Schüßler Salze
Einleitung
Schüßler Salze sind eine der Homöopathie verwandte Heilmethode
Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der Homöopathie, hat die medizinischen Praktiken von Aderlass, Brechkuren und eingeleiteten Durchfällen oft kritisiert. Ihm schwebte eine Medizin vor, die auf nachweisbaren Fakten basierte.
Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) hat diesen Ansatz unterstützt. Zunächst war er ein Anhänger der Homöopathie Hahnemanns. Die Zahl der Mittel und die Problematik der Verordnung schienen ihm jedoch zu kompliziert. Er wollte ein einfaches und wissenschaftlich fundiertes System, das auch von Laien angewandt werden konnte. Dabei halfen Schüßler neue Entdeckungen, die das bis dato gültige Krankheitsbild der Antike entscheidend veränderten.
Schüßler war von Untersuchungen Jacob Moleschott (1822-1893) begeistert, der die Asche verbrannter Organe untersuchte. Dabei stellte er fest, dass jedes Gewebe charakteristische Substanzen hinterließ: Die Knochen Calcium, das Blut Eisen, der Speichel Kaliumchlorid. Schüßler folgerte daraus, dass diese Mineralien für die jeweilige Organfunktion unentbehrlich sind. Wie wir heute wissen, ist das Calcium tatsächlich für die Knochenfestigkeit verantwortlich und das Eisen für die Bindung des Sauerstoffs im Blut.
Schüßler setzte die Arbeit Moleschotts fort und fand weitere Mineralien. Er entwickelte daraus die Theorie, dass Krankheit durch Mangel an Mineralstoffe entsteht. Von Hahnemann übernahm der die Zubereitung und homöopathische Verdünnung. Auch nahm Schüßler an, dass die Verdünnung eine Potenzierung der Heilkraft bewirke und dafür sorge trage, dass die Mineralien durch die Zellen des Körpers aufgenommen werden können.
Bewertung
Heute kann man mit modernen Methoden nachweisen, dass die Schüßler-Salze tatsächlich in den Organen enthalten sind. Eine Störung des Salz- und Mineralienhaushalts kann auch Störungen auslösen. Fragwürdig ist, ob die hohen Verdünnungen der Schüßler-Salze therapeutische Konzentrationen erreichen können. Die moderne Pharmazie anerkennt wegen der geringen Wirkstoffgehalte weder die Homöopathie noch die Schüßler-Salze.
Eine Wirkung von Schüßler-Salze bei leichten Gesundheitsstörungen wird von Patienten immer wieder berichtet. Dabei versteht man nicht, wie diese verdünnten Stoffe wirken sollen. Vielleicht kann das in spezieller Konformation vorliegende Salz die Aufnahme ähnlicher Salze aus dem Darm erleichtern und damit zu höheren Blutspiegeln führen.
Natürlich könnte es sich bei den Wirkungen der Schüßler-Salze auch um „Plazebo-Effekte“ handeln, was aber keineswegs nur negativ zu sehen ist, solange durch solche Therapien keine schweren Krankheiten verschleppt werden, unbedingt notwendige Therapien verhindert oder sonstwie Schädigungen zugefügt werden. Immerhin hat die Therapie keine Nebenwirkungen.
Befindlichkeitsstörungen, leichtere Alltagsbeschwerden und zur Vorbeugung chronischer Erkrankungen können Sie selbst mit Schüßler -Salzen behandeln. Bei allen schwereren, akuten und chronischen Erkrankungen sollten sie einen Arzt aufsuchen, ebenso, wenn die Beschwerden nicht verschwinden oder sich verschlimmern. Sie können natürlich begleitend zu jeder schulmedizinischen Behandlung Schüßler-Salze einnehmen.
Rechtlich gesehen gelten die Schüßler-Salze als homöopathische Arzneimittel im Sinne des deutschen Arzneimittelgesetzes (AMG). Sie sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz apothekenpflichtig und ohne Rezept zu erhalten.
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Marion Benecke-Vester
32657 Lemgo -
Petra Hidle-Iffländer
14656 Brieselang -
Anghelika Ueberdick
58452 Witten -
Susanne Boes
80469 München -
Ulrike Starke
01099 Dresden -
Gertrud Kaiser
81541 München -
Nora Honsel
69117 Heidelberg -
Bettina Gooßen
46325 Borken-Burlo -
Silke Nerz
82140 Olching -
Carola Jakobeit
60486 Frankfurt
Die Wirkung von Schüßler-Salzen ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Die genannten Anwendungsgebiete entstammen der Erfahrungsheilkunde.
Im allgemeinen: Befindlichkeitsstörungen, leichtere Alltagsbeschwerden und Vorbeugung chronischer Erkrankungen.
- Abmagerung
- Abwehrschwäche
- Akne
- Allergien, Heuschnupfen
- Alterserscheinungen
- Antriebsschwäche
- Arteriosklerose
- Asthma
- Bindegewebsschwäche
- Blähungen
- Bluthochdruck
- Depressionen, Missstimmung, Niedergeschlagenheit
- Diabetes
- Durchblutungsstörungen
- Eiterungen
- Ekzeme
- Entwicklungsverzögerung
- Entzündungen
- Erhöhte Blutfettwerte
- Erkältung, Schnupfen
- Erschöpfung
- Fieber
- Gelenkschmerzen, Rheuma
- Halsentzündung
- Hauterkrankungen, Ekzeme, Neurodermitis, trockene Haut
- Herzschwäche
- Husten, Reizhusten
- Kopfschmerzen
- Krampfadern
- Leberschwäche
- Menstruationsbeschwerden
- Müdigkeits-Syndrom, Schwäche: Steigerung der Leistungsfähigkeit
- Nebenhöhlenentzündung
- Nervenschwäche
- Neuralgien
- Regeneration, nach Krankheit
- Reizhusten
- Rückenschmerzen
- Schlaflosigkeit, Schlafstörungen
- Schwermetallvergiftung, Amalgamvergiftung
- Sodbrennen
- Stoffwechselschwäche
- trockene Schleimhäute
- Übergewicht
- Übersäuerung
- Verdauungsschwäche
