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Was hat ein Auto mit unserem Körper zu tun?

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Auto? Ja? Nein? Aber was soll die Frage in einem Gesundheitsblog???

Von: Hedwig Streifeneder

Vielleicht haben Sie noch Ihr Hochgefühl in Erinnerung, wenn Sie an Ihr erstes eigenes Auto denken

Wie Sie zum ersten Mal Ihrem neuen Besitz über den Lack gestreichelt haben, über den Stoff, der die Sitze überzog, die Lampen, die Spiegel … und wahrscheinlich noch viel viel mehr. Sicherlich haben Sie es betrachtet mit einer ganz besonderen, bisher nicht gekannten Art von Liebe. Dann die erste Spritztour, das erste Tanken! Souverän die Auffahrt nehmen, vorsichtiger Blick auf die Zapfsäulen: wo krieg' ich den richtigen Stoff?

Gleich darauf – was für ein Genuß! - das Plätschern der Flüssigkeit, hinunter in die Höhlung des Tanks … aus dem der Motor sich dann 'nährt'.

Huch! Hab' ich wirklich den richtigen Stutzen genommen?! Nicht, dass … ohje, nicht auszudenken! Prüfender Blick den Schlauch entlang bis zum Schild – nein, passt alles! Das Richtige muss es natürlich sein.

Klack!, ah, ja, automatisch satt! Wie praktisch!

Wenn das doch beim Körper genauso wär'!

Deckel drauf, Klappe zu, bis zum nächsten Mal.

Ja, die Erinnerung könnte Sie vielleicht in Wehmut versinken lassen – wenn Sie dann evtl. auch noch das verrostete Wrack vor Augen haben, das Sie 'viel zu früh!' … dem Autofriedhof überlassen mussten! Möglicherweise war der Grund für den verfrühten Verfall sogar mangelnde Pflege. … Hätt' ich doch …!

Sehen Sie die Parallelen vom Auto zum Körper?

Ihr ureigenstes, naturgegebenes 'Fortbewegungsmittel' - Ihr Körper, (Ihr Magen, Ihre Füße und Beine, Ihr Rücken, Ihre Augen, …) - können Sie nicht einfach durch das nächste Modell ersetzen.

Drum macht es natürlich Sinn, diesem ganz speziellen Fortbewegungsmittel ein bißchen Pflege angedeihen zu lassen.

Hier hab' ich ein paar Anregungen dazu für Sie:

*Klar, Wasser trinken, ca 2 Liter pro Tag, bei Entschlackungskuren wie z. B. der Herbstkur auch mal mehr. Ausnahme: bei Nierenerkrankungen muss die Trinkmenge höchst individuell bemessen werden!

Welches Wasser? Am gesündesten ohne Kohlensäure. Nach Belieben auch energetisiertes (Leitungs-) Wasser.

*Auch klar: Ernährung! Morgens Kohlenhydrate (ohne Eiweiß), mittags eine normale Mahlzeit und abends eine 'Eiweiß'- oder 'neutrale' Mahlzeit mit z. B. Salat aus gekochten Gemüseresten … So oft und so frisch wie möglich selber gekocht, tierisches Eiweiß in geringeren Mengen – alternativ z. B. Linsen, Hirse, Dinkel, Azukibohnen. Ebenso natürlich die süßen Versuchungen einschränken – und dann lieber Rosinen und Schokolade als ein 'süßes Teilchen' aus der Bäckerei. Generell besser Brot und Müsli 'aus dem vollen Korn' … gibt’s bei dm in leckeren Variationen!

Nicht zu vergessen: das 'Zauberglas' im Kühlschrank (buntes, frisches Gemüse klein geschnitten fingerfertig im Kühlschrank) gibt hungrigen Suchern (wie z.B. Kindern ;-)) was Schnelles in die Hand und beim Kochen ist's dann auch schon fertig für die fixe Pfanne... :-)

*die tägliche Portion Frischluft ist ja immer gut, und ganz besonders im Zusammenhang mit

*Bewegung'! Der Spaziergang 'zum Wohlbefinden' --- nicht gemeint: 'zum Einkaufen' (-; --- macht Laune und reaktionsschnelle Beine – besonders gut im Winter beim Rutschen auf Eis und Schnee!

*Wenn's gar nicht anders geht, dann wenigstens den 1-Minuten-Check nach Boländer:

Generelle Anleitung:

bei jeder Übung Muskeln anspannen, normal weiteratmen, bis drei zählen, locker lassen.

  1. auf die Zehenspitzen stellen – Fuß nach vorne, Ferse aufsetzen, Fuß hochziehen re/li
  2. Knie zum Kinn hochziehen re/li,
  3. Ferse zur Pobacke ziehen (Knie parallel zum Standbein!!) rechts /links
  4. Oberschenkel-Bauch-Po anspannen, locker lassen
  5. Arme nach vorne strecken 'Wand wegschieben'
  6. Arme zu sich herziehen
  7. Arme seitlich drücken
  8. Schweres' von rechts und links zu sich herziehen
  9. Arme nach oben drücken (die Decke, die einem auf den Kopf zu fallen droht, wegdrücken!)
  10. 'Klimmzug' machen
  11. Kopf zur Seite drehen (aber immer gerade halten!) re/li
  12. Kopf nach vorne drücken (Hand an der Stirn - aber immer gerade halten!)
  13. Kopf nach hinten drücken mit Hand an der Schädelbasis (aber Kopf immer gerade lassen!! nicht überstrecken!)
  14. Grimassen schneiden – Gesicht lockern – durchatmen!

Mit diesen Tips, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wünsche ich Ihnen Spaß an der Freud' … bei der Pflege Ihres 'Fahrgestells' … wie 'der Bayer' so schön sagt und grüße Sie herzlich aus dem herbstlichen München

Ihre Hedwig Streifeneder