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Antiphlogistisch? HDL-Cholesterin? Phytopharmaka?
Wir sagen Ihnen, was die Fachwörter bedeuten. Die alphabetische Reihenfolge in diesem umfassenden Lexikon erleichtert Ihnen die Suche.
Fachwörter-Lexikon von A-Z
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Buchstabe a (91)
Abort
Fehlgeburt, verfrühte Ende einer Schwangerschaft durch spontanen oder bewusst verursachten Verlust des weniger als 500g wiegenden Fetus.
Absorption
Aufnahme einer Substanz durch die Haut oder Schleimhaut (s. Resorption).
Acetylcholin
Ein wichtiger Neurotransmitter des Nervensystems, der bei Erregung an den Nervenenden ausgeschüttet wird. Er ist an der Übertragung der Erregung im Gehirn und im vegetativen Nervensystem beteiligt. Außerdem wird Acetylcholin zur Anregung der Muskeln be
Durch das Enzym Acetylcholinesterase wird Acetylcholin nach seiner Wirkung gespalten und inaktiviert.
Acetylcholinesterase Hemmer
Ein Wirkstoff, der die Inaktivierung des Neurotransmitters Acetylcholin durch das Enzym Acetylcholin-Esterase (AChE) hemmt (Abbau des Acetylcholins zu Cholin und Essigsäure).
Das hat zur Folge, dass die Erregung nicht abklingen kann. Acetylcholinesterase Hemmer sind Insektizide, Kampfgifte aber auch Medikamente z.B. gegen Alzheimer.
Adaptogen
Substanz mit unspezifischer Wirkung. Es erhöht die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegenüber verschiedener schädigender Faktoren wie Hitze, Kälte, Stress, Lärm, Schadstoffe etc.
Adenom
Gutartige Tumore mit Ursprung im drüsenbildenden Gewebe (Epithel), die bösartig entarten können.
Adjuvant
Eine Substanz, welche die Wirkung anderer Komponenten eines Arzneimittels fördert oder verstärkt.
Adrenalin
Hormon des Nebennierenmarks; wichtig bei Flucht und Verteidigungsverhalten. Es steigert die Herzfrequenz, den Blutdruck und die Atmung, sorgt für die Bereitstellung von Energie und inaktiviert nicht benötigte Funktionen (z.B. den Magen-Darmtrakt).
Adstringenzien
Schleimhäute und Wunden zusammenziehende Substanzen (oft Gerbstoffe). Sie reagieren mit Proteinen von Zelloberflächen und haben verdichtende Wirkung. Dadurch bilden sich schützende Filme aus und Gefäße ziehen sich zusammen.
Die Wirkung ist blutstillend, antibakteriell, schweißhemmend und juckreizstillend.
adstringierend
durch Reaktion mit Proteinen von z.B. Wunden reagierend und dadurch schützende Filme ausbildend
Aetheroleum
ätherisches Öl
Aglycon
Viele Pflanzeninhaltsstoffe bestehen aus einem Alkohol und einem Zuckeranteil (Glykosid). Nach Abspaltung des Zuckers bezeichnet man den Rest als Aglykon oder Genin.
Agonist
Wirkstoff, der an Rezeptoren bindet und diese dadurch aktiviert.
AIDS
Erworbene Immunschwäche (Acquired Immunodeficiency Syndrome); auch Bezeichnung der Symptome, welche durch eine Infektion mit dem HIV-1 Virus hervorgerufen werden (fortschreitende Zerstörung des Immunsystems, Infektionen, Kaposi-Sarkom ect.).
Akne
Chronische Hauterkrankung, die durch eine verstärkte Talgproduktion und eine Verhornungsstörung am Ausgang des Haarbalgs zu Mitessern führt. Bei Entzündung entstehen aus Mitessern Pickel.
Akne ist auch hormonell bedingt und tritt häufig in der Pubertät auf.
Akut
Eine Störung oder Erkrankung, die plötzlich auftritt (und meist nur kurz andauert). Das Gegenteil von „chronisch“.
Albumin
Ein kleines Eiweißmolekül, dass in Körperflüssigkeiten vorkommt. Ist der Gehalt an Albumin im Blut zu gering deutet es auf eine Leberschädigung hin, wird es mit dem Urin ausgeschieden, ist es ein Zeichen für eine beginnende Nierenschädigung.
Tritt Albumin in die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit über, besteht ein Verdacht auf eine Störung der Blut-Gehirn-Schranke. Zu den Albuminen gehören auch das Lactalbumin aus der Milch und das Ovalbumin aus dem Ei.
Alkaloide
Alkalisch reagierende, schwer in Wasser lösliche, stickstoffhaltige Naturstoffe. Man findet sie meist in Pflanzen, seltener in Tieren (z.B. Kröten, Fröschen, Tausendfüßlern); sie werden seit Urzeiten als Rauschmittel, Genussmittel und Arzneimittel ve
(z.B. Koffein, Kokain, Nikotin).
Alkoholischer Extrakt
Eine lösliche Substanzfraktion aus Heilpflanzen (Drogenmaterial), die durch Extraktion mit Alkohol (Ethanol) gewonnen wird. (Konzentrierte und gegebenenfalls auf einen Wirkstoff eingestellte Zubereitung.)
Alkylierung
Eine Reaktion in der organischen Chemie, bei der eine aliphatische Alkylgruppe an ein Molekül angelagert wird. Im Körper des Menschen können alkylierende Substanzen Bindungen mit DNA und Proteinen eingehen.
Allergen
Eine Substanz, die Allergien auslösen kann. Man unterscheidet: Inhalationsallergene (z.B. Pollen, Pilzsporen), Ingestionsallergene (z.B. Kuhmilch, Nüsse), Kontaktallergene (z.B. Nickel, Duftstoffe) und Injektionsallergene (z.B. Bienengift, Medikamente).
Allergie
Überschießende Immunreaktion gegenüber bestimmten, meist harmlosen Substanzen (z. B. Pollen), die zahlreiche Symptome haben kann (z.B. Atemwegsbeschwerden, Hautrötungen, Übelkeit und Krämpfe, Fieber, Müdigkeit, Augenrötungen).
Man unterscheidet die Allergie vom Frühtyp, bei der sich die Symptome in Sekunden bis 12 Stunden entwickeln und vom Spättyp, bei der die Antwort nach 12-73 Tagen eintritt.
Allopathie
Heilmethode der Schulmedizin, welche eine Krankheit mit Medikamenten behandelt, die eine zu den Symptomen entgegengesetzte Wirkung hervorrufen.
Alopezie
Haarverlust, angeboren oder erworben (z.B. durch Medikamente, Hormone, Infektionskrankheiten)
Alzheimer Krankheit
Eine degenerative Hirnerkrankung bei der Neurone absterben. Sie führt zu Verlust des Gedächtnisses, der Fähigkeit zu lernen und zu zunehmender Demenz.
Amara
Überbegriff für alle Pflanzendrogen mit bitterem Geschmack, die die Sekretion von Verdauungssäften anregen und dadurch den Appetit und die Verdauung steigern und zugleich meist Verdauungsbeschwerden lindern.
Aminosäure
Eine organische Verbindung mit mindestens einer Carboxylgruppe und einer Aminogruppe. Im engeren Sinne versteht man darunter die 20 Aminosäuren aus welchen Peptide und Proteine aufgebaut sind.
Analeptikum
Wirkstoff, der Atem-, Kreislauf- und Reflexzentren im ZNS (Zentralen Nervensystem) anregt.
Analgetikum
Ein schmerzstillender Wirkstoff, welcher das Bewusstsein nicht ausschaltet.
Anämie
Blutarmut: Eine verringerte Anzahl an Erythrozyten (rote Blutkörperchen) im Blut.
Anaphrodisiakum
Wirkstoff, der den Geschlechtstrieb dämpft.
anaphylaktischer Schock
Eine allergische Reaktion vom Soforttyp. Alarmsymptome: Juckreiz auf Kopfhaut und Zunge, großflächige Hautrötung, Atemnot, Erbrechen, Stuhlabgang, Schweißausbruch, Pulsbeschleunigung und abrupter Blutdruckabfall mit Ohnmacht.
Ein anaphylaktischer Schock kann zum Versagen des Herz-Kreislaufsystems führen.
Anästhetikum
Eine lokal (Lokalanästhetikum) oder generell betäubend (Narkotikum) wirkende Substanz.
androgenabhängig
abhängig von männlichen Steroidhormonen (= Sexualhormonen)
androgenunabhängig
unabhängig von männlichen Steroidhormonen (= Sexualhormonen)
Angina pectoris
Ein anfallsweiser Schmerz in der Herzgegend (meist auf den linken Arm ausstrahlende, häufig mit Atemnot, Beengungs- und Todesangst). Typische Symptome für eine akute Mangeldurchblutung der Koronararterien und des Herzmuskels.
Angiogenese
(selten: Angionese) Gefäßbildung
Antagonist
Ein Wirkstoff, der die Aktivität eines Liganden (Agonisten) an seinem Rezeptor hemmt.
Anthelmintikum
(Antihelmintika) Wirkstoff, der Würmer (vor allem im Darm) tötet oder lähmt.
Antiarrhythmikum
Wirkstoff, der Unregelmäßigkeiten des Herzschlags reguliert.
antiarteriosklerotisch
vor Arteriosklerose schützend
Antiasthmatikum
Ein Medikament gegen Bronchialasthma (Asthma bronchiale).
antiatherogen
die Gefäßveränderung verhindern, gegen Arteriosklerose wirkend
antibakterielle Aktivität
gegen Bakterien wirkend (abtötend oder Hemmung der Vermehrung)
Antibiotikum
Ein Wirkstoff (meist aus Bakterien oder Pilzen), der Bakterien, Viren und Pilze abtötet oder deren Wachstum hemmt.
anticancerogen
(meist: antikanzerogen) vor Krebserkrankung schützend
Antidepressivum
Eine Substanz, die in der Therapie der Depression verwendet werden (antriebs-steigernd oder -dämpfend, stimmungsaufhellend, angstlösend).
Antidiabetikum
Blutzucker-senkendes Medikament zur Therapie von Diabetes.
Antidot
Ein Gegengift, das die Wirkung des Gifts direkt aufhebt.
Antidyspeptika
Mittel zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden: Abführende Mittel (Laxativa), Mittel zur Unterstützung der Säuerung (Acida), Verdauungsenzyme, Pharmaka zu Behandlung von Diarrhö (Antidiarrhoika).
Antiemetikum
Wirkstoff gegen Erbrechen und die vorhergehenden Übelkeit.
Antifebrilia
(Antipyretika) Wirkstoffe, die das Fieber senken.
antifungale Aktivität
Aktivität, die gegen Pilze gerichtet ist.
Antihelmintika
Wirkstoff, der Würmer (vor allem im Darm) tötet oder lähmt.
Antihistaminikum
Substanz, die die Freisetzung von Histamin oder die Bindung an seine Rezeptoren hemmt und dadurch gegen histaminbedingte, allergische Reaktionen bewirkt.
Antihydrotikum
Ein Wirkstoff der starkes Schwitzen hemmt.
Antihypertonikum
Wirkstoff gegen Bluthochdruck
Antiinflammatorisch
entzündungshemmend
Antikoagulans
Ein Arzneimittel zur Verzögerung bzw. Hemmung der Blutgerinnung.
antimikrobiell
Die Eigenschaft, gegen Krankheitserreger (Mikroben wie beispielsweise Pilze und Bakterien) wirksam zu sein.
Antioxidantien
Sie sollen die Oxidation (meist durch Luftsauerstoff) von empfindlichen Molekülen vermindern und eine Reaktion im biologischen Gewebe hin zu unerwünschten oder gefährlichen Molekülen verhindern. Meist als Radikalfänger bezeichnet (siehe Radikale).
antioxidativ
radikalfangend; Vermeidung einer Reaktion im biologischen Gewebe hin zu unerwünschten oder gefährlichen Molekülen.
antiphlogistisch
entzündungshemmend
antipruritisch
den Juckreiz stillend
Antipyretikum
Fiebersenkendes Mittel
Antirheumatikum
Ein Wirkstoff, der Rheumasymptome lindert.
Antiseptikum
Wirkstoff, der unspezifisch Bakterien und Viren abtötet
Antispasmodisch
siehe spasmolytisch
Antitussivum
Wirkstoff, der den Hustenreiz stillt
Anxiolytika
angstlösende Wirkstoffe
Aphrodisiaka
Mittel zur Anregung und Stärkung des Geschlechtstriebs und der Potenz.
Apnoe
Atemstillstand infolge einer Lähmung des Atemzentrums.
Apoptose
programmierter Zelltod: Die Zelle führt eine reguliertes Programm durch, das mit dem Zelltod endet.
Aromatherapie
Die medizinische Anwendung aromatischer Substanzen durch Inhalation, Badeanwendung, oder Hautmassage
aromatische Verbindung
Eine organische Verbindung mit Ringstrukturen und einer bestimmten elektronischen Struktur; aromatische Verbindungen aus Pflanzen sind oft gesundheitsfördernd.
Arrhythmie
unregelmäßiger Herzschlag
Arteriosklerose
(auch Atheriosklerose, Arterienverkalkung) Ablagerung von Lipiden in den Blutgefäßen, die zur Einengung der Gefäßlichtung der Arterien und zu ihrer Verhärtung führen;
Risikofaktor für Herzerkrankungen, zerebrale Durchblutungsstörung, Herz- und Gehirnschlag.
Arterioskleroseprophylaxe
Vermeidung von Arterienverkalkung
Arthritis
Gelenkentzündung
Arthrose
degenerative Erkrankung des Bewegungsapparates, Gelenkverschleiß
Asthenie
schnelle Ermüdbarkeit, Kraftlosigkeit und Schwäche
Asthenisches Syndrom
Ein schmächtiger, muskelarmer und knochenschwacher Körperbau.
Ataxia
Bewegungskoordinationsstörung
Ätherisches Öl
(=flüchtiges Öl) Gemisch flüchtiger Terpene, das durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird; verantwortlich für den Geschmack und den Geruch vieler Pflanzen, insbesondere der Gewürze
Atherosklerose
(auch Atherosklerose, Arterienverkalkung) Ablagerung von Lipiden in den Blutgefäßen, die zur Einengung der Gefäßlichtung der Arterien und zu ihrer Verhärtung führen;
Risikofaktor für Herzerkrankungen, zerebrale Durchblutungsstörung, Herz- und Gehirnschlag.
Atopien
Neigung mit allergischen Reaktionen vom Soforttyp auf sonst harmlose Substanzen aus der Umwelt zu reagieren.
Atopische Dermatitis
Synonym für Neurodermitis oder endogenes Ekzem.
ATP
Abkürzung für Adenosintriphosphat, ein energiereiches Molekül (Energiespender) in lebenden Organismen.
Autooxidation
Oxidation eines Stoffes durch molekularen Sauerstoff.
Ayurveda-Medizin
traditionelle indische Medizin
Azoospermie
Das Fehlen reifer Samenzellen im Ejakulat.
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Buchstabe b (16)
bakteriostatisch
das Wachstum der Bakterien hemmend (im Gegensatz zu bakteriozid: die Bakterien abtötend)
bakteriozid (meist bakterizid)
die Bakterien abtötend (im Gegensatz zu bakteriostatisch: das Wachstum der Bakterien hemmend)
Bakterium
Organismen bestehen aus einer einfachen Zelle, die von einer Zellwand umgeben ist; die DNA liegt als ringförmiges Chromosom vor. Bakterien enthalten keine inneren Membransysteme.
benigne
gutartig
benigne Prostatahyperplasie
Gutartige Vergrößerung der Prostata, die zu Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsbeschwerden) führt.
Betamimetika
Medikamente die die Bronchien erweitern
Biomembran
Eine Permeationsschranke, die jede Zelle und jedes zelluläre Kompartiment umgibt; die Zellmembranen bestehen aus Phospholipiden, Cholesterol und Membranproteinen.
Bitterstoff
Substanz, die auf die Sekretion und Motorik des Verdauungstraktes fördernd wirkt.
Blutdruck, systolisch / diastolisch
Blutdruck meint im engeren Sinn den in oder an den großen Schlagadern (z.B. Brachialarterie auf Herzhöhe des Oberarms) gemessenen arteriellen Blutdruck.
Angegeben wird das Verhältnis zwischen systolischem Blutdruck ( = maximaler Wert in der Pump-Phase des Herzens) zu diastolischem ( = minimaler Wert in der Herzfüllungsphase). Der normale systolische Blutdruck bei körperlicher Ruhe liegt zwischen 100-130 mmHg und der diastolische Wert 60-85 mmHg.
Bluthirnschranke
die Blutgefäße des Gehirns sind mit besonders dichten Zellschichten (Kapillarendothelien) ausgekleidet, über die nur ausgewählte Substanzen ins Gehirn gelangen können.
Blutsenkungs- geschwindigkeit
Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, mit der sich rote Blutzellen in nicht gerinnbarem Blut absetzen. Sie kann beschleunigt oder verlangsamt sein und ist ein Hinweis auf verschiedene Erkrankungen.
Bei Entzündungen oder Tumoren ist sie beschleunigt.
Bradykardie
Eine Form der Herzrhythmusstörungen, bei der der Puls unter 60 Schläge pro Minute fällt.
Bronchitis
Entzündung der Bronchialschleimhäute
Broteinheit (BE)
in Broteinheiten werden die Kohlenhydrate verschiedener Lebensmittel berechnet. 10-12 g Kohlenhydrate entsprechen einer Broteinheit bzw. Kohlenhydrateinheit.
BSE
Bovine Spongioforme Enzephalopathie, kurz Rinderwahn
Bulimie
Ess-Brech-Sucht
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Buchstabe c (24)
Candidose/Candidasis
Eine Pilzinfektion durch die Pilzgattung Candida.
carcinogen
(meist: karzinogen) Eine Substanz, die zur Entstehung von Krebs beiträgt.
Carcinom
(meist: Karzinom) Eine bösartige Geschwulst, entstanden aus einem Oberflächengewebe wie Haut, Luftwege- oder Darmauskleidung (epithelialer Herkunft).
Carotin
(Provitamin A); orangefarbenes Pflanzenpigment, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann.
chemopräventiver Effekt
die Krebsentstehung verhindernd, verlangsamend, rückgängig machend
Chemotherapeutikum
Ein starkes Zellgift zur Tötung von Krebszellen oder Mikroorganismen.
cholagog
galletreibend
Cholekinetika
Mittel, die durch Kontraktion der Gallenblase und Gallenwege die Gallenentleerung fördern.
Cholerese
die Ausscheidung von Gallensäuren (aus der Leber)
choleretisch
die Gallebildung in der Leber anregend
Cholesterin (HDL)
Lipoproteine im Blut mit hohem spezifischen Gewicht (= high density lipoproteins). Sie transportieren freies Cholesterin aus den Körperzellen zur Leber.
Das HDL bezeichnet man Umgangssprachlich auch als "gutes" Cholesterin, denn ein erhöhter HDL-Spiegel scheint vor Arteriosklerose zu schützen.
Cholesterin (LDL)
Lipoproteine im Blut mit niedrigem spezifischen Gewicht (= low density lipoproteins). Sie entstehen in der Leber und transportieren Cholesterin und dessen Ester in die Körperzellen.
Es wird auch „böses“ Cholesterin genannt, da es sich an den Wänden der Arterien anlagern kann und gilt deshalb auch als Risikofaktor für Arteriosklerose.
Cholesterol
auch Cholesterin: Eine Kohlenstoffverbindung (Steroid), die für die Fluidität von Biomembranen und als Hormonvorstufe wichtig ist; ein hoher Cholesterolspiegel ist häufig ein Risikofaktor für Herzerkrankungen.
Choloretika
Arzneimittel zur Anregung der Gallebildung in der Leber.
Chorea Huntington-Krankheit
Veitstanz, genetisch bedingte vererbbare Nervenkrankheit die zum Verlust der motorischen Kontrolle führt. Die Krankheit bricht um das 35-45. Lebensjahr aus.
Chronische Erkrankung
Ein Gesundheitsproblem, das über einen längeren Zeitraum anhält.
Colitis ulcerosa
Chronisch entzündliche, meist in Schüben verlaufende Darmerkrankung.
Connexine
Proteine welche Kanäle zwischen Zellen bilden, über die Kommunikation und Synchronisation von Zellen erfolgen kann.
Crohn Krankheit
Chronische Entzündung des Darmtrakts.
Cystitis
Entzündung der Harnblase
Cytokin
Zellbotenstoff
Cytopathie
Unterversorgung der Muskelnzellen mit Nährstoffen, was zur Beeinträchtigung der Muskelfunktionen führen kann.
cytostatisch
Ein Wirkstoff, der das Zellwachstum und die Zellteilung hemmt.
cytotoxisch
Ein Wirkstoff, der Zellen schädigt.
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Buchstabe d (16)
Diabetes mellitus Typ 1
Das körpereigene Immunsystem zerstört selbst die insulinproduzierenden Betazellen und die Bauchspeicheldrüse kann somit kein Insulin mehr liefern („Zuckerkrankheit“).
Diabetes mellitus Typ 2
im Volksmund „Altersdiabetes“ oder „Zuckerkrankheit“: Eine Stoffwechselkrankheit, die erst im höheren Alter einsetzt. Eine zunehmende Insulin-Resistenz mit chronisch hohem Insulinspiegel führt zu Erschöpfung der Insulin-produzierenden Zellen
(Langerhans-Inseln). Neben einer genetischen Komponente spielen Umweltfaktoren eine Rolle. Risikofaktoren: Fettleibigkeit mit hohem Fettspiegel und Bluthochdruck.
diabetische Polyneuropathie
Eine mit Diabetes assoziierte Erkrankung peripherer Nerven. Früh betroffen sind die Füße. Dies führt zu Mißempfindungen wie Kribbeln, Brennen oder Stechen aber auch zum Verlust der normalen Empfindungsfähigkeit (Taubheitsgefühl).
Diaphorese
Der medizinische Ausdruck für Schweißsekretion.
Diaphoretikum
Ein Wirkstoff, der Schwitzen fördert.
Diarrhö
Durchfall; mehr als dreimaliges Absetzen von flüssigem Stuhl pro Tag, evtl. mit Schleim und Blut versetzt.
Diurese
medizinisch für Harnproduktion
Diureticum/Diuretikum
Ein Arzneimittel, das eine erhöhte Ausscheidung der Niere bewirkt.
doppelblinde klinische Studie
Weder Arzt noch Patient weiß, ob gerade ein Placebo oder eine Wirksubstanz verabreicht werden.
Droge
Mit pflanzlichen Drogen bezeichnet man Arzneipflanzen bzw. entsprechende Teile. Der Begriff wird pharmazeutisch nicht im Sinne von „Rauschdroge“ verwendet.
Dysenterie
Bakterienruhr durch Bakterien der Gattung Shigella. Das Gen für das Toxin stammt von einem Bakteriophagen. Die Erkrankung wird meist von Fieber, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall begleitet.
Dyslipidämie
Verschiebung der Zusammensetzung der Fette im Serum: zuviel Fette (Triglyceride), zu wenig HDL und zu viel LDL.
Dysmenorrhö
Menstruation mit kolikartigen Unterleibsschmerzen.
Dyspepsie
Verdauungsstörungen (Erbrechen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen)
Dyspnoe
Atemnot (z. B. bei Herzinsuffizienz)
Dysurie
schmerzhafter Harndrang mit Erschwernis des Wasserlassens
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Buchstabe e (22)
Echokardiographie
Die elektroakustische Prüfung und Aufzeichnung des Herzens und der Herzbewegungen mittels Ultraschallwellen.
ECIWO
ECIWO bedeutet "embryo contains information of the whole organism" und ist enwickelt worden von dem chinesischen Biologen Prof. Zhang-Yingqin.
Es handelt sich dabei um ein MAPS (= MIkroakupunktur-System), wie wir es auch von der Ohrakupunktur oder der Fußreflexzonentherapie her kennen. Der gesamte Organismus ist abgebildet auf einer bestimmten Zone des Körpers. Hinter der ECIWO steckt die Idee, daß die embryonale Fähigkeit zur Regeneration und Reparatur auch noch nach der Differenzierung der Zellen (z.B. in Handknochen etc.) teilweise erhalten bleibt und die Information für die Regeneration dem gesamten Körper zu Verfügung stellt. Die ECIWO benutzt den 2. Mittelhandknochen auf dem der gesamte Organismus abgebildet werden kann zur Therapie. Indikationen sind vor allem Schmerzzustände, Infekte und psychovegetative Störungen. Oft wird die Methode zusammen mit anderen Methoden angewendet, als Wirkungsverstärker.
Ekzem
Ekzem ist der Sammelbegriff für entzündliche, meist juckende, nicht ansteckende Hauterkrankungen.
Vor allem benutzt bei chronischen Verlaufsformen. > mehr
Elektroretinogramm
Ein diagnostisches Hilfsmittel zur Untersuchung der Netzhautfunktion.
eluieren
auswaschen
Emetikum
Brechmittel
endogen
aus dem Griechischen „im Inneren“. Wird häufig im übertragenem Sinne verwendet aus dem inneren kommend, im menschlichen Körper selbst oder im Körperinneren entstehende
endokrines System
Bezeichnung für die Gesamtheit aller hormonbildender Organe und Zellen.
Endorphine
körpereigene Peptide, die wie Morphin wirken
Endothelzellen
Zellen zur Auskleidung von inneren (z.B. Blut-, Lymphgefäßen und serösen Höhlen) und Bedeckung äußerer Körperflächen (z.B. Haut); dienen als Barriere zum Gewebe.
Enteritis
Eine Entzündung der Darmwände (meist Dünndarm).
Enzym
biochemischer Katalysator: Enzyme erleichtern und beschleunigen biochemische Reaktionen und bleiben dabei unverändert. Enzyme (meist Eiweiße/Proteine) sind an fast allen biochemischen Stoffwechselreaktionen beteiligt.
epidemiologische Studien
Studien an unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zur Beschreibung von Krankheitsentstehung, -verlauf und Modifikation.
Epilepsie
Chronische Stoffwechselstörung des Gehirns, die durch charakteristische krampfartige Anfälle und Ohnmachtsanfälle gekennzeichnet ist.
Epithel
Eine biologisch-medizinische Sammelbezeichnung für Deckgewebe und Drüsengewebe. Aufgabe Schutz, Stoffaustausch und Reizaufnahme. Das Epithel ist neben Muskel-, Nerven- und Bindegewebe eine der vier Grundgewebearten.
Es handelt sich um ein- oder mehrlagige Zellschichten, die alle inneren und äußeren Körperoberflächen von vielzelligen tierischen Organismen bedecken.
ERCP
(endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie) Darstellung der Gallenwege, Gallenblase und des Pankreasgangs mit Röntgenkontrastmittel während einer Endoskopie um z.B. Gallensteine oder Tumore zu sehen.
Der Vorteil der ERCP liegt in der Möglichkeit, neben der Diagnostik gleichzeitig zu therapieren, z.B. mit Hilfe eines über den Arbeitskanal des Endoskopes vorgeschobenen Instruments zur Steinentfernung oder Zertrümmerung.
ESCOP
Die "European Scientific Cooperative on Phytotherapy" (ESCOP) ist ein europäischer Zusammenschluss der nationalen Fachgesellschaften für Phytotherapie der Bundesrepublik Deutschland, der Niederlande, Belgiens, Frankreichs, Großbritanniens und der Schwe
Das Ziel der ESCOP ist eine verbindliche Feststellung des Status der Phytopharmaka und die Harmonisierung der unterschiedlichen Beurteilungskriterien für die Zulassung von Phytopharmaka auf europäischer Ebene; diese Aufgaben erfüllen wissenschaftliche Fachgruppen. Bisher wurden über 80 ESCOP Monographien verabschiedet.
essentielle Fettsäure
Lebensnotwendige Fettsäure, die vom Körper nicht selber synthetisieren werden kann und somit mit der Nahrung aufgenommen werden muss.
Estrogen
(Östrogen) weibliches Sexualhormon
extrahieren
herauslösen
Extrakt
Eine konzentrierte Zubereitung der löslichen Anteile aus Pflanzenmaterial.
Extraktionsmittel
Lösungsmittel
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Buchstabe f (12)
Faszie
(lat. Band, Bündel, Verbund) Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, Sie sind im ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Geflächt vorhanden
Fermentation
Stoffumwandlung durch Enzyme, speziell Gärung
fibrinlösend
Lösen der bei der Blutgerinnung entstehenden Eiweißkörper.
Fibrinolyse
Blutverflüssigung; Lösung von Fibrin (durch Plasmin) aus Gerinnseln (Thromben).
fibrinolytisch
körpereigene Auflösung eines Blutgerinnsels
Fieber
Erhöhung der Körpertemperatur über 38°C. Eine Begleiterscheinung zahlreicher Erkrankungen
Flatulenz
Blähungen; erhöhte Produktion von Darmgasen
Flavonoid
(lat. flavus = gelb) Wasserlöslicher, meist gelber (selten roter, blauer oder schwarzer) Pflanzenfarbstoff mit oft „chemischer Wirkung“. Flavonoide werden den sekundären Pflanzenstoffen zugerechnet.
Ihre Aufgaben sind Lichtschutz, Abwehr, Antioxidantien und Radikalfang.
freie Radikale
Teile von Molekülen mit sog. ungepaarten Elektronen, sind sehr reaktiv und können Kettenreaktionen auslösen und im Gewebe oxidativen Stress verursachen;
entstehen im Körper durch Überlastung der Verbrennungsprozesse in Mitochondrien oder durch extreme äußere Einflüsse (extreme Hitze, Zigarettenrauch, UV-Strahlung, Röntgen-Strahlung etc.).
fungistatisch
Aktivität einer Substanz, die hemmend auf das Wachstum von Pilzen wirkt.
fungizid/fungicid
Eine Substanz, die zur Abtötung von Pilzen verwendet wird/eine Substanz, die abtötend auf Pilze wirkt.
Furunkulose
Eitrige Entzündung eines Haarfollikels und seiner Talgdrüse.
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Buchstabe g (25)
Galactagog
Ein Wirkstoff, der die Milchproduktion steigert.
Galenische Mittel
Zubereitungen wie Salben, Pflaster, Tinkturen, Extrakte usw. aus natürlichen Wirk-, Grund- und Hilfsstoffen.
Galle
Ein bitteres Körpersekret, das in der Leber produziert, und über die Gallenwege (Gallengänge, -blase) in das Duodenum geleitet wird. Die Galle dient der Emulgation von Fetten im Dünndarm.
Gallenkolik
Plötzlich einsetzende krampfartige Schmerzen im rechten Oberbauch infolge Dehnung und/oder Verkrampfung der Gallenblase oder -gänge.
Gallenstein
Steinartige Gebilde in der Gallenblase und -wege von einheitlicher oder uneinheitlicher Zusammensetzung.
Gastritis
Entzündung der Magenschleimhäute.
Gastroenteritis
Entzündung des Magendarmtrakts mit Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen.
Gefriertrocknung
Trocknung von Objekten im gefrorenen Zustand mithilfe eines Vakuums.
Gelbsucht
Gelbliche Verfärbung der Haut und Schleimhäute durch Übertritt von Gallenfarbstoffen aus dem Blut in die Körpergewebe; auch umgangssprachlich für akute Leberentzündung.
genotoxisch
erbgutverändernd und Krebs begünstigend
gerinnungshemmend
Die Gerinnung (=Verklumpung) des Blutes hemmend.
gesättigte Fettsäure
geradkettige (= unverzweigte) Carbonsäure ohne Mehrfachbindungen
Gicht
Erhöhte Harnsäuremengen im Blut, die in Gelenken ausfallen und zu chronischen oder akuten Gichtanfällen führen können.
Gingivitis
Eine oberflächliche Entzündung des Zahnfleischsaumes.
Glaucoma
Glaukom, “Grüner Star”: Eine Augenerkrankung mit meist erhöhtem Augeninnendruck, der langfristig zu starken Sehstörungen oder Erblindung führt.
Glukose
biochemischer Begriff für Traubenzucker: Glukose kommt in Früchten und Honig vor und ist Energieträger im Organismus. Glukose zirkuliert auch im Blut (Blutzucker).
Bei zu hohen Blutzuckerwerten (Diabetes mellitus) kann ihn die Niere nicht mehr vollständig zurückhalten und man findet ihn im Urin (Urinzucker).
glykämischer Index
(GI): Unterteilt kohlenhydrathaltige Lebensmittel nach ihrer blutzuckersteigernden Wirkung; Er wurde bereits in den 80ger Jahren im Rahmen der Diabetes-Forschung eingeführt.
Die blutzuckersteigernde Wirkung von Traubenzucker dient dabei als Referenzwert (100). Gut ist ein GI > 50.
Glykogen
Ein verzweigtes Polysaccharid (Vielfachzucker); die Speicherform der Kohlenhydrate bei Mensch und Tier.
GMP
“good manufacturing practice”; Ein Herstellungsprozess, der die besten Hygiene-, Sicherheits- und Qualitätsstandards einhält.
goitrogen
Substanzen, die die Funktion der Schilddrüsen unterdrücken. Bei dem Versuch dies auszugleichen kann sich die Schilddrüse vergrößern (Kropf).
GRAS
Abkürzung von “generally regarded as safe”: Eine Klassifizierung der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) für Inhalts- und Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Mikroorganismen und pflanzliche Arzneidrogen die von Experten als sicher anges. we
Grauer Star
(Katarakt) Augenerkrankung mit Linsentrübung. Die Ursachen sind vielfältig, Grauer Star kommt häufig im hohen Lebensalter vor.
Griess
kleinste Gallen- und Nierensteinchen
Grimmdarm
Hauptanteil des Dickdarms
Grundblätter
die unteren Blätter einer Pflanze
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Buchstabe h (32)
Halluzinogen
Wirkstoff, der Sinnesempfindungen hervorruft, ohne das äußere Sinnesreize vorhanden sind (Sinnestäuschung).
Hämatokrit
Anteil der zelluläreren Bestandteile pro Volumeneinheit Blut. Der Hämatokritwert gibt Aufschluss über den Erythrozytengehalt des Blutes und den Wasserhaushalt des Patienten.
Ein hoher Hämatokritwert spricht für einen hohen Erythrozytenanteil (Polyzythämie) oder einen Mangel an Flüssigkeit und geht meist mit einer Störung der Blutsalzwerte (Elektrolyte) einher. Niedrige Hämatokritwerte sprechen für eine Überwässerung des Patienten (z. B. nach Ersatz von Blutverlusten durch reine Flüssigkeiten) oder einen Verlust/verminderte Bildung von Erythrozyten.Normale Werte liegen bei Männern zwischen 43 und 50% bzw. bei Frauen zwischen 37 und 45%.
Hämaturie
Das Ausscheiden von Blut mit dem Harn.
Hämoglobin
Der rote Blutfarbstoff, der verantwortlich für den Sauerstofftransport zwischen den Zellen ist.
Hämolyse
Auflösung der roten Blutkörperchen
HDL-Cholesterin
Lipoproteine im Blut mit hohem spezifischen Gewicht (= high density lipoproteins). Sie transportieren freies Cholesterin aus den Körperzellen zur Leber.
Das HDL bezeichnet man Umgangssprachlich auch als "gutes" Cholesterin, denn ein erhöhter HDL-Spiegel scheint vor Arteriosklerose zu schützen.
Hepatitis
Leberentzündung ausgelöst durch Viren, Infektionskrankheiten, Medikamente, Autoimmunerkrankung etc.
hepatoprotektiv
die Leber schützend
Herpes simplex
Eine akute, primäre oder sekundäre (wiederaufflammende) Viruserkrankung der Haut und der Schleimhäute, z.B. der Lippen und Genitalien.
HIV
“human immunodeficiency virus” Bezeichnung für das HIV-1 Virus, das AIDS verursacht
Hodgkin Syndrom
Morbus Hodgkin: Eine bösartig verlaufende Krebserkrankung des Lymphsystems, beginnend mit schmerzloser Schwellung der Lymphknoten, Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsabnahme (10% in 6 Monaten);
Die Diagnose erfolgt durch die Untersuchung der Lymphknoten (Sternberg-Reed-Zellen und granulomatöse Reaktion der gesunder Zellen).
Homöopathie
Ein Therapiesystem welches auf Samuel Hahnemann (1755-1843) zurückgeht, das extrem geringe Substanzmengen in spezieller Zubereitung einsetzt, die beim Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen, die die zu behandelnde Krankheit aufweist.
Es gilt also der Satz: "Ähnliches mit Ähnlichem behandeln."(Similia similibus curentur).
Homöosiniatrie
Homöosiniatrie ist eine Weiterentwickling der Akupunktur. Die Haut wird aber nicht nur durch eine Nadel, sondern auch durch Quaddel aus Homöopathika sowie anderen Kombinationspräparaten gereizt.
Hormone
Ein Wirkstoff, der von einer Hormondrüse produziert und in den Blutkreislauf entlassen wird, und der ein anderes Organ des Körpers in seiner Aktivität steuert.
Humanplasma
Der Teil des menschlichen Blutes, der von roten und weißen Blutkörperchen abgetrennt wurde aber immer noch Gerinnungseigenschaften hat.
Huntington-Krankheit
Chorea Huntington, Veitstanz Genetisch bedingte Nervenkrankheit die zum Verlust der motorischen Kontrolle und zu zunehmender Demenz führt. Die Krankheit bricht um das 35-45 Lebensjahr aus.
Hydrolyse
Spaltung einer chemischen Verbindung unter Anlagerung eines Wassermoleküls.
hygroskopisch
wasserziehend
Hypercholesterolämie
(meist: Hypercholesterinämie) erhöhte Konzentration von Cholesterin im (Blut-)Serum
Hyperglykämie
Erhöhung der Glucosekonzentration im Serum (Überzuckerung, Blutzucker über 110mg/dl nüchtern bzw. über 140mg/dl zwei Stunden nach dem Essen). Die Hyperglykämie wird häufig von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Durst begleitet.
Sie tritt meist in Verbindung mit Diabetes auf.
Hyperkeratose
überschießende Verhornung der Haut
Hyperlipämie
(meist: Hyperlipidämie) Erhöhung der Bluttfettwerte
Hyperlipidämie
Oberbegriff für zu hohe Blutfettwerte Cholesterin, Fette und Lipoproteine
Hyperthermie
Anwendung lokaler oder den ganzen Körper betreffender Tiefenwärme, um die lokale/globale Körpertemperatur für bestimmte Zeit auf mindestens 40 Grad C anzuheben. Wird bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen eingesetzt.
Hypertonie, Hypertension
erhöhter Blutdruck (>140/90 mm Hg)
hypertonische Lösung
Eine Salzlösung, die einen höheren osmotischen Druck aufweist als Blut oder eine andere Körperflüssigkeit.
Hypertriglyzeridämie
erhöhte Konzentration von Triglyceriden (Fetten) im Serum
Hypertrophie
Eine Größenzunahme eines Gewebes oder Organs durch Zellvergrößerung.
Hypervitaminose
Erkrankung durch Vitaminüberversorung
Hypnotika
Schlaf herbeiführende Mittel
Hypoglykämisch
Erniedrigung der Glucosekonzentration im Serum (Unterzuckerung, Blutzucker unter 60 mg/dl). Die Hypoglykämie geht häufig mit Nervosität, Schweißausbrüchen, Konzentrationsstörungen und Hungergefühl einher.
Hypothermie
erniedrigte Körpertemperatur
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Buchstabe i (21)
Icterus, Ikterus
Gelbsucht
Îmmunglobulin
Immunglobuline sind Proteine, die als Reaktion auf körperfremde Proteine, sogenannte Antigene, vom Körper gebildet werden.
IgE: Antikörper, die vorallem Parasiten abwehren, aber auch für Allergien verantwortlich sind.
Immunstimulanz
Ein Wirkstoff, der das Immunsystem anregen kann.
In vitro
im Reagenzglas, außerhalb des lebenden Organismus
In vivo
in einem lebenden Organismus, Tier oder Menschen
Infektion
Das Eindringen von Mikroorganismen in einen Organismus mit der möglichen Folge einer Erkrankung
Inflammation
Entzündung: örtliche Schwellung, Rötung, Überwärmung und Schmerzen infolge einer Infektion, Toxin, Allergen oder Verletzung.
Influenza
echte Grippe: Eine akute und hoch ansteckende Infektionskrankheit, die von Influenzaviren hervorgerufen wird. Die Viren befallen die Schleimhäute des Respirationstrakts.
Inhibitor
1. Hemmstoff, der chemische oder physiologische Vorgänge einschränkt oder verhindert 2. hemmendes Neuron.
insektizid
Insekten und deren Entwicklungsstadien abtötend
Insomnie
Schlaflosigkeit
Insulin
Ein Hormon des Pankreas (B-Zellen der Langerhans-Inseln), das den Glucosekonzentration im Blut reguliert.
Insulinmangel
Bei Insulinmangel ist nicht ausreichend Insulin vorhanden, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Bei Typ1-Diabetikern liegt ein absoluter Insulinmangel vor, die Bauchspeicheldrüse bildet kein Insulin mehr.
Bei Typ2-Diabetikern liegt ein relativer Insulinmangel vor (d.h. Insulin ist vorhanden, kann aber wegen einer Insulinresistenz der Gewebe nicht wirken).
Insulinresistenz
Bezeichnet die verminderte Ansprechbarkeit der Zellen des menschlichen Körpers auf Insulin.
Interzellularsubstanz
Eine Struktur, die den Zwischenraum zwischen den Zellen ausfüllt.
intraperitoneal
in der/in die Bauchhöhle z.B. injizieren
Ionenkanal
Ein Membranprotein, das wässrige Poren bilden kann, so dass anorganische Ionen in die Zelle hineinkommen oder sie wieder verlassen können.
Ionenpumpe
In der Zellbiologie und Physiologie ist Ionenpumpe die Bezeichnung für Transmembranproteine, die den aktiven Transport bestimmter Ionen durch eine biologische Membran regulieren; die Lipiddoppelschicht biologischer Membranen ist für geladene Moleküle
also auch für Ionen, undurchlässig. Der Transport über Ionenpumpen ist einer der spezifischen Mechanismen, um einen regulierten Austausch von Ionen durch die Membran zu gewährleisten bzw. um die Konzentrationsunterschiede der Ionen zwischen den beiden Seiten der Membran aufrechtzuerhalten.
Irritable Bowel Syndrome
(IBS) Reizdarm
Ischämische Herzkrankheit
ischämisch = blutleer; Unterbrechen der Druchblutung im Herzen, unter Umständen kommt es zum Absterben von Herzmuskelzellen , z.B. Angina pectoris oder Herzinfarkt.
Isopalthiesche Arzneimittel
Isopathie bedeutet Gleiches mit Gleichem behandeln.
Medikamente zur Behandlung von Mikroben. Die Medikamente enthalten nicht patogene Stadien der Mikroben. Durch Anlagerung dieser an die Patogenen im Körper, so die Forschungen von Dr. Enderleins, werden die krankmachenden wieder in nicht patogene Stadien zurückgebildet.
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Buchstabe k (25)
Kampo-Medizin
traditionelle japanische Medizin
Kardiaka, Cardiaca
Herzmittel; Wirkstoffe, die den Herzmuskel, Herzrhythmus und Koronargefäße beeinflussen.
kardioprotektiv
das Herz schützend
kardiovaskulär
Herz und Herzgefäße betreffend
Karminativum
Ein Mittel gegen Blähungen. Karminativ wirksam sind vor allem Arzneidrogen mit ätherischen Ölen, wie z.B. Anis, Fenchel, Pfefferminzblätter und Kamillenblüten.
Die Wirkung beruht auf einen spasmolytischen Effekt auf die glatte Darmmuskualtur und auf einen gärungshemmenden Effekt auf die Darmflora. Ein synthetischer Arzneistoff gegen Blähungen ist das Dimeticon (Dimethylpolysiloxan) bzw. Simethicon (Dimeticon, aktiviert mit Silicagel (Siliziumdioxid), der auf physikalische Weise entschäumend wirkt.
Karpaltunnel-Syndrom
Eingeklemmter Nerv im Handgelenk
Karzinogen
Eine Substanz, die zur Entstehung von Krebs beiträgt.
Karzinom
Eine bösartige Geschwulst epithelialer Herkunft (aus einem Oberflächengewebe wie Haut, Luftwege- oder Darmauskleidung) .
katalytisch
Ein Stoff, der auf eine chemische Reaktion beschleunigend wirkt ohne dabei verbraucht zu werden.
Katarakt
(auch Katarakte) Grauer Star, eine Trübung der Augenlinse, die von außen als graue Farbe zu erkennen ist, daher der Name. Diese Trübung führt zu einer Abnahme der Sehschärfe und nachts bei Lichtquellen zu einem Blendungsgefühl.
Die Krankheit tritt vor allem im Alter auf. Risikofaktoren Nierenfunktionsschwäche, Diabetes, Alter und Augenentzündung.
Ketosäure
Ketocarbonsäure, eine organische Säure, die neben der Säurefunktion (COOH) eine Ketogruppe (-CO-) hat. Diese Säuren haben eine große Bedeutung im Grundstoffwechsel von Organismen und spielen eine wichtige Rolle bei organischen Synthesen.
klimakterische Beschwerden
Wechseljahr-Beschwerden
Klimakterium
Wechseljahre
Klinische Studien
Die Entwicklung neuer Arzneimittel umfasst 4 Stufen: 1. präklinische Studien, 2. klinische Studien Phase I (Verträglichkeit und Sicherheit), 3. klinische Studien Phase II (Konzept und Dosis)
4. klinische Studien Phase III (Wirkungsnachweis und Marktzulassung). Studien der Klasse IV führt man nach der Zulassung sicherheitshalber durch.
Kohortenstudie
Eine Patientengruppe mit einem gemeinsamen Merkmal (eine Kohorte, z.B. die Population einer bestimmten Region) wird über einen bestimmten Zeitraum beobachtet, um zu untersuchen, wie viele Personen eine gewisse Erkrankung entwickeln.
Kolik
Krampfhafte Zusammenziehung der Muskulatur eines Bauchorgans mit Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbruch.
kolloidale Lösung
Kleinsten Teilchen die keine Lösung bilden können und fein verteilt vorliegen. Sie können keine Biomembranen überqueren.
Kommission E
Zur Beurteilung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Arzneipflanzen wurde 1978 die Kommission E gegründet. Ihre Aufgabe bestand darin, wissenschaftliches Erkenntnismaterial und gesammeltes Erfahrungswissen zu überprüfen.
kongestives Herzversagen
Herzversagen durch verminderten Blutabfluss aus dem Herz.
Konjunktivitis
Entzündung der Bindehaut im Auge.
koronare Herzerkrankung
Erkrankung der Herzkranzgefäße.
Krampfadern
Stark geweitete Beinvenen (Varikose) meist infolge von nicht mehr schließenden Venenklappe oder gestörten Blutabfluß durch Thrombosen/Tumore. Die Folge sind Durchblutungsstörungen, Wasseransammlung im Gewebe, Mangelversorgung, Schmerzen und Beinschwer
Kreatinin
Ein Stoffwechselprodukt, das im Muskel gebildet und durch die Niere ausgeschieden wird. Die Bestimmung des Kreatininwertes im Blut eignet sich zur Schätzung der Filtrationsleistung der Niere.
Hohe Blutwerte kann man aber erst feststellen, wenn die Filtrationsrate unter 50 Prozent fällt. Im Falle einer Muskeldystrophie, Unterernährung oder einer Schwangerschaft ist der Wert sehr niedrig.
Krebs
Bösartige Geschwülste, deren Zellteilung meist schnell und unkontrolliert verlaufen.
Kryptokokkose
Eine Pilzinfektion, Befall durch die Lungen, Streuung durch das Blut, in vielen Organen ohne Symptome, im Hirn Auslöser von Gehirnhautentzündung.
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Buchstabe l (14)
Laktation
Milchproduktion und -Ausschüttung durch die weibliche Brustdrüse.
Läsion
Schädigung oder Störung eines Organs, einer Struktur oder Funktion
Laxans
Ein Abführmittel zur Beseitigung der Stuhlverstopfung (Obstipation).
Laxativum
Abführmittel
LDL-Cholesterin
Lipoproteine im Blut mit niedrigem spezifischen Gewicht (= low density lipoproteins); siehe Cholesterin
Leukorrhö
Die übermäßige Produktion von weiß-gelben Scheidensekret. (Auch Weißfluß oder Fluor albus (veraltet))
Leukozytopenie
Leukopenie: Eine verminderte Anzahl an Leukozyten im peripheren Blut.
Lipid
Fett oder fettähnliche Substanz
lipidsenkend
Senkung des Serumlipidspiegels, Reduktion / Verminderung von Fetten und fettähnlichen Stoffen.
lipophil
„fettliebend“, in Fett oder Öl löslich
lipophob
nicht in Fett löslich
lipotroph
1. in Fett oder Öl löslich, Affinität zu Fetten 2. den Fettstoffwechsel beeinflussend, insbesondere die Mobilisierung von Fetten in der Leber
lymphatische Konstitution
Ein Begriff aus der Irisdiagnose. Sie wird mit blauen Augen, weißer - aufgedunsener Haut, blonden Haaren in Verbindung gebracht. Bei einer lymphatischen Konstitution liegen Schwächen und Erkrankungen hauptsächlich im Bereich der Lymphe vor.
Oft sind ausscheidende Vorgänge (Niere und Harnwege, Lunge und Atemwege, Haut) gehemmt. Es besteht eine allergische und rheumatische Neigung.
lyophilisiert
gefriergetrocknet, Trocknung von Objekten im gefrorenen Zustand
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Buchstabe m (22)
Malaria
Sumpffieber / Wechselfieber: In den Tropen und im südlichen Europa endemische, durch die Fiebermücke „Anopheles“ übertragene Infektionskrankheit mit hohem Fieber, Delirien und Anämie (Erreger Plasmodium vivax und Plasmodium falciparum).
maligne
bösartig; z.B. Krebsgeschwulst
Mastitis
Eine Entzündung der Brustdrüse.
Mastodynie
Schmerzen in der geschwollenen weiblichen Brust
Melanom
Gut- und bösartige Geschwulstbildungen der Haut und Schleimhäute, ausgehend von pigmentbildenden Zellen (Melanozyten).
Menopause
bezeichnet bei der Frau das physiologische Aufhören der Menstruation, das Ende der Fruchtbarkeit (= Wechseljahre)
Metabolisierung
„Verstoffwechselung“
Metastase
Absiedlung eines bösartigen Tumors, Tochtergeschwulst.
Methylende
Teil eines Biomoleküls, der mit einer CH3-Gruppe endet.
Micelle, Mizelle
Eine kugelförmige Zusammenlagerung von Fettsäuren (z.B. im Wasser ist der fett-liebender Teil innen, wasser-liebender Teil außen).
Migräne
Anfallartige starke Kopfschmerzen mit Übelkeit und Sehstörungen.
Miktion
natürliche Harnentleerung aus der Blase
Milchschorf
krustenartiger Hautausschlag am Kopf. Der Ausschlag erinnert an "im Topf angebrannter Milch", daher der Name.
Mitochondrien
Wichtiges Kompartiment höher entwickelter Zellen (Euzyten), in dem Energie und Reduktionskraft erzeugt wird, wichtige Reaktionen z. B. der Zitratzyklus und die Atmungskette (ATP-Synthese).
Mitochondrien verfügen über eigene DNA, Replikations- und Transkriptionsenzyme sowie Ribosomen.
Mitose
Zellteilung
Morbus Crohn
Chronisch entzündliche, meist in Schüben verlaufende Darmerkrankung.
Morbus Hodgkin
Bösartig verlaufende Krebserkrankung der lymphatischen Gewebe mit tumorartigen Wucherungen des reticuloendothelialen Systems und Granulombildung.
morphogenetisches Feld
eigentlich morphisches Feld, vom britischen Biologen Rupert Sheldrake geprägter Begriff für ein hypothetisches Feld,
das als „formbildende Verursachung“ für die Entwicklung von Strukturen sowohl in der Biologie, Physik, Chemie, aber auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll.
Multiple Sklerose
Eine organische Erkrankung des Rückenmarks und des Gehirns, verursacht durch Entzündungsherde.
Muskeldystrophie
Eine erblich bedingte Muskelerkrankung, die zu einem fortschreitenden Schwund des Muskelgewebes führt.
mutagen
Substanz, die Mutationen auslöst
Myogelosen
knotige oder wulstförmige Verhärtungen im Muskel
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Buchstabe n (19)
Nahrungsergänzungsmittel
Sehen häufig so aus wie Arzneimittel, gehören aber nach offizieller Definition zu den Lebensmitteln - eben weil sie nur die tägliche Nahrung ergänzen sollen.
Für Arzneimittel darf indikationsbezogen geworben werden, also zum Beispiel mit dem Satz "Schützt vor Osteoporose" - eine solche Aussage ist für Nahrungsergänzungsmittel verboten.
Nanopartikel
kleine Teilchen, Größenordnung 0,001-0,1-millionstel Meter (10-9 – 10-7m)
Narkotikum
Wirkstoff, der eine Narkose hervorruft; bei richtiger Dosierung wird die Funktion lebenswichtiger Zentren nicht beeinträchtigt.
Nekrose
Das Absterben von Zellen und Geweben.
neoplastische Erkrankung
Die Neubildung von Gewebe in Form einer bösartigen Geschwulst.
neoplastische Läsion
Schädigung durch Gewebeneubildung
Nephritis
Nierenentzündung
nephrotisches Syndrom
Eine Nierenerkrankung, bei der Plasmaproteine über den Urin verloren gehen.
Nervensystem
Es gibt das periphere Nervensystem (PNS), welches den Teil des Nervensystems, der außerhalb des Gehirns und Rückenmarks gelegen ist umfasst und das zentrale Nervensystem (ZNS), welches das Gehirn und Rückenmark beschreibt.
Neuralgie
starke Nervenschmerzen
Neuritis
Entzündung der Nerven
Neurodermitis
Eine zu den Ekzemen zählende, entzündliche, chronische Hautkrankheit, verursacht durch verschiedene Faktoren (u.a. Umveltfaktoren, vegetatives Nervensystem und einer erblichen, verminderten Produktion von Hautfett (y-Linolensäure)).
Synonyme: Atopische Dermatitis, Atopisches Ekzem, Endogenes Ekzem.
neurotisches Syndrom
an einer Neurose (emotionale Labilität, Schüchternheit) leidend
Neurotransmitter
Ein Botenstoff zwischen (Nerven-)Zellen, Signalsubstanzen der Neuronen, die notwendig sind, ein elektrisches Signal von einer Nervenzelle zur nächsten zu übertragen.
Wichtige Neurotransmitter sind Acetylcholin, Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin, Serotonin, Histamin, Glycin, GABA, Glutamat, Endorphine und andere Peptide.
Niereninsuffizienz
Bezeichnung für die akute oder chronische Abnahme der Nierenfunktion.
Non-Ulcer-Dyspepsie
Reizmagen
Nootropicum / Nootropika
ein auf den Gehirnstoffwechsel anregend wirkendes Pharmaka
NPSO
NPSO bedeutet "Neue punktuelle Schmerz- und Organtherapie". Sie ist von dem Neuraltherapeuten Siener entwickelt worden, der bei seinen Therapien entdeckt hat, dass entfernte Punkte wesentlich besser wirkten als Lokalpunkte.
Dies ist auch aus der chinesischen Akupunktur her bekannt. Siener hat sein MAPS (=Mikroakupunktur-System) in den Bereich des Unterschenkels und Fuß gelegt. Das Gesicht wird auf der Kniescheibe abgebildet und die Wirbelsäule zieht mit dem Schienbein zum Fuß. Dies ist ein relativ großer Bereich im Vergleich zu anderen MAPS wie etwa das Ohr, die Nase, Handkochen o.ä. Die wirksamen Punkte sind dabei nicht unbedingt die von der chinesischen Meridiantheorie her bekannten, sondern spezifische, unter der Therapie gefundene Punkte.
Nykturie
nächtlicher Harndrang
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Buchstabe o (12)
Ödem
Eine Schwellung durch Wassereinlagerung im Gewebe.
Oral
Aufnahme eines Arzneimittels über den Mund
Organisch (bio-organisch)
Bezeichnung für Lebensmittel, die ohne synthetische Chemikalien kultiviert und verarbeitet wurden. Arzneipflanzen, die aus Wildsammlungen stammen, zählen in diese Kategorie.
Osmotischer Druck
Er ist abhängig von der Konzentration an gelösten Stoffen in einer Zelle. Je höher die Konzentration ist, desto mehr Wasser strömt von außen durch Osmose in die Zelle.
Osteoblasten
Zellen, die für die Knochenbildung verantwortlich sind. Sie entwickeln sich aus undifferenzierten Zellen, lagern sich an den Knochen hautschichtartig an und bilden die Grundlage für neue Knochensubstanz.
Entartete Osteoblasten können Osteoblastome, eine Art Knochentumor verursachen.
Osteoklasten
Mehrkernige Zellen, die für den Knochenabbau verantwortlich sind.
Osteoporose
Verminderung der Knochensubstanz und -struktur und damit einhergehende Anfälligkeit für Knochenbrüche.
Östrogen
Weibliches Sexualhormon
OTC
“over the counter”: Bezeichnung für Arzneimittel, die ohne Rezept verkauft werden.
Otitis
Entzündung des Ohrs
Oxidationszahl
auch Oxidationsstufe: Ist formal ein Maß zur Angabe der Verhältnisse der Elektronendichten um ein Atom in einer chemischen Verbindung.
Oxytocica
Arzneimittel, die die Uterusmuskulatur zur Kontraktion anregen (Wehenmittel).
-
Buchstabe p (41)
Pancytopenie, Panzytopenie
Die gleichzeitige Verminderung der roten und weißen Blutkörperchen.
Pankreatitis
Entzündung der Bauspeicheldrüse
Papillom
Zottengeschwulst, ein gutartiger Tumor
Parästhesie
Sensibilitätsstörung der Nerven.
Diese kann sich als Kribbeln in den Fingern, als elektrisierende Missempfingung oder als schmerzhaft brennendes Gefühl äußern. Parästhesien können als Nebenfolgen von akuten Vergiftungen oder bei chronischen Krankheiten wie Zuckerkrankheit oder Alkoholsucht auftreten.
parasympathisches Nervensystem
Teil des vegetativen Nervensystems, das den Herzschlag verlangsamt, die Koronargefäße kontrahiert, die Drüsentätigkeit, glatte Muskulatur und Darmperistaltik stimuliert.
parenteral
Applikation eines Wirkstoffs unter Umgehung des Verdauungstrakts; intravenöse (i.v.), intramuskuläre (i.m.) oder subkutane Injektion (s.c.).
Parkinson
Eine neurologische Krankheit (Schüttellähmung) infolge der Degeneration der Substantia nigra und Verringerung der Dopaminkonzentration.
Zunächst kommt es zu Zittern, Bewegungssteifigkeit und verlangsamter Bewegung, später kann die Krankheit zu einer vollkommenen Bewegungslosigkeit führen.
pathogen
krankmachender Mikroorganismus
Peptid
Eine organisch-chemische Verbindung aus mehreren Aminosäuren.
Periodontitis
Wurzelhautentzündung der Zähne
Peripheres Nervensystem
Das PNS umfasst den Teil des Nervensystems, der außerhalb des Gehirns und Rückenmarks gelegen ist. Letztere bilden das zentrale Nervensystem (ZNS).
Peristaltik
Zirkulär einschnürende Kontraktion des Darms, die sich in Transportrichtung weiterbewegt.
Peroxy Radikale
Radikale der Struktur -OOR, die eine unerwünschte Kettenreaktion im biologischen Gewebe auslösen.
Pharmakodynamik
Teilgebiet der Pharmakologie, das sich mit der Frage beschäftigt, wie Arzneistoffe im Körper wirken, z.B. mit welchen Rezeptoren sie interagieren.
Pharmakognosie
Lehre der Arzneipflanzen, d.h. ihrer Identifikation, Zusammensetzung, Eigenschaften und Anwendung.
Pharmakokinetik
Teilgebiet der Pharmakologie, das sich mit der Frage beschäftigt, wie Arzneistoffe in den Körper aufgenommen, im Körper verteilt, metabolisiert und wieder aus dem Körper ausgeschieden werden. Ziel ist eine optimale Dosierung.
Pharmakologie
Lehre von der Wirkung fremder und körpereigener Stoffe im Körper, sowie die Anwendung von Arzneimitteln.
Pharmakopöe
Arzneibuch
Photosensibilisierung
Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut.
Phytochemie
Teilbereich der Biochemie, der sich mit der Isolierung, Untersuchung und Bestimmung von Pflanzeninhaltsstoffen befasst.
Phytopharmaka
Arzneimittel, die als arzneilich wirksame Stoffe Pflanzen, Pflanzenteile oder Pflanzenbestandteile in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand enthalten.
Der Begriff leitet sich aus den griechischen Worten "phyton" für Pflanze und "pharmakon" für Arzneimittel ab. In der Regel werden Phytopharmaka nicht zur Behandlung akut lebensbedrohlicher Zustände eingesetzt, sondern in der Therapie leichter bis mittelschwerer chronischer Erkrankungen.
Phytotherapie
Therapie mit pflanzlichen Arzneimitteln
Placebo
Scheinmedikament, ohne eigentliche spezifische Wirkung.
1. Verwendung in klinischen Studien um die Wirkung von Medikamenten zu überprüfen (eine Gruppe erhält das Medikament, die Kontrollgruppe ein Scheinmedikament (Placebo),
2. um dem subjektiven Bedürfnis eines Patienten nach medikamentöser Behandlung zu entsprechen.Plasma-Kreatinkinase
Intrazelluläres Enzym, das Energie für eine rasche Muskelkontraktion bereitstellt. Tritt es in das Blutplasma aus, ist dies ein Zeichen für eine Muskelkrankheit (Herzinfarkt, Muskelentzündung, Muskeldystrophie).
PMS
prämenstruelle Syndrom kann wenige Tage vor dem Regeleintritt auftreten und sich durch Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Stimmungswandel, Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, geschwollene Brüste (Mastodynie), Bauchschmerzen oder Beinödeme bemerkbar machen.
Polyphenol
aromatische Verbindung (= cyclische organische Verbindung mit einer bestimmen elektronischen Struktur), oft gesundheitsfördernd
Polysaccharid
Eine Kohlenstoffverbindung, die sich aus zwei oder mehr Zuckermolekülen aufbaut.
postnatale Depression
(auch Postpartale Depression) Depression nach der Entbindung: (postpartales Stimmungstief ca. 10 Tage danach, 3-5 Tage anhaltend; postpartale Depression im ersten oder zweiten Jahr nach der Geburt).
Ursache: z.B. Veränderung des Körpers, des körpereigenen Hormonhaushaltes, Erschöpfung etc.
Präeklampsie
Bluthochdruck in der Schwangerschaft (Schwangerschaftshypertonie) mit einer Proteinurie (Eiweiß im Urin) und Ödemen (Wassereinlagerungen). Er gilt als Vorstufe der Eklampsie, welche sich durch Krampfanfälle der Mutter äußert.
Als Schwangerschaftsrisiko muss die Präeklampsie so früh wie möglich erkannt werden.
Probiotika
Lebende Mikroorganismen, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben sollen. Sie sind in Milchprodukten enthalten und höher dosiert in probiotischen Arzneimitteln.
prophylaktisch
vorbeugende Maßnahme
Prostaglandine
Körpereigene Botenstoffe, die vielfältige Wirkungen in den Geweben ausüben. Sie stellen wichtige Gewebsmediatoren beim Entzündungsprozess dar.
Prostata
Vorsteherdrüse: Eine Drüse an der Basis der Harnröhre des Mannes. Das Drüsensekret stimuliert die Beweglichkeit der Spermien.
Prostatahyperplasie
Vergrößerung der Prostata, die zu Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsbeschwerden) führt.
Prostatitis
Die Entzündung der Prostata.
Proteinkinasen
Enzyme, die Proteine phosphorylieren; häufig ändert dies die Aktivität des Zielproteins oder es entsteht ein Signal welches über verschiedene Stufen läuft und schließlich den Stoffwechsel einer Zelle in definierter Art und Weise verändert;
Sie können auch an der Entstehung von Krebs beteiligt sein. Es gibt im Menschen etwa 500 Proteinkinasen, auch andere primitive Organismen (wie Hefe) haben Proteinkinasen.
Pruritus
Juckreiz
Psoriasis
Schuppenflechte: Eine vererbbare Hauterkrankung, die sich durch einen entzündlichen Vorgang mit starker Vermehrung von Hautzellen auszeichnet.
psychotrop
Wirkung auf psychische Funktionen, z.B. die Stimmung
Pyretika
Fieber erzeugende Mittel
Pyrrolizidinalkaloide
Untergruppe der Alkaloide, enthalten in Pflanzen bestimmter Familien. Toxisch wegen ihrer, vorallem in der Leber gebildeten, Abbauprodukte.
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Buchstabe r (11)
Radikale
Teile von Molekülen mit so genannten ungepaarten Elektronen. Sie sind sehr reaktiv, können Kettenreaktionen auslösen und im Gewebe oxidativen Stress verursachen.
Radikale entstehen im Körper durch Überlastung der Verbrennungsprozesse in Mitochondrien oder durch extreme äußere Einflüsse (extreme Hitze, Zigarettenrauch, UV-Strahlung, Röntgen-Strahlung etc.).
Radix
lat. für Wurzel, pharmazeutische Verwendung der Wurzel (Wurzeldroge)
Raynaud
Das Raynaud-Syndrom (Morbus Raynaud) ist eine Gefäßerkrankung, bei der Finger oder Zehen attackenweise nicht durchblutet werden. Sie werden blass, später blau und es können Schmerzen auftreten. Die Auslöser sind vielfältig (z.B. Schreck, Stress, Traumen, Vergiftungen oder eine angeborene Neigung zu Gefäßverengung). Leichte Formen sind harmlos, schwere können zum Absterben von Gewebe führen. Mehr zum Thema Gefäßerkrankungen
Relaxans
Wirkstoff zur Entspannung, z.B. Muskel- oder psychische Entspannung
Remacemid
Ein Medikament gegen die Huntington-Krankheit, zeigte aber in klinischen Studien keine Wirksamkeit.
Replikation
Verdopplung der DNA vor einer Zellteilung
Retinitis pigmentosa
(korrekt: Retinopathia pigmentosa) Vererbliche Augenerkrankung mit zunehmendem Verlust des Gesichtsfelds, Nachtblindheit und Blendungsempfinden sowie verschlechtere Lichtanpassung. Netzhautleiden mit Zerstörung der Netzhautzellen.
Es tritt häufig zusammen mit dem Grauen Star (Linsentrübung) auf.
Rezeptor
1. Sinneszellen, die Reize aufnehmen und an Nerven weitergeben; 2. spezifisch Strukturen auf zellulärer Ebene (in der Membran oder Protoplasma),
welche mit Liganden (Wirkstoffen, Hormonen oder Transmitter) reagieren, ein Signal übermitteln und eine Reaktion auslösen.
Rheumatismus
allgemeine, veraltete Bezeichnung für schmerzhafte Zustände des Muskel-Skelett-Systems
rheumatoide Arthritis
Eine entzündliche Erkrankung meist der Gelenke (aber auch anderer Organe), Ursache ungeklärt, Beteiligung von autoimmunologischen Prozessen wird diskutiert.
Rhinitis
Schnupfen, Entzündung der Nasenschleimhäute
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Buchstabe s (24)
Sedativum
Wirkstoff, der die Nerven beruhigt.
Serum
Blutflüssigkeit ohne Blutkörperchen und Fibrin, die durch Blutgerinnung gewonnen wird. (flüssiger, Eiweiß enthaltender, nicht mehr gerinnbarer Anteil des Blutplasmas)
Shigellose
Bakterienruhr, eine anzeigepflichtige Infektionskrankheit die durch Shigella-Bakterien verursacht wird und hauptsächlich den Dickdarm befällt.
Singulett-Sauerstoff
chemisch sehr reaktiver Sauerstoff
Skoliose
Seitenverbiegung der Wirbelsäule mit Drehung der Wirbel
Sodbrennen
Das Gefühl des Brennens in der Magengrube durch Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre.
Sole
Salzlösung
spasmolytisch
krampflösend
Spasmus (Spasmen)
unwillkürliche Verkrampfung von Muskeln
Sprue
mit Durchfällen verbundene Krankheiten: 1. einheimische Sprue: Überempindlichkeit gegenüber dem in Weizenmehl und anderen Getreidesorten vorkommende Kleberprotein Gluten (glutensensitive Enteropathie). Bei Kindern wird diese Erkrankung Zöliakie genann
2. tropische Sprue: voluminöse Stühle, Durchfälle mit Aufnahmestörung (Malabsorption) und Mangelerkranungen (Vitamine, Elektrolyte, Protein etc.). Die Ursache ist vermutlich eine Infektion.
Statine
Sie hemmen die Synthese von Cholesterin und wirken senkend auf den Cholesterinspiegel.
Steroide
Klasse von Naturstoffen: Jede sichtbare Schwellung (“Geschwulst”) von Körpergeweben; im engeren Sinne
Stomachikum
Magenmittel, das Appetit und Verdauung anregt.
Striatum
Teil der Basalganglien (= Kerne im Gehirn, wichtig für die Modulation von Bewegungen) im Großhirn
Styptika
1. Wirkstoffe, die lokale Blutungen stillen, 2. gegen Durchfall wirksame Medikamente
subkutan
unter der/unter die Haut
Sucht
Der Begriff Sucht wird heute nur noch im Altag gebraucht für eine krankhafte Abhängikeit. Offiziell ist er nach 1969 durch vier definierte Gebrauchsklassen ersetzt worden mit denen die Abhängikeit eines Kranken beschrieben wird.
- Unerlaubter Gebrauch ist ein von der Gesellschaft nicht tolerierter Gebrauch.
- Gefährlicher Gebrauch ist ein Gebrauch mit wahrscheinlich schädlichen Folgen für den Konsumenten.
- Dysfunktionaler Gebrauch liegt vor, wenn psychischen oder sozialen Anforderungen nicht mehr gerecht geworden werden kann.
- Schädlicher Gebrauch hat bereits schädliche Folgen (Zellschäden, psychische Störung) hervorgerufen.
Supplementierung
Ergänzung
Suspension
Eine fein verteilte kleine Feststoffteilchen in einer Lösung.
Sympathisches Nervensystem
Teil des vegetativen Nervensystems, das lebenswichtige Funktionen steuert und kaum willentlich beeinflussbar ist. Allgemein bewirkt es eine Leistungssteigerung wie eine Beschleunigung des Herzschlags
, eine Kontraktion der Gefäße, eine Erhöhung des Blutdrucks, eine Steigerung von Spannung und Stoffwechsels in der Skelettmuskulatur etc.
Synapse
Neuronen sind mit anderen Neuronen oder Zielorganen durch Fortsätze (Axone, Dendriten) an den Synapsen verbunden.
Hier wird der elektrische Impuls (Aktionspotential) übertragen, indem kurzfristig in ein chemisches (Neurotransmitter) oder elektrisches Signal umgewandelt wird. Die Wirkung kann erregend oder dämpfend sein.
synaptischer Spalt
Die Verbindung (= Spalt) zwischen Nervenzellen oder einer Nervenzelle und dem Zielorgan, Raum in den der Neurotransmitter ausgeschüttet wird.
synergistisch
Zusammenwirken von Stoffen im Sinne von „sich gegenseitig fördernd“.
Synovialflüssigkeit
Synovia („Gelenkschmiere“): Eine dickflüssige (visköse), fadenziehende, klare Schmiere in echten Gelenken; sie wird von der Innenschicht der Gelenkkapsel abgesondert und bildet eine Gleitfilm auf den Gelenkflächen;
Neben der der Schmierung sorgt sie für eine Stoßdämpfung und die Ernährung des Gelenkknorpels; Synovia kommt auch in Gleiteinrichtungen wie Sehnen, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln vor.
-
Buchstabe t (21)
Tachykardie
Herzrhythmusstörung, oft anfallsweise Pulsbeschleunigung auf ca. 130-220 regelmäßige Schläge pro Minute, ohne dass ein vermehrter Bedarf an Herzpumpkraft besteht.
TCM
traditionelle chinesische Medizin: altes Therapiesystem, auch heute noch aktuell und beliebt.
teratogen
Wirkstoff, der zu Missbildungen führt
test
therapeutische Breite
Als therapeutische Breite eines Arzneimittels bezeichnet man das Verhältnis seiner therapeutischen zu seiner toxischen Dosis. Ein Arzneimittel ist umso gefährlicher, je kleiner die therapeutische Breite ist.
Thrombin
Eines der Proteine, die für die Blutgerinnung zuständig sind.
Thrombose
Verstopfen eines (Blut-)Gefäßes durch ein Blutgerinnsel in der Blutbahn
Thromboxane
Fördern die Blutgerinnung, das Zusammenziehen von Bronchien und Blutgefäßen und die Wundheilung. Im Übermaß können sie zu Arteriosklerose, Bluthochdruck und Thrombosen beitragen.
Thrombozytenaggregation
Aggregation von Blutplättchen (Thrombozyten) bei einer Gerinnungsreaktion. Dient dem Wundverschluß, im pathologischen Sinn Ausbildung von einer Thrombose.
Tinktur
Ein flüssiger mit Alkohol (Ethanol) hergestellter Auszug aus Arzneipflanzen (Drogen).
Tinnitus
Ohrensausen
Tonikum
Stärkungsmittel
topische Anwendung
äußerliche/örtliche/lokale Anwendung
Toxikologie
Die Wissenschaft der Gifte und deren Wirkungen auf Mensch und Tier.
Transkriptionsfaktor
Ein Protein, das die Synthese eines anderen Proteins auf DNA-Ebene reguliert.
Transportproteine
(auch Carrier) transportieren Stoffe in und aus der Zelle; passiv oder unter Energieverbrauch
Triglycerid
(seltener: Triglyzerid) Neutralfett: Glycerin mit drei veresterten Fettsäuren.
Triglyceridspiegel
Höhe des Triglyceridsgehalts im Blut. Neben HDL- und LDL-Cholesterin sind Triglyceride eine Fettart im Blut; Risikofaktoren für eine zu hohen Triglyceridspiegel (> 200 mg/dl ) sind Alkohol, Diabetes und Fettsucht.
Tuberkulose
bakterielle Infektion der Lunge und anderer Organe mit Mycobacterium tuberculosis ; häufig chronisch und ohne Antibiotikabehandlung meist tödlich.
Tumor
im weiteren Sinne: Jede sichtbare Schwellung (“Geschwulst”) von Körpergeweben; im engeren Sinne gewebliche Neubildung durch enthemmtes Wachstum. Kann gut- oder bösartig sein.
Tumor-Spontanremissionen
Rückgang einer fortgeschrittenen Krebserkrankung ohne äußeres medizinisches Zutun.
Die Ursachen dafür sind unbekannt, es werden psychische Vorgänge (mit Auswirkungen auf Abwehrkräfte u.a.), Immunvorgänge (Körperabwehr), Apoptose (spontaner Zelltod) u.a. diskutiert.
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Buchstabe u (3)
Ulkus
Ein Geschwür auf Haut oder Schleimhaut.
Umesterung
Austausch eines Substanzteils (eines Alkohols in einem Ester)
ungesättigte Fettsäure
Eine geradkettige (= unverzweigte) Carbonsäure mit einer oder mehreren Mehrfachbindungen.
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Buchstabe v (8)
Vasodilatatoren
Wirkstoffe, die Blutgefäße weiterstellen. Dabei sinkt der Blutdruck.
Vasokonstriktoren
Wirkstoffe, die Blutgefäße engstellen. blutdrucksteigernd
Vegetative Symptome
Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe im Magen und Darm, Schwindel, Herzbeschwerden etc., ausgelöst vom vegetativen Nervensystem, normalerweise nicht durch den Willen beeinflussbar.
Vermifugum
wurmtreibendes Mittel (Anthelminthikum)
Verschreibungspflicht
Arzneimittel, die einer höheren Sicherungsstufe zugehören sind verschreibungspflichtig und dürfen vom Apotheker nur gegen Rezept abgegeben werden.
Medikamente, die einer ärztlichen Überwachung und Anweisung bedürfen, ferner Wirkstoffen mit noch nicht hinreichend bekannten Wirkungen und Nebenwirkungen.
Vertigo
Schwindel
Virostatika
Wirkstoffe, die die Vermehrung von Viren hemmen.
Virus
Infektiöses Makromolekülkomplex, das seine Erbinformation in Form von DNA oder RNA enthält. Viren benötigen Zellen (Wirtszellen) zur Vervielfältigung ihrer Erbsubstanz.
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Buchstabe w (1)
Weißschwielenkrankheit
Leukoplakie: eine Krankheit der Mundschleimhaut, die durch langandauernde mechanische oder chemische Reizung auftritt. Die Schleimhaut zeigt an diesen Stellen einen weißen Belag, der nicht durch Wischen entfernt werden kann.
Die Weißschwielenkrankheit kann in einen Hauttumor übergehen und sollte daher regelmäßig kontrolliert werden. Ursachen können Alkohol, Rauchen oder immerwährendes Kauen auf der Backenhaut etc. sein.
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Buchstabe z (4)
ZNS
zentrales Nervensystem: Gehirn und Rückenmark
Zöliakie
Glutenunverträglichkeit bei Kindern (vgl. Sprue). Eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen das in vielen Getreidesorten vorkommende Kleberprotein Gluten.
Essen die Betroffenen Nahrung, die Gluten enthält, wird ihr Dünndarm angegriffen, wodurch weniger Nährstoffe aufgenommen werden können. Symptome sind Gewichtsverlust, Durchfall, Haarausfall, Erbrechen. Zöliakie erhöht unter anderem die Gefahr von Darmkrebs, Diabetes und senkt die Fruchtbarkeit. Die Krankheit ist genetisch veranlagt, bricht aber nicht immer aus.
Zuckerkrankheit
Eine Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Diese führen zu Folgeerkrankungen an Augen, Nieren, Nervensystem, Herz, Gehirn und Gefäßen.
Zytostatikum
Ein chemisches Arzneimittel (Krebsmittel), das zur Behandlung von Tumoren verwendet wird. Es hemmt die Zellvermehrung.
