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Geschichte der Ozontherapie

Ozon ist im Laufe der Evolution in der Atmosphäre entstanden. Die Ozonschicht hat das Leben an Land möglich gemacht und schützt uns auch heute noch vor gefährlicher UV-Strahlung. Treibende Kräfte für die Entstehung des Gases sind die Energie des Sonnenlichts sowie die elektrische Entladung beim Blitzschlag. Nach diesem Prinzip wird Ozon auch heute hergestellt:

Historische Entwicklung

1839 entdeckte Professor Schönbein, dass durch elektrische Entladungen ein Gas entsteht. Wegen des auffälligen Geruchs nannte er es Ozon (griechisch für „riechen“). Seit 1857 kann man Ozon mit einem Gerät von Werner von Siemens industriell herstellen. Der Berliner Arzt Albert Wolff hatte mit seiner Ozonbehandlung bei Verwundeten des 1. Weltkriegs große Erfolge. Er verwendete das Gas wegen seiner desinfizierenden Wirkung zur Abtötung von Keimen und zur Wundbehandlung. Der Arzt Payr legte dann 1935 die klinischen Grundlagen der Behandlung. Das Gas wurde sehr populär und man verabreichte es als Klistier, Trinkkur, Spray oder Injektion bei Fisteln und Infektionen der Blase, Vagina, Uterus, Nebenhöhlen und Anus. Danach – nach dem zweiten Weltkrieg – ist die Ozonbehandlung in Vergessenheit geraten.

Aktuelle Praxis

Mit zunehmender Verbreitung resistenter Keime werden wieder Alternativen zu den Antibiotika interessant. In den Siebzigern letzten Jahrhunderts wurde die Ozontherapie wiederentdeckt. Mit der Gründung der Ärztlichen Gesellschaft für Ozontherapie kam das Verfahren in der Neuzeit an. Um die vorbeugende Wirkung zu betonen, nennt sich die Gesellschaft heute: „Ärztliche Gesellschaft für Ozon-Anwendung in Prävention und Therapie“. In den letzten Jahren sind viele Forschungsartikel zum Thema erschienen. Es lässt hoffen, dass bald eine reale Bewertung der Ozontherapie möglich wird.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen