Atemtherapie

Von Helge Langguth, Berufsvereinigung der AtemtherapeutInnen/pädagogInnen des Erfahrbaren Atems nach Prof. Ilse Middendorf e.V. in Zusammenarbeit mit dem Team von PhytoDoc


Das Atmen ist eine unbewusste Funktion, die nur in den Vordergrund rückt,…

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Wie wirkt Atemtherapie?

Die Heilkraft des Atems beruht darauf, dass der Atem (wie keine andere Körperfunktion) auf das Engste mit allen physischen und psychischen Vorgängen im Menschen vernetzt ist:

a) Mechanisch besteht eine Wechselwirkung zwischen Atembewegung und…

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Anwendungsgebiete und Erkrankungen
Therapeut
Atemtherapie
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Physiotherapie:

  • Asthma bronchiale, Entspannung
  • Sekretlösung und Transport von Schleim
  • Erkrankungen der Atmungswege und der Lunge (Mukoviszidose)
  • Erkrankungen von Herz und Kreislauf
  • funktionelle Störungen und Verspannungen des Bewegungsapparates
  • funktionelle Atemstörungen
  • Mobilisierung schwerkranker Patienten, Vorbeugung einer Lungenentzündung
  • Stabilisierung / Aufbau eines stabilen Bronchialsystems, insbesondere bei atmungs-behindernden (obstruktiven) Erkrankungen (Chronische Bronchitis, Asthma bronchiale etc.)
  • Unterstützung von Erkrankungen der Venen oder des Lymphsystems
  • Haltungsfehlformen

 

Stimm- und Sprecherziehung:

  • Korrektur ineffektiver Atmung
  • Stimmtraining, Stärkung der  Stimme
  • funktionelle Störungen der Stimme
  • Optimierung des Resonanzkörpers
  • Tonbildung
  • Atemtechnik für Musiker und Sportler

 
Psychisch und psychosomatisch:

  • Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, Überblähung der Lunge (Emphysem) und sonstigen Atemstörungen
  • begleitend zu Lebensprozessen wie Schwangerschaft, Lebenskrisen und Sterben
  • Entspannung bei psychovegetativen Spannungs- und Schmerzzuständen
  • Erschöpfung, Kräftigung und Aktivierung
  • funktionelle Störungen des Herz- und Kreislauf- und Verdauungssystems
  • Hyperventilationssyndrom
  • Migräne, Depressionen und Ängsten
  • Neurodermitis, psychogene Hauterkrankungen
  • psychische Erkrankungen in Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten (Zwänge, Phobien, Erwartungsängste, Trauerreaktion, Essstörungen, Depression, Borderline-Syndrom)
  • psychosomatischen Störungen
  • Schlafstörungen


Meditativ:

  • Selbsterfahrung, Selbstbesinnung
  • Stressbekämpfung durch innere Ruhe
  • Abstandnehmen vom Alltag
  • Einüben von Gleichgewicht zwischen Überspannung und Unterspannung
  • Rhythmusfindung
  • Zeit für Sinnsuche