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Kunststoffverpackungen machen unfruchtbar

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Verpackungen: Gefahr für Mensch und Natur

Gerade die Kunststoffverpackungen von Lebensmitteln sind ein großes Problem unserer Gesellschaft: Sie sind nicht nur für Unmengen an Müll verantwortlich, sondern beeinträchtigen auch den Hormonhaushalt des Menschen.

Von: Dr. rer. nat. Ernst Grondal

Unerfüllter Kinderwunsch

Der Kinderwunsch junger Paare wird oft auf eine harte Probe gestellt.

Da sich in vielen Fällen partout kein Nachwuchs einstellen will, nehmen viele Paare die Mühe in Kauf und gehen zu spezialisierten Zentren, die alle Kunstgriffe, eine künstlichen Schwangerschaft einzuleiten, kennen. Das kostet meist neben viel Zeit und Mühen auch noch viel Geld, denn die Krankenkassen zahlen nur in einzelnen Fällen und auch nur für einige Versuche.

Chemikalien in Verpackungen können den Hormonhaushalt beeinflussen

Dass die Zahl an unfruchtbaren Männern und Frauen steigt, haben wir auch unserer Bequemlichkeit zu verdanken, denn die Produkte der Verpackungsindustrie sind nicht so ungefährlich, wie sie uns versprechen. Fast alle Kunststoffprodukte enthalten noch unpolymerisierte Substanzen, die mit der Zeit aus dem Plastik heraus diffundieren und in unsere Lebensmittel gelangen. Und je länger die Produkte in den Verpackungen verweilen, desto mehr an Giftstoffen gelangt in die Lebensmittel. Dabei zeigen sich keine Vergiftungserscheinungen, selbst wenn man die komplette Verpackung verspeist. Aber die Langzeitwirkungen können doch für einzelne Paare gravierende Auswirkungen haben.

Die Übeltäter finden wir unter den Weichmachern (Phthalate) und den perfluorierten Chemikalien (PFC) in den Verpackungen. In den USA wurden Frauen auf den Gehalt an PFC getestet, die sich in der nächsten Zeit ein Kind wünschten. Dabei stellte man fest, dass die Zeit bis zur Schwangerschaft von der Konzentration an PFC im Körper abhängt. PFC scheint also direkt oder indirekt in den Hormonhaushalt einzugreifen.

Ähnliche Ergebnisse zeigten sich bei den Weichmachern. Diese lagern sich im Fettgewebe ein und führen zusätzlich noch zu einer Erhöhung der Fettmasse. Tierversuche haben gezeigt, dass die Testosteronproduktion herabgesetzt wird: Die Hoden verkleinern sich, es werden weniger Spermien gebildet.

Dass auch das Trinkwasser mit seinem Chemiecocktail aus Medikamenten und Hormonen seinen Teil dazu steuert sei nur am Rande erwähnt. Alles in allem wundert es nicht, wenn wir auf dem Weg in die kinderlose Gesellschaft sind. Und auf diesem Weg werden uns auch die Nationen folgen, die jetzt noch eine hohe Geburtenrate haben.