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Eigenbluttherapie: Hilfreich für Allergiker

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Eigenblut-Nosode

Um das körpereigene Immunsystem zu trainieren, wird aus dem eigenen Blut eine Eigenblut-Nosode hergestellt.

Von: Martina R. Wagner

Mit dem Frühling beginnt auch die Allergie-Saison

Nach den Frühblühern wie Erle, Hasel, Weide folgt im April die Blüte der Birke. Im Mai und Juni kommt die Blüte der Gräser hinzu und im Herbst die Kräuter, aber auch Schimmelpilze. Sie alle können Heuschnupfen oder Allergien auslösen.

Besonders die Zeit des Pollenflus macht Allergikern das Leben schwer

Viele Menschen leiden in dieser Zeit an einer Überreaktion ihres Immunsystems und dieses wehrt sich heftig gegen die Pollen auf den Schleimhäuten und in den Bronchien.

Es laufen bei Pollenkontakt Immunreaktionen im Körper ab, sogenannte Mastzellen produzieren vermehrt Histamin, die Augen fangen an zu brennen und zu tränen, die Nasenschleimhäute schwellen an und produzieren vermehrt Schleim, um sich vor den Eindringlingen „Pollen“ zu wehren und zu schützen.

Diese Reaktionen des Immunsystems laufen im Gewebe und im Blut ab. Das macht man sich bei der Eigenbluttherapie zunutze, indem man die Immunreaktion im Blut zum „Immuntraining“ nutzt.

„Immuntraining“ – So funktioniert's

Um das körpereigene Immunsystem zu trainieren, wird aus dem eigenen Blut eine Eigenblut-Nosode hergestellt.

Dazu wird Vollblut mit einer flüssigen Trägerlösung vermischt und das Blut lysiert in dieser Lösung. Es werden aus dieser Ausgangslösung nun verschiedene Verdünnungen hergestellt – in der Homöopathie nennt man das Potenzieren – indem in ein weiteres Fläschchen mit Trägerlösung 15 Tropfen der Ausgangslösung getropft werden, nach kräftigem verschütteln werden von dieser Lösung wieder 15 Tropfen in ein weiteres Fläschchen mit Trägerlösung gegeben, dieses wird wieder kräftig verschüttelt (potenziert).

Dieser Vorgang wird dann insgesamt 9 x wiederholt. Im 10. Fläschchen hat man nun die höchste Potenz bzw. die größte Verdünnung.

Diese Verdünnungsreihe (Potenzreihe) wird von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker hergestellt.

Der Patient bekommt dann die fertigen Eigenbluttropfen mit nach Hause.

Bei Kindern kann man dafür einige Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen entnehmen und daraus die Eigenblut-Therapietropfen herstellen.

Mit der täglichen oralen Einnahme wird dieses potenzierte Eigenblut über die Mundschleimhaut aufgenommen und der Organismus hat nun die Chance mit einer angemessenen Immunreaktion zu antworten.

Diese Potenz wird solange eingenommen wie der Organismus darauf positiv reagiert.

Dann wird die nächste niedrigere Potenz eingenommen u.s.w.

Diese Eigenblut-Nosoden können auch erfolgreich bei allen anderen allergischen Erkrankungen wie z.B. Neurodermitis eingenommen werden.

Diese Art des „Immuntrainings“ ist kostengünstig und man muss nur einmal die Vene punktieren bzw. ein paar Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen entnehmen.

Das ist vor allem bei Kindern ein großer Vorteil.

Ihr Heilpraktikerin,

Martina R. Wagner