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Die Einteilung der Bachblüten: Welche Gruppen gibt es?

© wikipedia/Tigerente

In der Bachblüten-Therapie geht es um die geistige Energie der Pflanzen.

Von: Elke Kilzer

Die Pflanzen des Dr. E. Bach wirken nicht mit ihren pharmakologischen Inhaltsstoffen wie z.B. Schleimstoffe, Alkaloide, Sesquiterpene etc., in der Bachblüten-Therapie geht es um die geistige Energie der Pflanzen.

Auch der Volksmund spricht von der „stolzen Rose“, dem bescheidenen „Veilchen“ und kennt die Urkraft, die von großen alten Bäumen ausgeht.

Dr. Bach verbrachte nahezu 6 Jahre seines Lebens damit, 38 Pflanzen für die aus seiner Sicht archetypischen Seelenzustände der Menschen zu finden. Diesen Blüten schrieb er die Fähigkeit zu, unseren aus dem Takt geratenen Seelenakkord zu harmonisieren. Er fand zunächst 12 Blüten, die er die „Zwölf Heiler“ nannte, später kamen „Vier Helfer“, noch weitere „Sieben Helfer“ dazu. Zum Ende seines Lebens fand er nochmals 19 weitere archetypische Seelenzustände und entsprechende Blüten.

Er teilte die nun insgesamt 38 Pflanzenessenzen in sieben Gruppen ein:

Gruppe 1
Gruppe 1 für alle die, die sich mit Ängsten und Ängstlichkeit plagen. Hier finden sich die Blüten von 5 Pflanzen. Sie unterscheiden sich sowohl vom Thema als auch von der Qualität. Seien es diffuse Ängstlichkeit, oder die konkrete Angst vor Dingen oder bestimmten Situationen. Oder die Panik, die Angst die Kontrolle zu verlieren.

Gruppe 2
In der Gruppe 2 finden sich Pflanzen, die all denen helfen, die mit Unsicherheit zu kämpfen haben. 6 Pflanzen geben Mut und stärken unsere Seele.

Gruppe 3
Die Gruppe 3 hilft Menschen, die ein ungenügendes Interesse an der Gegenwart haben. Es können sehr unterschiedliche Gründe dafür bestehen, nicht im Hier und Jetzt zu leben. Sei es eine zu starke Verankerung in der Vergangenheit oder die Neigung sich der Tagträumerei hinzugeben. Bach fand insgesamt 7 archetypische Seelenzustände dieser Art und entsprechende Pflanzen.

Gruppe 4
Die Gruppe 4 ist für alle die unter Einsamkeit leiden. 3 Pflanzen bzw. deren Blüten helfen hier, die Brücke zu anderen Menschen zu schlagen.

Gruppe 5
Die Gruppe 5 beinhaltet die Neigung gegen Einflüsse und Ideen überempfindlich zu sein. Wie schwer fällt es oftmals „Nein zu sagen“. Oder die Auswahl zwischen all den Möglichkeiten und Ideen, die man so hat. 4 unterschiedliche Blüten sind in dieser Gruppe hilfreich.

Gruppe 6
Gruppe 6 gehört den Mutlosen und Verzweifelten. 8 Pflanzen bringen hier Licht ins Dunkel und können Trost spenden.

Gruppe 7
In der 7. und letzten Gruppe sind Pflanzen für all diejenigen unter uns, die sich zu oft übergroße Sorgen um das Wohl anderer machen.6 Pflanzen, die mit ihrem Energiepotential übergroße Fürsorge drosseln mögen.

Dieses ist die klassische Klassifizierung, die Dr. E Bach formuliert hat. Ob hilfreich oder eher einengend, muss letztlich jede/r Therapeut/in für sich entscheiden.

Thema beim nächsten Blog: Wie kommt das Pflanzenenergiepotential in die Stockbottles?