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Schüßler-Salze 5 bis 8 für weibliche Schönheiten

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Schüßler-Salze 5-8: Schönheit kommt durch inneres Wohlbefinden

Auch in der heutigen Zeit sind es oftmals Frauen, die ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen und versuchen die Erwartungen der Außenwelt zu erfüllen. Mit diesen Schüßler-Salzen können Sie sich selbst etwas Gutes tun.

Von: Hedwig Streifeneder

Wenn die Erwartungen groß sind

Spüren Sie auch manchmal, dass Sie die Ideale, die Ihnen übergestülpt wurden, nicht erfüllen können? Oder opfern Sie sich für Ihre Familie auf – und schämen sich am Ende auch noch für Fehler, die dabei einfach mal passieren? Und Sie können tun, was Sie wollen, es ist nie genug? Dann lesen Sie einfach mal weiter:

Schüßler-Salze Nr. 5-8

Nr. 5 – Kalium phosphoricum

Ein zu großer, unangemessener Einsatz im Leben ist mit einem Schwinden der Lebenskraft verbunden.

Kalium phosphoricum gibt Energie zum Leben – es macht Mut zum Leben, wenn die Auseinandersetzung mit der Welt (und/oder der engeren Umwelt) betrieben wird. Dieser Mineralstoff kommt in allen Gehirn- und Nervenzellen, im Blut und in den Muskeln vor und verbraucht sich bei allen Tätigkeiten der genannten Organe. Schüssler’s Nr. 5 ist für den Körper das Antiseptikum. Bei eindringenden oder vorhandenen Krankheitskeimen im Mangelzustand müsste Gewebe abgebaut werden (unter Temperaturentwicklung), damit der Körper an die 5er-Moleküle kommt. Wenn dann bei diesen Abbauvorgängen Kalium phosphoricum zugeführt wird, wird wiederum‚’nur’ die Notwendigkeit für das Fieber aufgehoben!
Und: es bindet Lezithin, wodurch es sich zuständig ‚erklärt’ für die Leistungsfähigkeit der Nerven und des Gehirns!

HINWEIS: Vor und nach jeder starken Beanspruchung oder Belastung, vor allem während und nach einer Schwangerschaft, sollte Kalium phosphoricum reichlich eingenommen werden.

Nr. 6 – Kalium sulfuricum

Die Erfüllung der Erwartungen der anderen kann so belastend sein, dass einem buchstäblich die Luft wegbleibt. 

Im Extremfall zementiert sich die Erwartungserfüllerin in der Aufmerksamkeitshaltung und kommt dadurch in Atemnot. Und wenn sie ‚wieder mal etwas übersehen’ hat, ist die Bauchspeicheldrüse betroffen (korreliert mit der ‚Süße des Lebens’) und meldet sich dann als „Magendrücken“, „Magenschmerzen“ oder „Magenbrennen“. Wenn Sie die Nr. 6 einnehmen wollen, weil Sie sich in den paar Sätzen erkennen, dann assoziieren Sie beim Genuss immer folgende befreiende Einstellung: „Die eigenen Bedürfnisse haben ein Recht, im Leben umgesetzt zu werden und sind nicht unbedingt den Interessen anderer im Wege. Sie sind auch nicht gegen das Leben anderer gerichtet.“ Auch im körperlichen Bild geht es um die eigenen Grenzen: alles was die Haut anbelangt, wenn sie Ihnen den Schutz vor der Welt (u./o. der Umwelt) nicht mehr gewährleisten kann, schreit nach Schüssler’s Mineralstoff Nr. 6. Auch bei Lufthunger, Angst in engen Räumen oder dem Klammeraffengefühl ist die Nr. 6 hilfreich, sie öffnet die Zellen zur Aufnahme des Sauerstoffs, den Sie sich dann ja holen wollen oder der durch Einnahme der Nr. 3 Ferrum phosphoricum besser transportiert werden kann.

HINWEIS: Alle Verbrennungsrückstände, wie sie z. B. beim Rauchen oder beim Genuss von Geräuchertem oder Kaffee in den Körper gelangen, benötigen zu ihrer Verarbeitung und Ausscheidung viel Kalium sulfuricum.

Nr. 7 – Magnesium phosphoricum

Der Anspannung, ob für die Erfüllung der Erwartungen auch ausreichend Können vorhanden ist, stehen auf der körperlichen Ebene blitzartige oder kolikartige Schmerzen gegenüber.

Thema ist hier kurz und bündig: ‚Schäm dich!’. Das Schämen ist uns Frauen fast schon in die Wiege gelegt worden. Wer sich aber andauernd (für IRGEND etwas) schämen muss, wird indirekt entmündigt. Wer das Mineral Nr. 7, das Magnesium phosphoricum sich zu Gemüte führen will, der denke doch bitte beim Einnehmen immer daran: „ich muss nicht mehr können, als ich in mir vorfinde. Ich werde meine Lebensmöglichkeiten erweitern und mein Leben in die Hand nehmen.“

Körperliche Erscheinungen bei einem Mangel sind z.B. verschiedene Verkrampfungen, Juckreiz (die Nr. 7 entspannt die Hautoberfläche) oder ein Kloßgefühl im Hals. Magnesium phosphoricum ist das Betriebsmittel für die unwillkürliche Muskeltätigkeit und daher wichtig für die Drüsen- und Nerventätigkeit, für die Darmbewegungen und die Herzmuskulatur und auch für die Wehentätigkeit. Magnesium phosphoricum steuert auch das vegetative Nervensystem, das immer unterstützenswert ist!

Für manche Situationen, z. B. bei kolik- oder krampfartigen Schmerzen, wirkt die Nr. 7 in der Form der ‚heißen Sieben’ am schnellsten: 7 Tabletten in kurz gekochtem und noch kochend heißem Wasser auflösen, in kleinsten Schlückchen aufnehmen‚ auf der Zunge ‚zergehen’ lassen. Die Flüssigkeit solange wie möglich im Mund behalten, das Mineral wird dann über die Zungen- und Mundschleimhaut resorbiert – im Magen ist es weniger wirkungsvoll.Wenn Sie ein Löffelchen zum Dosieren verwenden, bitte verwenden Sie Holz oder Plastik – kein Metall!

HINWEIS: Starke elektromagnetische Belastungen (Elektrosmog) verbrauchen sehr viel von diesem Mineralstoff. Heißhunger auf Schokolade stellt ein besonderes Kennzeichen eines Mangels an Magnesium phosphoricum dar.

Nr. 8 – Kalium chloratum

Dieser Mineralstoff hängt eng mit Sensibilität und Verletzlichkeit zusammen, wir fühlen uns unverstanden. Das Problem tritt u. a. oft auf, wenn wir dem anderen die Wünsche von den Augen ablesen wollen. Vertrauen wir doch einfach darauf, dass der andere seine Wünsche äußern kann oder fragen einfach nach. Ist ‚Frau’ verletzt, reagiert sie entweder nach außen (schmollt, murrt, ist ‚verschnupft’) oder sie reagiert nach innen und resigniert – unter Umständen kann das Autoimmunerkrankungen auslösen. Signale des Körpers bei einem Mangel sind z. B. Fließ- und Heuschnupfen, Kälteempfindlichkeit, Bandscheibenschäden. Heißhunger auf salzige und stark gewürzte Speisen, Schweißregulierung u.m.

Natrium chloratum reguliert den Flüssigkeits- und Wärmehaushalt, bindet Schleim und bildet die Schleimhäute. Die Nr. 8 ist zuständig für die nicht durchbluteten Bereiche des Körpers wie Sehnen, Bänder, Knorpel (damit auch die Bandscheiben) und Augen.

HINWEIS: Zeichen für einen Mangel sind ein starker Kochsalzgenuss, viel oder wenig Durst. Der Mangel wird verstärkt durch alle Getränke, die vom Körper verdünnt werden müssen (z. B. Kaffee, Kakao, Limonaden, Bier, Wein).

Weiter geht es mit den Schüßler-Salzen Nr. 9-12

Im letzten Teil meiner Folge über Schüßler-Salze erfahren Sie welche Wirkung die Salze Nr. 9-12 haben.

Fühlen Sie sich ‚schön’ gegrüßt,

Hedwig Streifeneder