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Das Leben und Schaffen des Dr. Edward Bach

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Bachblütentherapie - hier erfahren Sie mehr über den Arzt, der sie entwickelte.

Von: Elke Kilzer

Sicher haben schon viele von Ihnen Bachblüten eingenommen oder darüber gehört. Bachblüten heißen aber nicht etwa so, weil sie an einem Bach wachsen. Vielmehr ist die Bachblüten-Therapie das Lebenswerk von Herrn Dr. Edward Bach. In 2 Teilen möchte ich Ihnen die Geschichte der Bachblüten etwas näher bringen.

Dr. Edward Bach wurde als ältestes von 3 Kindern 1886 in der nähe von Birmingham/England geboren. Seine Eltern besaßen eine Messinggießerei. Schon als Kind, obwohl recht zart und schwach, entwickelte er ein besonderes Interesse an seinen Mitmenschen und an der Natur. Schon sehr früh, als 17-18jähriger Lehrling in der väterlichen Messinggießerei beobachtete er sehr feinfühlig seine Kollegen, ihre körperlichen Leiden und die daraus resultierenden seelischen Konflikte. Die meisten konnten sich ärztliche Hilfe nicht leisten, und darüber hinaus beachteten die Ärzte nach Meinung von Bach den Menschen nicht genug. Hier Hilfe und bessere Wege zu finden, war Auslöser für sein gesamtes späteres Schaffen.

Er studierte also Medizin und arbeitete als Arzt schon sehr früh in der Forschung. Er entwickelte Impfstoffe aus verschiedenen Bakterienstämmen aus dem Darm von chronisch Kranken. Nach dem Überstehen einer eigenen sehr schweren Krankheit arbeitete Bach im London Homöeopathic Hospital und machte Bekanntschaft mit der klassischen Homöopathie und den Werken von Samuel Hahnemann (1755 – 1843).

Bach erarbeitete immer mehr die Gemütssymptome der Patienten und erkannte Zusammenhänge zwischen bestimmten Persönlichkeitstypen und Reaktionsmustern. Er nahm wahr, dass die Krankheiten häufig in der äußeren Form gleich waren – Husten, Durchfall, Rheuma - die Patienten aber sehr unterschiedlich darauf reagierten: der eine wurde ungeduldig und ungehalten, der andere apathisch und ein dritter gab sich völlig auf und hatte keine Hoffnung mehr. Immer mehr bekam er die Überzeugung, dass nicht die Krankheit behandelt werden müsste, sondern der Mensch. Aus seiner tiefen religiösen Überzeugung, dass jeder Mensch mit einem göttlichen Plan auf diese Welt gekommen ist, postulierte er nun, dass Krankheit der Versuch des Körpers sei, den Menschen wieder zu seinem Lebensplan zurückzubringen und wieder Anschluss an die innere Führung zu bekommen. Er suchte nun nach Methoden: “in denen die Natur selbst die Rolle als Arzt übernimmt.“

Er gibt seine Londoner Praxis und sein Labor auf und widmet sein Leben und Schaffen der Suche nach spezifischen heilenden Pflanzen.