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Bachblütentherapie

Bachblüten gegen seelische Gleichgewichtsstörungen

Die Essenzen, insgesamt 39, enthalten die Schwingungen von Blüten.

Von: PhytoDoc-Redaktion

Die Kraft der Blüten

Die Bachblüten gehen auf den englischen Arzt Edward Bach (1886-1936) zurück. Seinen Beobachtungen in seiner ärztlichen Praxis nach führen seelische Leiden zu körperlichen Erkrankungen. Eine reine körperliche Hilfe erreicht demnach nicht das Wesen der Krankheit, vielmehr müsse man die auffälligen seelischen und charakterlichen Symptome behandeln.

Bei seinem Studium machte Bach auch Bekanntschaft mit der homöopathischen Lehre von Samuel Hahnemann. So hat er auch Elemente dieser Therapie in sein Verfahren mit aufgenommen und verarbeitet: Die Bachblütentherapie nutzt dabei nicht die Inhaltsstoffe der Pflanzen, sondern ihre energetischen Schwingungen. Diese „Kraft“ der Blüten soll die seelische Gesundheit und Stabilität des Patienten wiederherstellen.

Welche Krankheiten werden mit Bachblütentherapie behandelt?

Bachblüten werden häufig vorbeugend eingesetzt, oder bei leichteren psychischen Stress- und Spannungszuständen sowie psychosomatisch bedingten Beschwerden. Bei Krankheiten, die eine erhebliche psychosomatische Komponente haben wie Schuppenflechte, Schlafstörungen, Neurodermitis oder Migräne kann man Bachblüten begleitend zu einer therapeutischen Behandlung durch Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeut versuchen.

Erkrankungen, bei denen Bachblütentherapie helfen kann

Behandlungsprinzip

Einfaches Rezept für Bachblüten: Sonne - Wasser - Blüten

Die Herstellung der Bachblütenessenzen ist ritualisiert. Die Blüte wird an einem sonnigen Tag vor 9 Uhr morgens geerntet, nach dem Pflücken sofort für einige Stunden in Quellwasser einlegt und mehrere Stunden der Sonne ausgesetzt. Damit sollen die „Information und Heilkraft“ der Blüte auf das Wasser übertragen werden. Das Wasser wird anschließend nach gewissen Vorschriften verdünnt.

Bachblüten besänftigen das Gemüt

Bach ordnete Gemütssymptome einzelnen Kategorien zu. Zunächst gab es 19 Typen, später hat er sein System auf 38 erweitert. Man findet in Bachs Liste Zustände wie „Übertriebene Angst um andere“, „Hoffnungslosigkeit“ oder „Misstrauen“. Verwendet hat Bach wilde Blumen, aber auch Blüten von Büschen oder Bäumen und zwar nach „intuitiven“ Gesichtspunkten mit dem Ziel, genau die Schwingung zu finden, die dem jeweiligen Stimmungszustand fehlt.

Besonders bekannt geworden sind Bachs „Notfalltropfen“ (Bachblüten Nummer 39, „Rescue Remedy“), eigentlich eine Mischung aus Bachblüten gegen Schock und Anspannungszustände.

Wie wirksam ist die Methode?

Von der wissenschaftlichen Seite gibt es keine Beweise zur Wirksamkeit. Gleichwohl sind Bachblüten bei den Anwendern sehr beliebt. Die Verwendung von Bachblüten setzt eine Beschäftigung mit den eigenen Stärken und Schwächen voraus. Insofern können Bachblüten eine klärende Wirkung auf die gegenwärtige Situation ausüben und eine wirksame Selbsthilfe sein. Nach Bach wirken die Essenzen über eine Beseitigung „geistiger Missverständnisse“, die in bestimmten Stationen das Leben der eigenen Bestimmung verhindern. Bachblüten sind in jedem Fall unschädlich, man sollte jedoch die Grenzen respektieren und bei schweren Problemen rechtzeitig Hilfe suchen.

Kosten/Erstattung

Es gibt die Möglichkeit, eine Bachblüten-Therapie mithilfe eines spezialisierten Heilpraktikers durchzuführen. Die Kosten für eine Sitzung liegen meist zwischen 30 und 80 Euro. Die Bachblütenpräparate sind bereits ab 5 Euro in der Apotheke erhältlich. Die Kasse erstattet die Behandlung mit Bachblüten nicht, nur in seltenen Fällen auf Kulanzbasis.

Quellen

  1. Bierbach, E. (Hrsg.): Naturheilpraxis Heute; 3. Auflage, Elsevier Urban & Fischer, München, Jena, 2006
  2. Schmiedel, V. und Augustin, M.; Das große Praxisbuch der Naturheilkunde, Gondrom Verlag, Bindlach, 2004
  3. Edzard, E. et al. (Hrsg.), in der Übersetzung von Falkenburg, P.: Praxis Naturheilverfahren, 1. Auflage, Springer Verlag, 2001
  4. Bachblütentherapie auf qimeda.de