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Die Sonne – Energiespender für Mensch und Pflanze

© stock.xchng

Sonnenlicht gegen Winterdepressionen

Depressive Verstimmungen in den dunklen Monaten sind Zeugen der Wichtigkeit des Sonnenlichts für den Menschen.

Von: Hedwig Streifeneder

Im Winter leiden viele unter mangelndem Sonnenlicht

Gerade wenn es wieder so viel schneit wie jetzt, ist es wichtig, Sonne zu ‚tanken’, wann immer es geht. Denn zur ‚dunklen Jahreszeit’ kommt das Licht nicht automatisch bei jeder Gelegenheit auf die Haut! Da erhält man sich seine gute Laune durch den Winterspaziergang oder die Schlittenfahrt oder man holt sich ‚die Sonne’ ins Wohnzimmer.

Expertenschätzungen zufolge leiden knapp ein Prozent der Bundesbürger an schweren Winterdepressionen, fünf bis sieben Prozent kämpfen zwischen Oktober und April mit leichten Formen der Depression.

Das Farbspektrum des natürlichen Tageslichts

Die Rede ist von ‚Saisonal abhängigen Depressionen’ – SAD.

In Kliniken setzen die Ärzte ihre SAD-Patienten zur Therapie täglich morgens für ca. 2 Stunden vor weißes Kunstlicht – meist kann dies schon nach 2 Wochen wieder abgesetzt werden.

Im trauten Heim können Sie sich mit anderen Mitteln helfen:

Im Fachhandel sind Vollspektrum-Leuchtmittel erhältlich, mit denen Sie Ihre Wohn- und Arbeitsräume ausstatten können. Hauptaugenmerk bei der Wahl der Lampe ist, dass das volle Farbspektrum des natürlichen Tageslichts weitestgehend wiedergegeben wird – und dies auch noch in ähnlicher Stärke!

Eine andere Möglichkeit, sich Lichttherapie zu gönnen, ist eine direkte Farblichttherapie. Hierbei wird jeweils eine bestimmte einzelne Farbe mit ihrer Schwingung zur Therapie verwendet. Der Schweizer Prof. Max Lüscher entwickelte den klinischen Lüscher-Farbtest, der deutsche Heilpraktiker Peter Mandel setzt die gewählte Farbe punktuell zur Bestrahlung ein.

Zuordnung: Farbe – Denktyp, nach Max Lüscher:

  • Blau – Zufriedenheit ... Zusammengehörigkeitsgefühl, innere Verbundenheit zu einem Partner.
  • Grün – Selbstachtung ... Innere Steuerung, Willens- und Genussfähigkeit, ‚wie ich sein will’.
  • Rot – Selbstvertrauen ... Aktivität, Antrieb, Reaktion auf Herausforderungen.
  • Gelb – Entfaltung ... Erwartungshaltung, Einstellung zu Entwicklungen, neuen Begegnungen.

Aus den Erfolgen mit Farblichttherapien kann geschlossen werden, dass die Sonnenkraft mit ihrer ganzen Farbpalette, die sich uns als gleißendes Weiß zeigt, ein echtes Universalheilmittel für Körper, Geist und Seele ist.

Dieses Universalmittel können wir uns nicht nur von außen zu Gemüte führen, sondern auch im ‚Innenleben’ genießen. Denn auch unsere Nahrung wächst – normalerweise jedenfalls – mit der Kraft des Sonnenlichts heran. Und das können wir außer bei der bunten Obst- und Gemüsevielfalt auch bei der Auswahl unserer Kräuter beachten. Mit diesem Wissen hat schon Maria Treben aus Saaz im Egerland vielen Patienten und Interessierten geholfen, sowie aktuell Eva Aschenbrenner, die die ‚sanfte Apotheke am Wegesrand’ in ihren Vorträgen vermittelt.

So richtig bewusst wurde mir dies mit einem Bild auf der Webseite der Firma Soluna:

Unter dem Stichwort ‚Heilpflanzen’ finden Sie dort eine Abbildung des Besenginsters, die äußerst eindrucksvoll bei ein und derselben Pflanze den Unterschied zwischen den Blättern der Großhandelsware und signaturreichem, also sonnenlichtgetränktem, Ertrag zeigt!

Sollten Sie nichts von diesen Ideen wirklich für sich umsetzen können, dann: Seien Sie kreativ! Nehmen Sie ein farblich ‚stimmiges’ Tuch, das Sie an die Wand hängen. Oder Sie kleiden sich bewusst in ‚Ihrer’ Farbe, z.B. wenn Sie einen wichtigen Termin vor sich haben. Oder: Sie drucken sich ein DINA4-Blatt in Ihrer aktuell benötigten/bevorzugten Farbe aus und kleben es sich in Ihr Blickfeld!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen farbenfrohen Winterausklang.

Mit freundlichen Grüßen,

Hedwig Streifeneder