Bewegungstherapie
Wirkungsweise
Bewegungstherapie wirkt auf fünf verschiedenen Ebenen:
Mechanische Ebene mit einer Wirkung auf Muskeln, Sehnen, Knochen und Gelenke.
Die Bewegungstherapie wirkt kräftigend auf den ganzen Bewegungsapparat mit positiven Wirkungen auf die Ausdauerleistung, die Beweglichkeit und den Stoffwechsel. Das löst Bildungsreize auf die Muskeln, Knochenstruktur, und Blutgefäße aus. Es kräftigt Sehnen und Gelenke und fördert den Knorpelstoffwechsel. Dadurch kann wirksam Osteoporose und damit Knochenbrüchen im Alter, Versteifungen, Fehlhaltungen, Krampfadern, Wirbelsäulensyndrom und Arthrose vorgebeugt werden. Bei arterielle Verschlußkrankheiten wirkt die Bildung neuerer Gefäße lindernd auf die Symptome.
Krafttraining ist besonders bei Fehlhaltungen, Haltungsschwäche zu empfehlen, jedoch lässt es den Blutdruck steigen. Bei Bluthochdruck sollte stattdessen leichtes Ausdauertraining gewählt werden.
Ein Training kann auch die Sturzgefahr bei älteren Personen verringern, denn es kommt zu einer Verbesserung der Koordination und der Leistungskraft.
Daneben stärkt Sport das Herz und die Lunge. Empfehlenswert sind leichte Sportarten wie Gymnastik, Radfahren, Laufen und Schwimmen.
Psychische und geistige Ebene:
Bei sportlichen Aktivitäten mit Ausdauercharakter wird die Produktion körpereigener „Glückshormone“, der Endorphine, gesteigert, das reduziert Depressionen und fördert die Lebensfreude. Auch Stresssymptome werden leichter abgebaut. Dies trägt zur psychischen Ausgeglichenheit und zur Aggressionskontrolle bei, und hilft nebenbei auch bei Schlafstörungen.
Sport, besonders Mannschaftssportarten machen nicht nur Spaß, sie vermitteln Gemeinschaft, Erfolgserlebnisse und steigern das Selbstwertgefühl. Insbesondere bei Kindern ist die positive Wirkung von Sport auf die Entwicklung nicht zu unterschätzen.
Körperliche Fitness führt immer auch zu einer verstärkten geistigen Ausdauer und Leistungsfähigkeit, denn die Hirndurchblutung ist verbessert und es stehen vermehrt Energiereserven zur Verfügung. Sport beugt degenerativen Prozessen im Gehirn vor indem es Arteriosklerose vermindert.
Metabolische Ebene mit einer positiven Beeinflussung des Stoffwechsels:
Jede Bewegung regt den Stoffwechsel an. Sie wirkt sich senkend auf die Blutfettwerte (Triglyceride und LDL) aus, fördert die Gefäßelastizität, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und beugt so Schäden durch Arteriosklerose und Herzkrankheiten vor. Sport verstärkt die Wirkung des Blutzucker-Hormons Insulin, verbessert die Zuckeraufnahme in die Körperzellen und kann dadurch in der Prävention einer Zuckerkrankheit eingesetzt werden. Besonders Ausdauersportarten eigenen sich zum Verbrennen größerer Fettdepots.
Steuerungs-Ebene mit ausgleichender Wirkung auf Hormone und Nerven:
Sport senkt den Blutdruck, ein weiteres Argument für die Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen. Daneben fördert er körperliche und seelische Entspannung in Ruhe.
Abhärtung
Richtig dosiert stärkt Bewegung die Abwehrkräfte: Sport bei jeder Wetterlage fördert die Abhärtung. Dabei soll darauf geachtet werden, dass nasse Sportkleidung bei oder nach dem Sport den Körper nicht unterkühlt.
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Christian Schulze
01139 Dresden -
Carina Trippelsdorf
88212 Ravensburg -
Beate Rehberger
61352 Bad Homburg -
Gerhard Klein
60388 Frankfurt -
Thomas Zudrell
88353 Kisslegg -
Uwe Conrad D.O.® M.R.O.®
66839 Schmelz-Hüttersdorf -
Steffen Schumann
01157 Dresden -
Elke Diener
53115 Bonn -
Patrick Schulz D.O. M.R.O.
66346 Püttlingen -
Renate Bornemann
27404 Hesedorf-Gyhum
- Abwehrschwäche
- Atemwegserkrankungen
- degenerative Erkrankungen: Osteoporose, Arthrose, Arteriosklerose
- depressive Verstimmungen
- Diabetes mellitus
- eingeschränkte Beweglichkeit
- Bandscheibenerkrankungen
- Ermüdbarkeit, Müdigkeit, Muskelschwäche
- Fettstoffwechselstörungen
- Funktionsstörungen: Verkrümmungen, Verwachsungen, Behinderungen
- Gallen-/Nierensteinleiden
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Leberverfettung, insbesondere Nicht-alkoholische-Steatohepatitis (NASH)
- Psychovegetative Störungen
- Rehabilitation nach Unfällen und Operationen
- Schmerzzustände des Bewegungsapparates
- Stoffwechselstörungen: Fettsucht, Hyperlipidämien: Senkung von LDL und Triglyceriden, Metabolisches Syndrom, Gicht
- Übergewicht, besonders aber Fettsucht (BMI über 35, d.h. nicht nur leichtes Übergewicht)
- Verspannungen
- Verstopfung
- Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten
