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Erkältungszeit gleich Impfzeit?

© Corinna Heyer

Aktive Immunstärkung am besten

PhytoDoc mit Tipps zur Immunstärkung und Infos über Sonnenhut und den pflanzlichen Hoffnungsträger Zistrose.

Pressemitteilung vom 18.11.2015

Heidelberg. November 2015: „Wie halten Sie es mit dem Impfen?“ hört man nicht nur in Praxen, Schulen, Kitas, Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Allerdings: der Impftermin schützt nur vor den gefährlichen Grippeviren (Influenza-Viren), gegen Erkältung hilft diese Impfung überhaupt nicht, da hier andere Viren im Spiel sind (z. B. Rhino- oder Mastadeno-Viren). Eine aktive Immunstärkung, um diese Erkältungsviren in Schach zu halten, ist also am sinnvollsten. Und die ist im Schritt 1 relativ simpel und heißt: ganzheitliche Ernährung.

Der PhytoDoc Tipp zur Ernährung lautet nach dem Vitaminsystem A, C, E:

Karotten, Feldsalat und Spinat liefern Vitamin A, gute Vitamin-C-Spender sind die Altbekannten: Kiwis, Orange, Zitrone. Wahre Vitamin-C-Booster und dazu noch aus einheimischen Landen sind Hagebutte und Sanddorn. Vitamin E ist viel enthalten in Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl und Kürbiskernen.

Außerdem, auch wenn man es nicht so mag: Apfelessig/Obstessig ist ein echter Fitmacher für das Abwehrsystem und der Knoblauch darf hier ebenfalls nicht fehlen.

Generell gilt: eine optimale Grundlage aller Maßnahmen aus naturheilkundlicher Sicht ist immer ein gesunder Darm, der in ausreichendem Maße mit den richtigen Bakterienstämmen besiedelt ist.

Schritt 2: Bewegung an frischer Luft (Temperaturreize und tägliche Bewegung sind nicht zu unterschätzen), auch regelmäßiges Saunieren ist sinnvoll. Allerdings ist die Sauna tabu, wenn akute und fieberhafte Erkrankungen, Epilepsie, nicht kompensierte Herz- und Kreislauf- Erkrankungen, Organ- oder Gefäßentzündungen vorliegen.

Schritt 3: gilt für Wohnung und Büro: Ausreichend Lüften und auf die richtige Temperatur achten: bitte die Zimmerluft nicht überheizen und etwas anfeuchten u.a. mit Hilfe von Wasserzerstäubern oder Wasserbehältern auf der Heizung.

Schritt 4: genügend Schlaf ist wichtig, wissen wir. Wo wir uns dann allerdings aufhalten, ist auch zu beachten, denn Schlafen sollte man in kühlen, ebenfalls gut durchlüfteten Räumen.

Neben diesen wichtigen Bausteinen zur Immunstärkung gibt es diverse Präparate, die als Geheimwaffen gelten wie z. B. Sonnenhut (botanisch Echinacea) oder Zink. Hier lautet häufig die Devise „Viel hilft viel“, doch das ist ein trügerischer Glaube, der sogar gefährlich sein kann. Dazu unser PhytoDoc-Experte Dr. med. Berthold Musselmann: „Ich rate davon ab, Echinacea auf Dauer zur Vorbeugung einzunehmen. Eine Stimulation des Immunsystems ist nur nützlich, wenn es in irgendeiner Weise geschwächt ist bzw. wenn in erhöhtem Maße Infekte auftreten. Die noch am besten belegte Indikation für Echinacea sind häufig wiederkehrende Infekte. Es kann auch problematisch sein und unerwünschte Effekte nach sich ziehen, wenn ein optimal arbeitendes Immunsystem weiter angeregt wird oder ein schwaches Immunsystem zu stark bearbeitet wird. Daher sollte Echinacea höchstens zweimal 5 Tage hintereinander mit zwei Tagen Abstand eingenommen werden. Nach diesen 2 x 5 Tagen sollten mindestens vier Wochen Pause eingehalten werden.

Fit durch den Herbst: Der Phyto-Kick fürs Immungsystem

Der neue Star in der Phytotherapie: Zistrose

Im Falle einer Erkältung oder Grippe hat sich die Zistrose einen Namen gemacht und gilt als neuer Hoffnungsträger für die Bekämpfung von Viren aller Art. Es gibt zwar noch keine offizielle Positiv-Monographie der Kommission E, erste klinische Studien zeigen aber eine vielversprechende Wirkung der Zistrose bei bereits bestehenden Erkältungen, aber auch bakteriellen Infektionen. Allerdings zeigen sich diese Resultate ausschließlich für den Cistus-Extrakt “Cystus 052®“, der ein bestimmtes Spektrum verschiedener polyphenolischer Verbindungen enthält. Viren und Bakterien sind diesen Polyphenolen ungeschützt ausgesetzt: Die entscheidenden Proteine für Anheftung und Eindringen werden so inaktiviert. Damit können sich die Erreger auf menschlichem Gewebe nicht mehr halten und werden einfach aus dem Körper ausgespült und so „entsorgt“.

Über PhytoDoc:

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