Eigenbluttherapie
Wirkungsweise
Die gängigste Hypothese besagt, dass die Eigenbluttherapie eine Reizköpertherapie sei. Zu den heftigsten körperlichen Reaktionen auf eine Reizkörpertherapie zählen Entzündung und Fieber. Durch den Reiz soll auch die Organaktiviät, die Drüsentätigkeit, die hormonelle Regulation sowie die Tätigkeit des Immunsystems gesteigert bzw. harmonisiert werden. Auch eine ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem wird der Behandlung zugeschrieben.
Blut ist nach Ansicht der alternativen Medizin Träger aller Informationen über eine Erkrankung, zum Beispiel in Form von Krankheitserregern oder Botenstoffen. Das Blut wird in der Eigenbluttherapie aus seinem „richtigen Ort“, der Ader (Vene), entnommen und an einen falschen Ort – den Muskel, die Haut gespritzt. Wie bei einer Wunde löst das Blut außerhalb der Adern eine Entzündung aus. Damit soll aus einer chronischen und trägen Starre wieder ein akuter Zustand werden: Der Körper wird mit seinen krankhaften Vorgängen konfrontiert und zu einer Reaktion angestoßen.
Sobald das Blut den Körper verlässt, wird es alleine schon durch den Kontakt mit „fremden Oberflächen“ verändert. Dieser Prozess kann durch weitere Behandlungsverfahren verstärkt werden, beispielsweise durch Erhitzung, Behandlung mit Ozon oder UV-Bestrahlung. Dies ist wichtig, denn der Körper reagiert nicht auf „Eigenes“ und „normale“ Prozesse. Erst die veränderten Blutbestandteile können den Körper zu einer Aktivität herausfordern.
Da die Einzelheiten der Wirkung der Eigenbluttherapie nicht bekannt sind, wird die Therapie auch als ganzheitlich beschrieben. Sie wird mit hitzigen und entzündlichen, lebendigen Prozessen und „Feuer“ in Verbindung gebracht. Neben den konkreten Beschwerden soll sich auch der allgemeine Zustand harmonisieren:
- Besserung des Allgemeinbefindens in körperlicher und psychischer Ebene
- Anregung von Appetit und Stoffwechsel
- Förderung der Rekonvaleszenz
- allgemeine Schmerzlinderung
- Hemmung entzündlicher Vorgänge
- Besserung der Schlafqualität
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Wolfgang Schmitz-Petri
81679 München -
Gertraud Wagner
65201 Wiesbaden -
Claudia Steffens
22587 Hamburg -
Claudia Weinert
58642 Iserlohn -
Jens Wielobinski
01217 Dresden -
Mathias Auge-Lampe
48143 Münster -
Michael Wittstadt
64297 Darmstadt -
Ekkehard Hilt
70469 Stuttgart -
Susanne Kirsten
53783 Eitorf -
Klaus J. Benner
42275 Wuppertal
- Allergien (Heuschnupfen, Asthma bronchiale)
- Arthrose, „Wirbelentzündung“ (Spondylarthritis, Morbus Bechterew)
- Bluthochdruck
- depressive Verstimmung
- eitrige Zustände
- Ekzem, atopisches
- Kontaktallergie
- Erschöpfung und Rekonvaleszenz
- Geschwüre, Ulcus cruris, „offene Beine“
- Hautentzündungen: Akne, Furunkel, Herpes
- Herzbeschwerden, Angina pectoris
- Infektanfälligkeit, chronische Infekte, Abwehrschwäche
- Infektionen, chronische: Atemwege (Lungenentzündung), Bronchien (Bronchitis, Asthma bronchiale), Geschlechtsorgane, Harnwege,
- Klimakterium
- Krebserkrankungen
- Lymphsystem, belastetes
- Magen-Darmbeschwerden: Magenschleimhautentzündung, Zwölffingerdarmgeschwür, Magengeschwür
- Menstruationsbeschwerden
- Migräne
- Nahrungsmittelunverträglichkeit
- Neurodermitis
- rheumatische Erkrankungen Gelenk- und Weichteilrheumatismus
- entzündliche Erkrankungen (Colitis Ulcerosa)
- Schuppenflechte


