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Nebenwirkungen und Grenzen von Rolfing

Vor dem Rolfing zum Arzt

Zwar ist Rolfing vielseitig, aber die Methode heilt nicht jede Krankheit. Vor Beginn der Sitzungen sollte man alle Beschwerden bei einem Arzt abklären, damit keine versteckte Erkrankung übergangen wird.

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen der Rolfing-Therapie sind vermutlich gering. Allerdings gibt es nur anekdotische Berichte und keine systematische Erfassung der Nebenwirkungen. Berichtet wird von Schmerz im Bindegewebe während der akuten Behandlung. Mitunter kann es zu blauen Flecken kommen. Möglich ist auch, dass negative Gefühle oder Ängstlichkeit durch die Berührungen des Therapeuten aufgerufen werden. Die Beschwerden sind vorübergehend und lösen sich in wenigen Tagen auf. Auf lange Sicht wird eine psychische Stabilisierung mit verminderten ängstlichen/depressiven Stimmungen berichtet.

Gegenanzeigen

Rolfing darf - wie jede andere Massage auch - nicht in jedem Fall von Schmerz angewendet werden. Bei Erkrankungen wie Rheuma, schwerer Arthritis und ArthroseOsteoporoseThrombosen sowie Krebsleiden eignet sich Rolfing nur eingeschränkt. Bei schwerer Arteriosklerose und Blutungsneigung ist besondere Vorsicht gefragt. Ist die Blutgerinnung vermindert oder die Adern brüchig (Arteriosklerose), könnten die Manipulationen zu ausgedehnten Blutungen führen.

Bei Personen mit aktiven Psychosen und schweren posttraumatischen Belastungsstörungen können Berührungen zu unkontrollierbaren Zuständen führen.

Wechselwirkungen

Damit sich der Körper auf die Neuregulation konzentrieren kann, sollten in der Zeit der Rolfing-Anwendungen nicht zu viele andere Therapiereize auf den Klienten einwirken.