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Die Erkrankung verstehen: depressive Verstimmung

Wissenswertes zur depressiven Verstimmung

Unglück macht unglücklich, so einfach könnte die Ursachen-Wirkungsbeziehung zur Depression sein. Im wahren Leben sind die Verhältnisse weit verwickelter. Demnach wird eine genetische Veranlagung diskutiert, sowie biographische Zusammenhänge, die einige Menschen besonders verletzlich machen. Sie reagieren dann auf ungünstige Umstände psychisch wesentlich stärker und dauerhafter als andere Menschen. Die depressive Verstimmung ist eine leichte Art der Depression.

Definition

Damit beginnt es: depressive Neigung

Der Persönlichkeitstyp „Melancholiker“ war schon bei den alten Griechen bekannt. Hippokrates führte diesen Gemütszustand auf körperliche Ursachen zurück. Davon zeugt noch der Begriff Melancholie, der von "melaina chole", der schwarzen Galle, abgeleitet ist. Mit den Bezeichnungen Weltschmerz und Schwermut meinte man später charakterliche Eigenschaften, welche mit einer Neigung zur Depression verbunden wurden. Nach neustem Stand der Forschung ist Depression nicht nur auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen, sondern besitzt oft handfeste biographische Ursachen, die oft schon lange zurück liegen. Zum Beispiel können traumatische Erfahrungen in bestimmten Phasen der Kindheit dauerhafte Änderungen im Nervenkostüm bewirken. Damit wird die Person ein Leben lang anfällig gegen Auslöser wie Stressreize und Kränkungen. Diese Menschen sind bei Schicksalsschlägen vermehrt mit psychischen Störungen konfrontiert wie etwa Angststörungen, Suchterkrankungen und Depressionen, um nur einige zu nennen. Dabei ist Ausprägung und Erscheinungsbild höchst unterschiedlich.

Depression ist ein Überbegriff

Zusammengefasst werden darunter ganz unterschiedliche Schweregrade. Unter zwei Wochen Stimmungstief liegt noch keine „Krankheit“ im engeren Sinne vor. Erst danach spricht man von einer depressiven Verstimmung. Sie entsteht meist durch einen konkreten Auslöser. Dass ein Arbeitsplatzverlust, Todesfall oder Unfall negative Gefühle bewirken, ist von außen nachvollziehbar und normal. Noch aber reagieren die Betroffenen und nehmen am Alltag teil. Dann ist noch Zeit für ein effektives Eingreifen mit präventiven Strategien. Eine echte Depression ist der Behandlung weniger leicht zugänglich, denn depressive Personen werden weder durch Ereignisse noch andere Menschen psychisch „erreicht“:

Bei einer Depression sind die Gefühle abgekoppelt. Depressive Menschen beschreiben sich als „gefühllos“. Sie vernachlässigen sich selbst und ihre Kontakte und verhalten sich ausgesprochen phlegmatisch. Dabei hat eine Depression viele Gesichter und zeigt sich unter diversen körperlichen und seelischen Nebensymptomen. Je mehr davon auftreten spricht man von entweder einer leichten, mittelschweren oder schweren Depression. Nur in ganz extremen Fällen kommt es zu Wahnvorstellungen und Halluzinationen (psychotische Symptome). Ganz besonders schwer erkennt man die "larvierten" Depressionen, denn sie verstecken sich hinter anderen Erscheinungen wie Atemnot und Schmerzsyndromen (Kopf-, Gelenk-, Muskelschmerzen, Fibromyalgie).

Zwei Gesichter eine Krankheit: Bipolare Depression

Auch zeitweilige Stimmungshochs können übrigens eine Depression anzeigen. Bei wenigen Patienten (etwa 5-10 %) wechseln Phasen mit Depression und Hochstimmung oder gereizter Stimmung ab. Da die Betroffenen zwischen zwei extremen Polen hin und her geworfen werden, spricht man auch von einer bipolaren Störung. In der Euphorie sind die Menschen oft ungewöhnlich gesellig oder auch kreativ und leistungsfähig, mitunter treffen sie leichtsinnige Entscheidungen für ihr Leben. Im Endeffekt sind dabei beide Ausprägungen schädlich für die Lebensqualität.

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Häufigkeit

Depressive Verstimmungen sind sehr häufig. Dennoch ist es schwierig, genaue Zahlen anzugeben, denn es besteht bezüglich der Kriterien keine einheitliche Meinung. Man schätzt aber, dass mindestens 10-18 % der Bevölkerung einmal im Leben unter dieser Störung leiden. Nach Einschätzung der WHO stehen Depressionen an Stelle 2 der Volkskrankheiten.

Pro Jahr erkranken etwa 4,4 % der Männer und 13,5 % der Frauen an einer Depression sowie 2-3 % der Kinder. Es wird aber vermutet, dass Depressionen bei Männern häufig nicht erkannt werden, da sie in diesem Punkt weniger oft Hilfe suchen. Etwa 80 % der Depressionen sind zum Glück nur leicht oder mittelschwer.

Besonders gefährdet ist die Bevölkerungsgruppen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr sowie Personen über 60 Jahre. Häufig treten Depressionen im Alter nach schweren Erkrankungen auf (Krebs, Parkinson, Schlaganfall).

Ursachen

Es gibt keine einzelne Ursache im klassischen Sinne. Vielmehr wird sie durch viele verschiedene Faktoren bedingt. Die individuellen Unterschiede sind dabei groß, allgemeingültige Aussagen sind nicht einfach.

Unglücksfälle

Besonders Umstände wie Entwertung, Enttäuschung und Verlust von geliebten Menschen bringen ein hohes Risiko für eine Depression mit sich, ebenso kritische Lebensereignisse wie Arbeitslosigkeit oder Verarmung. Meist sind es Ereignisse, die dem eigenen Lebensentwurf zuwiderlaufen, aber auch „normale“ Änderungen wie der Wechsel der Lebensphasen (Pubertät und Wechseljahre) schlagen manchem aufs Gemüt. Jedoch, nicht immer ist ein äußerer Auslöser erkennbar.

Innere und äußere Auslöser

Die Forschung betont heute das Wechselspiel von persönlicher Entwicklung, psychosozialen Faktoren, Lebensereignissen und Genen. Aus neurobiologischer Sicht ist ein Ungleichgewicht von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern) im Gehirn (wie Serotonin und Noradrenalin) für die depressive Verstimmung verantwortlich. Wegen der familiären Häufung werden neben den neurobiologischen Faktoren auch Erbfaktoren vermehrt untersucht.

Prävention

Kennen Sie Ihre Risiken

Allgemeine Empfehlungen zu machen ist bei einem so komplexen Thema nicht ganz einfach, denn jeder hat andere Schwachstellen. Den einen nerven die ständig wechselnden Aufgaben und die Verantwortung im Beruf, der andere fühlt sich deprimiert, da er nicht mitbestimmen kann oder keine Anerkennung findet. Depressive Auslöser sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Da heißt es: kennen Sie ihre Schwächen und steuern Sie beizeiten gegen.

Verlauf und Komplikationen

Verlauf

Eine „Depressions-Episode“ dauert etwa ein halbes Jahr und etwa zwei Drittel der Patienten erholen sich spätestens innerhalb von zwölf Monaten. Man schätzt, dass etwa 66 % der Depressionsfälle behandelbar sind. Viele Patienten erleiden Rückfälle, doch kann die beschwerdefreie Zeit vier bis fünf Jahre betragen.

In zehn bis 20 Prozent der Fälle wird die Depression jedoch chronisch und spricht nicht auf die medikamentöse Therapie an.

Komplikationen

Bedauerlicherweise liegt die Selbstmordrate bei betroffenen Patienten hoch; etwa 15 % der Patienten nehmen sich das Leben. Die Dunkelziffer ist viel höher, denn viele Menschen schädigen sich durch ihr Verhalten wie Alkoholismus, Übergewicht oder fehlende Bewegung. Sie rauchen, lassen sich gehen und vernachlässigen ihre Ernährung. Auch die Anfälligkeit für chronische Erkrankungen ist unter depressiven Menschen höher. Sie entwickeln häufiger Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlaganfälle. Dabei ist das Risiko daran zu versterben ebenfalls erhöht. Alten Menschen, die sich auf Grund einer Depression gehen lassen, droht eine Demenz.

Depressionen beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden, sie können auch körperlich „schmerzhaft“ sein: Sie begünstigen die Entwicklung von chronischen Schmerzerkrankungen wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Rückenschmerzen und Muskel-Gelenkbeschwerden. Auf eine konventionelle Schmerztherapie sprechen die Betroffenen nicht an, da hier nicht die „Ursache“ behandelt wird. Typischerweise treten die Beschwerden gleichzeitig mit den depressiven Symptomen auf und bessern sich bei einer antidepressiven Behandlung. (Wenn die Schmerzen vorher schon bestanden, ist die Depression meist eine Folge und nicht die Ursache der Schmerzen, auch das ist eine häufige Erscheinung. Nicht immer gelingt es die beiden Formen klar voneinander abzugrenzen).

Formen

Man unterscheidet je nach Ursache zwischen verschiedenen Formen der Depression und depressiven Verstimmung. Traditioneller Weise teilte man ein in:

Dysthymie

Hier liegt eine leichte depressive Verstimmung vor, es sind aber nicht alle Kriterien für eine Depression erfüllt. Man spricht von Dysthymie, wenn die Verstimmung länger als zwei Jahre anhält.

Psychogene Depression

Ausgelöst werden sie oft durch belastende Erfahrungen wie Tod eines Angehörigen, Krankheit oder einen Umzug (reaktive Depression, Trauerreaktion). Auch können ungelöste Konflikte aus anderen Lebensphasen wieder aufbrechen (neurotische Depression). Daneben kann eine Depression auf Grund von Erschöpfung unter permanentem Stress und wiederholten belastenden Erfahrungen entstehen (Erschöpfungs-Depression).

Endogene Depression

Endogen bedeutet „von innen heraus“ und betont, dass für die Depression keine für den Patienten oder Therapeuten erkennbare Ursache besteht.

Somatogene Depression

Hier liegt die Ursache in einer definierbaren körperlichen Störung, wie etwa einer Schilddrüsenunterfunktion oder einer Hirnerkrankung.

Auch bei der Wochenbett-Depression oder klimakterischen Depression liegen körperliche Ursachen vor; es kommen aber auch hier vermutlich mehrere Auslöser zusammen.

In ursächlichem Zusammenhang mit einer Alters-Depression stehen neben dem Um- und Abbau von Hirnstrukturen (Hirnatrophie) und geringeren Vorräten an bestimmten Nervenbotenstoffen häufig körperliche Gebrechen, Perspektivlosigkeit sowie eine soziale Vereinsamung.

Relativ harmlos – weil vorübergehend – ist die saisonale Depression (Winterdepression), die meist mit dem Lichtmangel im Herbst oder Winter einsetzt und sich im Frühjahr spontan bessert.

Eine Sonderform ist die versteckte (larvierte) Depression, bei der nur körperliche Symptome einer Depression erlebt werden wie Druck auf der Brust, Krampfschmerzen im Bauch oder der Wirbelsäule oder ähnliches.

Nach dem neuen Klassifikationssystem

  • einzelne Depressions-Episode
  • Depressions-Störungen mit häufigen Rückfällen
  • anhaltende Depressions-Störungen (Disthymie)
  • Depressionsepisoden und Hochstimmung wechseln ab (Bipolare Störung)

Quellen/Weitere Informationen

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