo),
      2. um dem subjektiven Bedürfnis eines Patienten nach medikamentöser Behandlung zu entsprechen.

    • Plasma-Kreatinkinase

      Intrazelluläres Enzym, das Energie für eine rasche Muskelkontraktion bereitstellt. Tritt es in das Blutplasma aus, ist dies ein Zeichen für eine Muskelkrankheit (Herzinfarkt, Muskelentzündung, Muskeldystrophie).

    • PMS

      prämenstruelle Syndrom kann wenige Tage vor dem Regeleintritt auftreten und sich durch Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Stimmungswandel, Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, geschwollene Brüste (Mastodynie), Bauchschmerzen oder Beinödeme bemerkbar machen.

    • Podologie

      Ein Podologe führt eine kosmetische und medizinische Fußpflege (Podologie) durch. Die Behandlung umfasst Nagel-, Hornhautpflege und Druckstellenbehandlung. Besonders wichtig ist eine konsequente Fußpflege bei einem vorgeschädigten Fuß (diabetischem F

      Podologie ist eine anerkannte heilberufliche Tätigkeit.

    • Polyphenol

      aromatische Verbindung (= cyclische organische Verbindung mit einer bestimmen elektronischen Struktur), oft gesundheitsfördernd

    • Polysaccharid

      Eine Kohlenstoffverbindung, die sich aus zwei oder mehr Zuckermolekülen aufbaut.

    • postnatale Depression

      (auch Postpartale Depression) Depression nach der Entbindung: (postpartales Stimmungstief ca. 10 Tage danach, 3-5 Tage anhaltend; postpartale Depression im ersten oder zweiten Jahr nach der Geburt).

      Ursache: z.B. Veränderung des Körpers, des körpereigenen Hormonhaushaltes, Erschöpfung etc.

    • Präeklampsie

      Bluthochdruck in der Schwangerschaft (Schwangerschaftshypertonie) mit einer Proteinurie (Eiweiß im Urin) und Ödemen (Wassereinlagerungen). Er gilt als Vorstufe der Eklampsie, welche sich durch Krampfanfälle der Mutter äußert.

      Als Schwangerschaftsrisiko muss die Präeklampsie so früh wie möglich erkannt werden.

    • Probiotika

      Lebende Mikroorganismen, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben sollen. Sie sind in Milchprodukten enthalten und höher dosiert in probiotischen Arzneimitteln.

    • Procain-Basen-Infusion

      Bei der Procain-Basen-Infusion werden das Betäubungsmittel Procain zusammen mit neutralisierendem Natriumhydrogencarbonat in den Blutkreislauf gebracht. Ziel ist eine Entsäuerung von Schlackenstoffen im Körper und Schmerzlinderung.

      Es soll darauf eine Steigerung der Durchblutung folgen, insbesondere von unterversorgtem oder chronisch entzündetem Gewebe. Neben einer schmerzlindernden Wirkung entspanne die Behandlung und beruhige die Nerven.

      Die Kasse bezahlt für diese Leistung nicht.

    • prophylaktisch

      vorbeugende Maßnahme

    • Prostaglandine

      Körpereigene Botenstoffe, die vielfältige Wirkungen in den Geweben ausüben. Sie stellen wichtige Gewebsmediatoren beim Entzündungsprozess dar.

    • Prostata

      Vorsteherdrüse: Eine Drüse an der Basis der Harnröhre des Mannes. Das Drüsensekret stimuliert die Beweglichkeit der Spermien.

    • Prostatahyperplasie

      Vergrößerung der Prostata, die zu Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsbeschwerden) führt.

    • Prostatitis

      Die Entzündung der Prostata.

    • Proteinkinasen

      Enzyme, die Proteine phosphorylieren; häufig ändert dies die Aktivität des Zielproteins oder es entsteht ein Signal welches über verschiedene Stufen läuft und schließlich den Stoffwechsel einer Zelle in definierter Art und Weise verändert;

      Sie können auch an der Entstehung von Krebs beteiligt sein. Es gibt im Menschen etwa 500 Proteinkinasen, auch andere primitive Organismen (wie Hefe) haben Proteinkinasen.

    • Pruritus

      Juckreiz

    • Psoriasis

      Schuppenflechte: Eine vererbbare Hauterkrankung, die sich durch einen entzündlichen Vorgang mit starker Vermehrung von Hautzellen auszeichnet.

    • Psychasthenie

      Nervenschwäche

    • psychotrop

      Wirkung auf psychische Funktionen, z.B. die Stimmung

    • Pyretika

      Fieber erzeugende Mittel

    • Pyrrolizidinalkaloide

      Untergruppe der Alkaloide, enthalten in Pflanzen bestimmter Familien. Toxisch wegen ihrer, vorallem in der Leber gebildeten, Abbauprodukte.

  • Buchstabe q (1)
    • Qi Gong

      Qi Gong wird in China von vielen Menschen schon frühmorgens in Parks oder auf Plätzen praktiziert. Qi Gong übt Körperhaltungen und Bewegungen, die Vorstellungskraft und den Atem.

      Ziel ist es, körperliche, seelische und geistige Funktionen zu harmonisieren. In diesem Sinne ist Qi Gong mit einem autogenen Training aus unserem Kulturkreis zu vergleichen. Die Kassen erstatten durchaus Teilkosten für Qigong-Kurse, sofern bestimmte Kriterien erfüllt sind.

  • Buchstabe r (13)
    • Radikale

      Teile von Molekülen mit so genannten ungepaarten Elektronen. Sie sind sehr reaktiv, können Kettenreaktionen auslösen und im Gewebe oxidativen Stress verursachen.

      Radikale entstehen im Körper durch Überlastung der Verbrennungsprozesse in Mitochondrien oder durch extreme äußere Einflüsse (extreme Hitze, Zigarettenrauch, UV-Strahlung, Röntgen-Strahlung etc.).

    • Radix

      lat. für Wurzel, pharmazeutische Verwendung der Wurzel (Wurzeldroge)

    • Raynaud

      Das Raynaud-Syndrom (Morbus Raynaud) ist eine Gefäßerkrankung, bei der Finger oder Zehen attackenweise nicht durchblutet werden. Sie werden blass, später blau und es können Schmerzen auftreten. Die Auslöser sind vielfältig (z.B. Schreck, Stress, Traumen, Vergiftungen oder eine angeborene Neigung zu Gefäßverengung).  Leichte Formen sind harmlos, schwere können zum Absterben von Gewebe führen. Mehr zum Thema Gefäßerkrankungen

    • Regulationsmedizin

      Die Regulationsmedizin sieht den Körper als komplexes Netzwerk von Regelkreisen. Sie möchte Fehlregulationen möglichst früh erfassen und/oder normalisieren. Eine Reihe verschiedenster Naturheilverfahren und Schulmedizin kommen hier zum Einsatz:

      Bioresonanzphänomene und Kinesiologie, Reflexmedizin mit Chirotherapie, Osteopathie, Akupunktur und Neuraltherapie, aber auch Schulmedizinmedizin und Zahnheilkunde sowie klassische Therapien wie Physio- und Sporttherapie.

      Die Schulmedizin anerkennt dieses Verfahren teilweise.

    • Reizstromtherapie

      Bei einer Reizstromtherapie wird Gleichstrom oder niederfrequenter Wechselstrom genutzt, um Muskeln zur Kontraktion anzuregen.

      Meist dient ihr Einsatz der Schmerzlinderung, der Behandlung von Neuralgien, Durchblutungsstörungen oder orthopädischen Erkrankungen. Eine Sonderform der Reizstromtherapie ist der Herzschrittmacher.

      Nicht alle Anwendungsgebiete sind auch anerkannt (z. B. ist Abnehmen oder Muskelaufbau durch Reizstrom umstritten).

    • Relaxans

      Wirkstoff zur Entspannung, z.B. Muskel- oder psychische Entspannung

    • Remacemid

      Ein Medikament gegen die Huntington-Krankheit, zeigte aber in klinischen Studien keine Wirksamkeit.

    • Replikation

      Verdopplung der DNA vor einer Zellteilung

    • Retinitis pigmentosa

      (korrekt: Retinopathia pigmentosa) Vererbliche Augenerkrankung mit zunehmendem Verlust des Gesichtsfelds, Nachtblindheit und Blendungsempfinden sowie verschlechtere Lichtanpassung. Netzhautleiden mit Zerstörung der Netzhautzellen.

      Es tritt häufig zusammen mit dem Grauen Star (Linsentrübung) auf.

    • Rezeptor

      1. Sinneszellen, die Reize aufnehmen und an Nerven weitergeben; 2. spezifisch Strukturen auf zellulärer Ebene (in der Membran oder Protoplasma),

      welche mit Liganden (Wirkstoffen, Hormonen oder Transmitter) reagieren, ein Signal übermitteln und eine Reaktion auslösen.

    • Rheumatismus

      allgemeine, veraltete Bezeichnung für schmerzhafte Zustände des Muskel-Skelett-Systems

    • rheumatoide Arthritis

      Eine entzündliche Erkrankung meist der Gelenke (aber auch anderer Organe), Ursache ungeklärt, Beteiligung von autoimmunologischen Prozessen wird diskutiert.

    • Rhinitis

      Schnupfen, Entzündung der Nasenschleimhäute

  • Buchstabe s (30)
    • Schlangengift

      In der Homöopathie werden Schlangengifte zur therapeutischen Anwendung stark verdünnt. Einsatzgebiete sind neben chronischen Schmerzen rheumatische Erkrankungen sowie allergischen Erscheinungen bis hin zu Asthma.

      Private Krankenkassen ersetzen die Behandlungskosten, Kassenpatienten müssen selbst bezahlen.

    • Sedativum

      Wirkstoff, der die Nerven beruhigt.

    • sekretolytisch

      schleimlösend, sekretlösend

    • sekretomotorisch

      die Sekretomotorika betreffend, auf Ihr beruhend

      Sekretomotorika sorgen für einen verstärkten Abtransport des Bronchialschleims.

    • SERM

      Selective Estrogen Receptor Modulator, Selektiver Östrogenrezeptormodulator

    • Serum

      Blutflüssigkeit ohne Blutkörperchen und Fibrin, die durch Blutgerinnung gewonnen wird. (flüssiger, Eiweiß enthaltender, nicht mehr gerinnbarer Anteil des Blutplasmas)

    • Shigellose

      Bakterienruhr, eine anzeigepflichtige Infektionskrankheit die durch Shigella-Bakterien verursacht wird und hauptsächlich den Dickdarm befällt.

    • Singulett-Sauerstoff

      chemisch sehr reaktiver Sauerstoff

    • Skoliose

      Seitenverbiegung der Wirbelsäule mit Drehung der Wirbel

    • Sodbrennen

      Das Gefühl des Brennens in der Magengrube durch Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre.

    • Sole

      Salzlösung

    • spasmolytisch

      krampflösend

    • Spasmus (Spasmen)

      unwillkürliche Verkrampfung von Muskeln

    • Spenglersan-Kolloide

      Spenglersan-Kolloide bestehen aus potenzierten Bestandteilen verschiedener Krankheitserreger. In der Regel sind diese Stoffe sehr kräftige Stimulantien des Immunsystems. Sie werden stark verdünnt und in homöopathischen Konzentrationen eingesetzt.

      Die Schulmedizin zweifelt daran, ob die Erreger in dieser verdünnten Form eine Immunantwort auslösen können.  Da es keine Studien gibt, spricht nichts dafür, aber auch nichts dagegen.

    • Sprue

      mit Durchfällen verbundene Krankheiten: 1. einheimische Sprue: Überempindlichkeit gegenüber dem in Weizenmehl und anderen Getreidesorten vorkommende Kleberprotein Gluten (glutensensitive Enteropathie). Bei Kindern wird diese Erkrankung Zöliakie genann

      2. tropische Sprue: voluminöse Stühle, Durchfälle mit Aufnahmestörung (Malabsorption) und Mangelerkranungen (Vitamine, Elektrolyte, Protein etc.). Die Ursache ist vermutlich eine Infektion.

    • Statine

      Sie hemmen die Synthese von Cholesterin und wirken senkend auf den Cholesterinspiegel.

    • Steroide

      Klasse von Naturstoffen: Jede sichtbare Schwellung (“Geschwulst”) von Körpergeweben; im engeren Sinne

    • Stomachikum

      Magenmittel, das Appetit und Verdauung anregt.

    • Striatum

      Teil der Basalganglien (= Kerne im Gehirn, wichtig für die Modulation von Bewegungen) im Großhirn

    • Styptika

      1. Wirkstoffe, die lokale Blutungen stillen, 2. gegen Durchfall wirksame Medikamente

    • subkutan

      unter der/unter die Haut

    • Sucht

      Der Begriff Sucht wird heute nur noch im Altag gebraucht für eine krankhafte Abhängikeit. Offiziell ist er nach 1969 durch vier definierte Gebrauchsklassen ersetzt worden mit denen die Abhängikeit eines Kranken beschrieben wird.

      1. Unerlaubter Gebrauch ist ein von der Gesellschaft nicht tolerierter Gebrauch.
      2. Gefährlicher Gebrauch ist ein Gebrauch mit wahrscheinlich schädlichen Folgen für den Konsumenten.
      3. Dysfunktionaler Gebrauch liegt vor, wenn psychischen oder sozialen Anforderungen nicht mehr gerecht geworden werden kann.
      4. Schädlicher Gebrauch hat bereits schädliche Folgen (Zellschäden, psychische Störung) hervorgerufen.
    • Supplementierung

      Ergänzung

    • Suspension

      Eine fein verteilte kleine Feststoffteilchen in einer Lösung.

    • Sympathisches Nervensystem

      Teil des vegetativen Nervensystems, das lebenswichtige Funktionen steuert und kaum willentlich beeinflussbar ist. Allgemein bewirkt es eine Leistungssteigerung wie eine Beschleunigung des Herzschlags

      , eine Kontraktion der Gefäße, eine Erhöhung des Blutdrucks, eine Steigerung von Spannung und Stoffwechsels in der Skelettmuskulatur etc.

    • Synapse

      Neuronen sind mit anderen Neuronen oder Zielorganen durch Fortsätze (Axone, Dendriten) an den Synapsen verbunden.

      Hier wird der elektrische Impuls (Aktionspotential) übertragen, indem kurzfristig in ein chemisches (Neurotransmitter) oder elektrisches Signal umgewandelt wird. Die Wirkung kann erregend oder dämpfend sein.

    • synaptischer Spalt

      Die Verbindung (= Spalt) zwischen Nervenzellen oder einer Nervenzelle und dem Zielorgan, Raum in den der Neurotransmitter ausgeschüttet wird.

    • synergistisch

      Zusammenwirken von Stoffen im Sinne von „sich gegenseitig fördernd“.

    • Synovialflüssigkeit

      Synovia („Gelenkschmiere“): Eine dickflüssige (visköse), fadenziehende, klare Schmiere in echten Gelenken; sie wird von der Innenschicht der Gelenkkapsel abgesondert und bildet eine Gleitfilm auf den Gelenkflächen;

      Neben der der Schmierung sorgt sie für eine Stoßdämpfung und die Ernährung des Gelenkknorpels; Synovia kommt auch in Gleiteinrichtungen wie Sehnen, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln vor.

    • Systemische Therapie

      Systemische Therapie zu den psychotherapeutischen Behandlungsmethoden. Sie analysiert Beziehungsmuster und Beschwerden die sich daraus ergeben. Auffälligkeiten im Verhalten werden nicht als "krank" sondern als Reaktionen auf das System gesehen.

      Die Therapie möchte den Klienten und sein Beziehungsnetz dazu bringen die Störung zu „erleben“ und durch eigene Energie zu beheben. Die Therapieform ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz wissenschaftlich als wirksam anerkannt. (s. Familienstellen)

  • Buchstabe t (24)
    • Tachykardie

      Herzrhythmusstörung, oft anfallsweise Pulsbeschleunigung auf ca. 130-220 regelmäßige Schläge pro Minute, ohne dass ein vermehrter Bedarf an Herzpumpkraft besteht.

    • Tàijíquán

      Das Tàijíquán auch chinesisches Schattenboxen genannt, ist eine im Kaiserreich China entwickelte Kampfkunst zur Selbstverteidigung. In China wurde es zum Volkssport. Man bewertet es heute als Bewegungslehre oder meditative Gymnastik.

      In vielen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge zumindest teilweise die Kosten für Taijiquan-Kurse

    • Tantra

      Tantra Lehre kommt aus Indien uns ist mehrere tausend Jahre alt. Tantra ist hauptsächlich als ein spiritueller und mystischer Weg zur Einswerdung mit dem Absoluten und zum Erkennen der höchsten Wirklichkeit.

      Tantra ist bei uns als eine Geisteshaltung bekannt geworden, die Erotik und sexuelle Energie kultiviert, im Grunde jedoch ist Tantra wie Hinduismus und Buddhismus eine religiöse Anschauung.

    • TCM

      traditionelle chinesische Medizin: altes Therapiesystem, auch heute noch aktuell und beliebt.

    • teratogen

      Wirkstoff, der zu Missbildungen führt

    • therapeutische Breite

      Als therapeutische Breite eines Arzneimittels bezeichnet man das Verhältnis seiner therapeutischen zu seiner toxischen Dosis. Ein Arzneimittel ist umso gefährlicher, je kleiner die therapeutische Breite ist.

    • Thrombin

      Eines der Proteine, die für die Blutgerinnung zuständig sind.

    • Thrombose

      Verstopfen eines (Blut-)Gefäßes durch ein Blutgerinnsel in der Blutbahn

    • Thromboxane

      Fördern die Blutgerinnung, das Zusammenziehen von Bronchien und Blutgefäßen und die Wundheilung. Im Übermaß können sie zu Arteriosklerose, Bluthochdruck und Thrombosen beitragen.

    • Thrombozytenaggregation

      Aggregation von Blutplättchen (Thrombozyten) bei einer Gerinnungsreaktion. Dient dem Wundverschluß, im pathologischen Sinn Ausbildung von einer Thrombose.

    • Tibetischen Medizin

      Nach der Lehre der Tibetischen Medizin besitzt der Mensch einen feinstofflichen Körper, der aus kosmischer Energie besteht und durch Meditation erfahrbar ist. Die Diagnose wird fast ausschließlich durch den Puls bestimmt.

      Besondere Bedeutung haben allgemeine Vorschläge zur Änderung der Lebensführung, Diätvorschriften und Religionspraktiken. Zur Heilung verwendet man Heilkräuter, Edelsteinstäube, Tierprodukte, eine Art Akupunktur, Schröpfen oder Moxibustion. Die Wirksamkeit der Tibetischen Medizin noch weniger belegt als die der Traditionellen Chinesischen Medizin.

    • Tinktur

      Ein flüssiger mit Alkohol (Ethanol) hergestellter Auszug aus Arzneipflanzen (Drogen).

    • Tinnitus

      Ohrensausen

    • Tonikum

      Stärkungsmittel

    • topische Anwendung

      äußerliche/örtliche/lokale Anwendung

    • Toxikologie

      Die Wissenschaft der Gifte und deren Wirkungen auf Mensch und Tier.

    • Transkriptionsfaktor

      Ein Protein, das die Synthese eines anderen Proteins auf DNA-Ebene reguliert.

    • Transportproteine

      (auch Carrier) transportieren Stoffe in und aus der Zelle; passiv oder unter Energieverbrauch

    • Triggerpunkt

      Triggerpunkte sind kleine Knoten in den Muskeln. Sie verkürzen dem Muskel, verursachen Muskelverspannungen und führen so zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Diese Triggerpunkte werden mit einem Stoßwellengerät erschüttert.

      Dadurch sollen Schmerzen - die auch in andere Gebiete ausstrahlen - wirkungsvoll bekämpft werden. Die Methode ist bei uns relativ neu. Manche Kassen erstatten eine Triggerpunkttherapie unter bestimmten Bedingungen.

    • Triglycerid

      (seltener: Triglyzerid) Neutralfett: Glycerin mit drei veresterten Fettsäuren.

    • Triglyceridspiegel

      Höhe des Triglyceridsgehalts im Blut. Neben HDL- und LDL-Cholesterin sind Triglyceride eine Fettart im Blut; Risikofaktoren für eine zu hohen Triglyceridspiegel (> 200 mg/dl ) sind Alkohol, Diabetes und Fettsucht.

    • Tuberkulose

      bakterielle Infektion der Lunge und anderer Organe mit Mycobacterium tuberculosis ; häufig chronisch und ohne Antibiotikabehandlung meist tödlich.

    • Tumor

      im weiteren Sinne: Jede sichtbare Schwellung (“Geschwulst”) von Körpergeweben; im engeren Sinne gewebliche Neubildung durch enthemmtes Wachstum. Kann gut- oder bösartig sein.

    • Tumor-Spontanremissionen

      Rückgang einer fortgeschrittenen Krebserkrankung ohne äußeres medizinisches Zutun.

      Die Ursachen dafür sind unbekannt, es werden psychische Vorgänge (mit Auswirkungen auf Abwehrkräfte u.a.), Immunvorgänge (Körperabwehr), Apoptose (spontaner Zelltod) u.a. diskutiert.

  • Buchstabe u (3)
    • Ulkus

      Ein Geschwür auf Haut oder Schleimhaut.

    • Umesterung

      Austausch eines Substanzteils (eines Alkohols in einem Ester)

    • ungesättigte Fettsäure

      Eine geradkettige (= unverzweigte) Carbonsäure mit einer oder mehreren Mehrfachbindungen.

  • Buchstabe v (11)
    • Vasodilatatoren

      Wirkstoffe, die Blutgefäße weiterstellen. Dabei sinkt der Blutdruck.

    • Vasokonstriktoren

      Wirkstoffe, die Blutgefäße engstellen. blutdrucksteigernd

    • Vega-Select Therapie

      Eine Weiterentwicklung der Elektroakupunktur nach Voll. Zur Diagnose werden die Energiemeridiane des Körpers durch eine Art Widerstandsmessung aufgespürt. Danach beurteilt man die Energielage der jeweiligen Organe.

      Durch ein Gerät werden "krankhafte Frequenzen“ aus dem Patienten aufgenommen und in „heilende Schwingungen“  umgesetzt und an den Patienten zugeführt. Das Verfahren gilt als nicht bewiesen und die Kasse erstattet die Behandlung daher nicht.

    • Vegetative Symptome

      Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe im Magen und Darm, Schwindel, Herzbeschwerden etc., ausgelöst vom vegetativen Nervensystem, normalerweise nicht durch den Willen beeinflussbar.

    • Vermifugum

      wurmtreibendes Mittel (Anthelminthikum)

    • Verschreibungspflicht

      Arzneimittel, die einer höheren Sicherungsstufe zugehören sind verschreibungspflichtig und dürfen vom Apotheker nur gegen Rezept abgegeben werden.

      Medikamente, die einer ärztlichen Überwachung und Anweisung bedürfen, ferner Wirkstoffen mit noch nicht hinreichend bekannten Wirkungen und Nebenwirkungen.

    • Vertigo

      Schwindel

    • Vibrationstraining

      Vibrationen lösen im Muskel Kontraktionen aus. Dies nutzt man beim Vibrationstraining. Neben dem Leistungssport findet das Verfahren auch in der Rehabilitationsmedizin, zur Muskelkoordination sowie bei Osteoporose Anwendung.

      Wichtig ist, dass das Gerät eine medizinische Zulassung hat und das Training richtig durchgeführt wird, sonst drohen Verletzungen. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es für einen Kurs einen Zuschuss von der Kasse.

    • Virostatika

      Wirkstoffe, die die Vermehrung von Viren hemmen.

    • Virus

      Infektiöses Makromolekülkomplex, das seine Erbinformation in Form von DNA oder RNA enthält. Viren benötigen Zellen (Wirtszellen) zur Vervielfältigung ihrer Erbsubstanz.

    • Viszerale Osteopathie

      Die Viszerale Osteopathie ist der Teil der Osteopathie welcher sich speziell der Behandlung innerer Organe (Viszera) widmet.

      Die Viszerale Osteopathie versucht die Beweglichkeit der Organe zueinander und zu den einhüllenden Muskel- und Bindegewebsschichten zu fördern. Diese Bewegungen sind wichtig, um die Organe optimal mit Blut zu versorgen. Während der Behandlung werden Verklebungen und Anheftungen der Organe mobilisiert und gestaute Gewebe entwässert. Damit möchte man die Funktion der Organe anregen und die Selbstheilungskräfte fördern. In Deutschland ist die osteopathische Behandlung keine Kassenleistung.

  • Buchstabe w (1)
    • Weißschwielenkrankheit

      Leukoplakie: eine Krankheit der Mundschleimhaut, die durch langandauernde mechanische oder chemische Reizung auftritt. Die Schleimhaut zeigt an diesen Stellen einen weißen Belag, der nicht durch Wischen entfernt werden kann.

      Die Weißschwielenkrankheit kann in einen Hauttumor übergehen und sollte daher regelmäßig kontrolliert werden. Ursachen können Alkohol, Rauchen oder immerwährendes Kauen auf der Backenhaut etc. sein.

  • Buchstabe y (1)
    • Yamamoto New Scalp Acupuncture (YNSA)

      YNSA bedeutet übersetzt: Yamamoto Neue Schädelakupunktur. Sie nutzt Akupunkturpunkte vornehmlich auf dem Schädel.

      Die Akupunktur-Methode wurde Mitte des letzten Jahrhunderts entwickelt und geht auf die Traditionelle Chinesische Medizin zurück.

  • Buchstabe z (3)
    • ZNS

      zentrales Nervensystem: Gehirn und Rückenmark

    • Zöliakie

      Glutenunverträglichkeit bei Kindern (vgl. Sprue). Eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen das in vielen Getreidesorten vorkommende Kleberprotein Gluten.

      Essen die Betroffenen Nahrung, die Gluten enthält, wird ihr Dünndarm angegriffen, wodurch weniger Nährstoffe aufgenommen werden können. Symptome sind Gewichtsverlust, Durchfall, Haarausfall, Erbrechen. Zöliakie erhöht unter anderem die Gefahr von Darmkrebs, Diabetes und senkt die Fruchtbarkeit. Die Krankheit ist genetisch veranlagt, bricht aber nicht immer aus.

    • Zytostatikum

      Ein chemisches Arzneimittel (Krebsmittel), das zur Behandlung von Tumoren verwendet wird. Es hemmt die Zellvermehrung.