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Herbstzeit für eine kleine Bestandsaufnahme nutzen

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Gesund durch den Herbst

Wenn die Tage wieder kürzer werden, kann dies die Stimmung drücken. Es kann aber auch eine Chance sein, sich bewusst darüber zu werden, was einem gut tut.

Von: Elke Kilzer

Der Herbst ist da

Die Blätter fallen, die allerletzten warmen Tage gehen zu Ende, die Abende werden kühler, die Nächte kalt: Es ist Herbst. Unser Leben findet wieder vermehrt drinnen statt, wir ziehen uns etwas zurück und manch einen ereilt eine gedrückte Stimmung.

Die chinesische 5-Elemente-Lehre

Die chinesische 5-Elemente-Lehre ordnet den Herbst dem Element Metall zu. Die Emotion im Metallelement ist die Traurigkeit. Ferner steht Metall für weinen. Metall ist ein Yin-Element, Yin steht u.a. für kühl und dunkel. Das Element Metall steht aber auch für Rückzug und Überdenken, was gehört zu mir und was nicht.

Vielleicht sollten wir diese ruhige Jahreszeit auch für eine kleine Bestandsaufnahme nutzen: was tut mir gut, was schadet mir, wer füllt meine Batterie auf, wer ist eher ein Energieräuber? Es geht dabei auch um Grenzen, wo bin ich und wo ist der andere.

Ernährung der Jahreszeit anpasen

Unsere Organsysteme im Metallelement sind Lunge/Dünndarm und Nase. Um dem typischen Herbsthusten zu entkommen, sollten wir jetzt unsere Ernährung anpassen. Das heißt: weniger Rohkost und kühlende Molkereiprodukte, sondern wieder vermehrt gegarte und wärmende Speisen essen. Gut sind jetzt die süßen Herbstgemüse wie z.B. Kürbis, Rüben, Petersilienwurzel, Pastinaken. Diese sollten leicht gedünstet zubereitet werden. Birnen und Apfelkompotte befeuchten, sodass die Schleimhäute nicht so schnell austrocknen und widerstandsfähiger werden. Aber auch der sauere Geschmack vom Sauerkraut und anderen milchsauervergorenen Gemüsen tut uns jetzt gut. Das im Sommer erfrischende Weizenbier kühlt uns im Herbst zu sehr aus. Jetzt sind wärmende Tees angesagt. Oder z.B. Holundersaft mit warmen Wasser gemischt.

So kommen wir gestärkt durch die 3. Jahreszeit.

Vielleicht dürfen wir auch Parallelen zu der Wandelzeit Wechseljahre sehen. Geht es hier nicht auch um Abgrenzung, Nachdenken und für mich sorgen?