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Eigenblut-Therapie

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Bei dieser Therapie wird dem Patienten Blut entnommen und nach einer Behandlung wieder dem Blutkreislauf zugeführt. Es gibt unterschiedliche Anwendungen der Eigenblut-Therapie.

Von: Dr. Kurt Wagner

Bei dieser Therapie wird dem Patienten Blut entnommen und nach einer Behandlung wieder dem Blutkreislauf zugeführt. Es gibt unterschiedliche Anwendungen der Eigenblut-Therapie.

Die einfachste und auch bei Kindern gut anwendbare Eigenbluttherapie ist die Herstellung einer Eigenblut-Nosode. Hierbei wird nur 1 x Blut abgenommen und in ein Speziallabor geschickt. Dort werden aus diesem Blut homöopathische Tropfen, in der Regel mit Potenzen von D6 bis D30, hergestellt. Diese können dann zuhause oral eingenommen werden.

Diese Eigenmaterial-Nosoden können auch mit Urin und Darmbakterien hergestellt werden.

Vorteil dieser Eigenmaterial-Nosoden ist, dass diese Tropfen sehr individuell auf das Immunsystem des Patienten wirken.

Eine weitere Anwendung mit Eigenblut ist die „kleine Eigenbluttherapie“. Hier wird dem Patienten einige Tropfen bis einige Milliliter Blut entnommen, welches mit homöopathischen Ampullen vermischt wird. Diese Mischung wird sofort intramuskulär verabreicht.

Auch hier erreichen wir eine individuelle Immunstimmulation, da der Körper sich nun mit seinem eigenen Blut (Abwehrzellen, toxische Belastung, virale Belastung etc.) auseinander setzen muss und es werden entsprechende Immunreaktionen und das Immunsystem stärkende Reaktionen erfolgen.

Die sogenannte „große Eigenbluttherapie“ früher auch „Blutwäsche“ genannt ist eine Therapie, bei der zusätzlich noch medizinisch reiner Sauerstoff in den Blutkreislauf gebracht wird.

Außerdem wird hierbei noch mit UV-Licht gearbeitet, welches bei einer Wellenlänge von 253,7 nm den zugeführten Sauerstoff in einen Aktivsauerstoff umwandelt, der besonders reaktionsfähig ist.

Man nennt diese Therapie HOT = hämatogene Oxidationstherapie.

Diese Therapie wird bei sehr vielen Krankheiten als Basistherapie eingesetzt, da hierbei jede Körperzelle und jedes Organ positiv auf die vermehrte Sauerstoffzufuhr reagiert. Der Zellstoffwechsel, die Zellatmung, die Zellentschlackung werden angeregt und die Zelle und das Organ kann regenerieren.

Am Bekanntesten ist die HOT durch die Anwendung bei Durchblutungsstörungen geworden. Das können Durchblutungsstörungen in den Beinen, am Herzen oder im Hirn sein. Also auch hier eine hervorragende Prophylaxe für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Die Ozontherapie ist eine weitere Variante der Eigenblut-Therapien. Hier wird auch Blut entnommen, welches dann mit einer genau definierten Menge 3-wertigen Sauerstoffes (Ozon) angereichert wird. Dieses angereicherte Blut wird daraufhin wieder in den Blutkreislauf infundiert. Dort wirkt es wie bei der HOT beschrieben positiv auf jede einzelne Körperzelle.

Ihr

Dr. med. Kurt Wagner