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Neue Techniken in der naturheilkundlichen Praxis

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Ganzkörpersreening

Moderne Segment-Elektrografen ermöglichen Ganzkörpersreening, um versteckte Beschwerdeursachen aufzudecken.

Von: Martina R. Wagner

Hochempfindliche Diagnostikgeräte

Die naturheilkundliche Praxis arbeitet heutzutage mit hochempfindlichen Diagnostikgeräten, sogenannten Segment-Elektrografen. Entwickelt wurden sie schon vor 20 Jahren. Heute gibt es allerdings moderne Weiterentwicklungen. Mit diesen Diagnostikgeräten (Regulationsdiagnostik) werden versteckte Ursachen aufgespürt, die weder mit Labor, Röntgen, EKG, CT u.s.w. erfasst werden können.

Überprüfung der Reizreaktionen des Körpers

Mit diesen modernen Segment-Elektrografen wird ein Ganzkörperscreening geschrieben. Hierbei werden die Reizreaktionen der einzelnen Körperbereiche überprüft. Wo der Körper zu stark oder zu schwach auf einen Reiz reagiert, liegt eine Störung im Organismus vor, die sich zu einer Krankheit entwickeln kann oder sich bereits dazu entwickelt hat. Die schmerzfreie Messung dauert 8 Minuten und setzt den Körper keinerlei Belastungen aus.

Konventionelle Verfahren versagen oftmals gerade bei chronischen Krankheiten

Chronische Krankheiten nehmen immer mehr zu. Gleichzeitig versagen die bisher üblichen Diagnose- und Therapieverfahren immer häufiger. Das macht nicht nur die praktizierenden Ärzte und Therapeuten stutzig, auch die Forschung beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit diesem Phänomen. Bei der Suche nach neuen Ansätzen für Diagnose und Therapie landeten sie schließlich dort, wo sie zwangsläufig landen mussten, nämlich bei der Frage, wo die Ursachen für chronische Erkrankungen liegen.

Dauerstressfaktoren

Mittlerweile wird anerkannt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen den ständig anwachsenden Dauerstressfaktoren des modernen Lebens und der Häufung chronischer Krankheiten gibt. Dauerstressfaktoren sind unter anderem Umwelttoxine, Schwermetalle, Elektrosmog, geopathische Belastungen, Fehlernährung, psychische Probleme und emotionaler Stress, Allergene, Bakterien und Viren.

„Grundsystem nach Pischinger“

Der Wiener Arzt Prof. Alfred Pischinger beschrieb dann im Jahre 1953 erstmals ein „System des Unspezifischen“ das heute als „Grundregulationssystem nach Pischinger“ bekannt ist. Dies ist die Grundlage einer ganzheitlichen Medizin und auch Grundlage der Regulationsdiagnostik.

Durch die Forschungen von Prof. Pischinger hat sich das weiche Bindegewebe, die Matrix, das Grundsystem nach Pischinger, als Ursprungsort für die Entstehung chronischer Krankheiten herauskristallisiert. In einem intakten Grundsystem funktionieren die Versorgung der Organzellen über die Endverzweigungen vegetativer Nervenfasern einwandfrei. Schlacken werden über das Blut und die Lymphe abtransportiert. Doch die bereits erwähnten Dauerstressfaktoren bringen den Körper in Verlegenheit:

Wohin mit den Schwermetallen, Antibiotikaresten und anderen Toxinen, die der Mensch täglich einatmet, über die Haut oder auch mit der Nahrung aufnimmt?

Der Körper verhält sich dabei nicht anders, als Menschen beim Umgang mit atomarem Abfall: er versucht das "Gefahrengut" irgendwo zwischenzulagern, wo es erst einmal keinen Schaden anrichten kann. Also sammelt er den gesamten „Giftmüll“, der sich im Körper herumtreibt, und packt ihn in die Matrix (Bindegewebe), wo er zunächst einmal den Organzellen nichts anhaben kann. Doch irgendwann ist das Grundsystem randvoll mit Giften und ist dadurch nicht mehr in der Lage auf äußere Reize zu reagieren - der Organismus befindet sich in einer „Blockade“. Das Grundsystem ist überfordert und bekommt seine ureigenen Aufgaben nicht mehr in den Griff: Die Versorgung der Organzellen mit Nährstoffen und den Abtransport von Schlacken. Das heißt die Organe (Leber, Niere, Milz, Herz etc.) werden mit Nährstoffen und Sauerstoff unterversorgt und auf Grund der Verschlackung entstehen primär unspezifische Symptome, wie Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Depressionen. Wird der Organismus hierbei nicht unterstützt, damit er sich seiner Schlacken entledigen kann, entstehen dann chronische Krankheiten wie oben beschrieben.

Mit der Regulationsdiagnostik kann festgestellt werden, wo im Organismus die Regulationsfähigkeit fehlt (wo der Verschlackungsgrad am größten ist) und wo therapeutisch angesetzt werden muss, um eine Grundregulation wieder herzustellen.

Ihre Heilpraktikerin

Martina R. Wagner